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Starkes Autojahr wird eröffnet: Genfer Salon - edel und PS-geladen

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Nachdem viele Hersteller bereits im letzten Jahr ihre Kompaktmodelle erneuert haben, stehen 2013 in Genf  die sportlichen Derivate im Fokus.

Nachdem viele Hersteller bereits im letzten Jahr ihre Kompaktmodelle erneuert haben, stehen 2013 in Genf die sportlichen Derivate im Fokus.

Nachdem viele Hersteller bereits im letzten Jahr ihre Kompaktmodelle erneuert haben, stehen 2013 in Genf die sportlichen Derivate im Fokus.

Mit dem A45 AMG will Mercedes sein Rentner-Image endgültig von der Straße fegen. Erstmals entwickelten die Spezialisten von AMG ein sportliches Top-Modell für die Kompaktklasse. Der aufgeladene Vierzylinder mit zwei Litern Hubraum leistet 360 PS und ist damit ...

... der bis dato stärkste in Serie gefertigte Vierzylindermotor. Die Literleistung von 181 PS übertrifft jeden Supersportwagen. Die Kraft gelangt über ein Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Fahrstufen an alle vier Räder. Ein Sportfahrwerk mit eigenständigen AMG-Achsen und 18-Zoll-Rädern, ...

... ein dreistufiges elektronisches Stabilisierungsprogramm ESP und eine umfangreiche sportliche Innenausstattung zeichnen den kompakten AMG-Sportler aus. Allerdings rufen die Stuttgarter für das Modell auch gleich Spitzenpreise auf. Etwa 50.000 Euro dürften für den A45 AMG fällig werden.

Vergleichsweise zahm wirkt im Vergleich der fünftürige Audi S3 Sportback mit 300 PS, ebenfalls vier Zylindern und Allradantrieb. Allerdings reicht das, um in Verbindung mit dem serienmäßigen Allradantrieb in fünf Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 zu beschleunigen.

Mit einem Einstiegspreis von 39.800 Euro liegt der Ingolstädter aber deutlich unter dem, was die Stuttgarter Konkurrenz aufruft.

Dritter deutscher Kompakt-Kraftprotz im Rennen ist das VW Golf R Cabrio, wohl eins der letzten Derivate des alten Golf VI. Der offene Sportler basiert auf dessen Plattform, erhält aber ein von der R GmbH komplett überarbeitetes Triebwerk, ...

... einen Vierzylinder mit 265 PS. Trotz der nicht ganz frischen Technik ist das R-Cabrio generationsübergreifend das mit Abstand teuerste Modell ...

... der Bestseller-Familie: Mindestens 43.325 Euro werden fällig.

Komplettiert wird das Power-Quartett durch den Kia Ceed GT. Die erstmals aufgelegte Sportversion des Koreaners ist mit 204 PS ...

... zwar im Vergleich eher zivil motorisiert, setzt aber auf schnittiges Design und Preise ab rund 25.000 Euro.

Skoda hat den neuen Octavia im Programm, der bei Design und Platzangebot erneut eher in die Mittelklasse passt, technisch und preislich aber dem Kompakt-Segment verhaftet bleibt.

Mit 15.990 Euro ist er etwas günstiger als der Golf, den gleichzeitig vorgestellten Kombi gibt es für rund 1000 Euro mehr.

Konkurrenz könnte die europaweit erfolgreiche Octavia-Reihe künftig aber verstärkt aus China bekommen. Mit Qoros gibt eine neue Marke in Genf ihr Debüt, ...

... die die Fehler ihrer Vorgänger Landwind und Brilliance nicht wiederholen will. Auf den ersten Blick könnte das gelingen, ist die Kompakt-Limousine 3 Sedan doch durchaus gefällig gestaltete und - nach eigenen Angaben - auch nach europäischen Crashtest-Vorgaben ausgelegt.

Doch damit begnügen sich die Chinesen nicht. In Genf werden sie auch noch das Estate Concept präsentieren.

Eine Studie, die Ausblick auf einen Kombi an der Seite des 3 Sedan geben soll.

Dessen Produktion hängt aber letztlich vom Verkauf des 3 Sedan ab. In China wird das Modell bereits im Sommer starten. In Europa rollt es im Herbst zu den Händlern.

Und weil die fast nur aus Europäern bestehende Führungsriege bei Qoros genau weiß, was der hiesige Markt neben einem Kombi noch braucht, ...

... wird in Genf auch der Qoros 3 Cross Hybrid als Studie präsentiert. Komplettiert wird der Neuheiten-Reigen in der Kompaktklasse durch die Premiere neuer Karosserieversionen bekannter Modelle.

Zu den Interessantesten zählt wohl der Opel Cascada, der nicht nur einen anderen Namen als sein Plattformbruder Astra trägt, sondern auch deutlich edler daherkommen soll.

Mit Stoffverdeck und vier Sitzplätzen dürfte er auch aufgrund des mittlerweile kleinen Angebots in diesem Segment große Chancen haben.

Außerdem zeigt sich in Genf erstmals der dreitürige Seat Leon SC mit knackigen Proportionen und verkürztem Radstand sowie ...

... der geräumige Toyota Auris Touring Sport; gegenüber der bereits Ende 2012 in Paris gezeigten Studie hat sich der Kombi aber kaum verändert. Vergleichsweise dünn besetzt zeigt sich in Genf die Mittelklasse.

Mit dem BMW 3er Gran Turismo gibt es aber dafür ein komplett neues Fahrzeug in einem komplett neuen Segment.

Als Mischung aus Kombi und Coupé transponiert der 3er GT das Rezept des 5er GT eine Oktave nach unten. Die Zielgruppe sind reisefreudige Ästheten.

Mit 36.150 Euro ist die dritte Karosserieversion des 3ers allerdings auch die kostspieligste.

Im Vergleich mit dem Mercedes C63 AMG Edition 507 handelt es sich allerdings um Kleingeld. Die 507 PS starke Version des Mittelklasse-Coupés ...

... schließt die Lücke zwischen dem Standard-AMG sowie der ultrastarken Black Series Version und kostet wohl knapp an die 100.000 Euro. Für die Edel-Hersteller ist der Genfer Salon ein Pflichtprogramm.

So wundert es nicht, dass auch in der Ober- und Luxusklasse viele Exponate zu bewundern sind. Einer ist der Rolls-Royce Wraith, ein Coupé auf Basis der Selbstfahrer-Limousine Phantom. Von der übernimmt er neben der exklusiven Ausstattung auch den V12-Turbobenziner.

Die Ex-Schwestermarke Bentley geht es gediegener an und legt den Continental Flying Spur auf, der sich äußerlich kaum verändert, aber...

... mit neuem V8-Einstiegsbenziner präsentiert. Dass sich Briten auf sportlichen Luxus verstehen, ...

... zeigt auch Aston Martin, die den Porsche Panamera-Konkurrenten Rapide geliftet haben.

Neben stärker definierten Muskeln im Blech gibt es ein PS-Upgrade für den V12-Benziner, der nun auf 558 PS kommt.

Der SUV-Trend ist noch lange nicht zu Ende. In Genf belegen das vor allem die Franzosen. Bei Peugeot tritt der modische Crossover an die Stelle eines konventionellen Modells.

Der nur mit Frontantrieb erhältliche 2008 auf Basis des Kleinwagens 208 kegelt den in der Vorgängergeneration noch angebotenen Kombi aus dem Programm.

Auch Renault hat mit dem Captur seinen ersten Mini-Crossover im Gepäck; der hochgelegte Kleinwagen, ebenfalls ohne Allradantrieb, basiert auf dem neuen Clio und ersetzt den bisher in dieser Baureihe angebotenen Mini-Van Modus.

Opel schafft mit dem Adam Rocks ein ganz neues Segment. Der Kleinwagen soll durch verschiedene Individualisierungen mit einer waschechten Corssover-Optik ausgestattet werden.

Neben dem muskulösen Design soll der Adam Rocks, dank eines Faltdachs, auch die Möglichkeit zu offenem Fahrspaß bieten. Mit Hilfe einer Wetter-App kann das Dach bei nahenden schlechten Wetter automatisch schließen. Insofern ist der Opel eine Art Crossover-Cabrio.

Als kleinstes Mitglied von Volkswagens Cross-Modellfamilie feiert auf dem Genfer Salon der Cross Up Premiere. Wie seine Geschwister auf Polo-, Golf- und Touran-Basis verfügt der Kleinstwagen über Anbauteile in Offroad-Optik, nicht aber über einen Allradantrieb.

Auf den Markt kommt der Fünftürer im Spätsommer zu Preisen ab 13.925 Euro. Erkennungszeichen des leicht höher gelegten Up sind unter anderem schwarze Beplankungen an Radhäusern und Schweller, eine Dachreling, ...

... silberne Zierteile an den Stoßfängern sowie 16-Zoll-Felgen. Innen gibt es spezielle Sitzbezüge sowie eine farbige Armaturenbrett-Verkleidung. Den Antrieb übernimmt der stärkere der beiden im Standard-Up angebotenen Benziner, ein Dreizylinder mit 75 PS.

Ergänzt wird das SUV-Programm vom Range Rover Sport, dem Asphalt-Ableger des gerade erneuerten Luxus-Geländewagens. Hier als Luis Trenker Fashion Edition.

Für besondere Strahlkraft am Lac Leman sollen aber die Sportler sorgen. Allen voran Ferraris neues Flaggschiff F150, der an der Spitze der italienischen Modellfamilie die Nachfolge des Enzo antritt.

Mit zwölf Zylindern, mehr als 800 PS, Formel-1-Hybridantrieb und Karbonkarosserie soll der Supersportwagen alle bisherigen Autos der Marke in den Schatten stellen.

Dass auch andere Hersteller schnelle Töchter haben, wollen unter anderem die Briten von McLaren zeigen, die mit dem P1 ebenfalls den Supersportwagen-Thron erklimmen möchten. Steighilfe soll ein Hybridantrieb mit Achtzylinderbenziner und E-Motoren geben, bis zu 900 PS sollen so möglich sein.

Dritter im Bunde der Supersportler ist der Lamborghini Aventador Roadster. Die offene Variante des 700 PS starken Allrad-Keils ...

... soll trotz eines Preises von knapp 360.000 Euro schon bis ins kommende Jahr ausverkauft sein.

Wo die Sportler aus Italien und von der Insel auch Showstars sind, setzt der Porsche GT3 auf ehrliche Rundkurs-Arbeit. Das mit Rennsport-Genen ausstaffierte neueste 911-Derivat trägt zwar einen Heckflügel, ...

... unterscheidet sich sonst aber nicht substanziell von seinen schwächeren Geschwistern. Die traditionell stärkste Sauger-Variante der Baureihe wird von einem 3,8-Liter-Sechszylinder-Boxer mit 450 PS angetrieben, ...

... 15 PS mehr als beim Vorgänger und 50 PS mehr als beim bisher stärksten aktuellen Modell, dem Carrera S. Der Preis dürfte deutlich über 120.000 Euro liegen.

Aber auch jenseits der Höchstleistungs- und Hochpreis-Liga ist Genf für Fans sportlicher Autos einen Besuch wert. Zu den Stars der aktuellen Ausgabe zählt auch der Alfa Romeo 4C, der bereits 2011 als Studie in der Schweiz für offene Münder sorgte.

Dank eines Chassis aus Kohlefaser und dem großzügigen Einsatz weiterer Leichtbautechniken soll das Gesamtgewicht unter einer Tonne liegen. In Sachen Leistungsgewicht gibt Alfa eine Relation von vier Kilogramm pro PS an. Genaue Leistungsdaten werden noch nicht genannt, der aus dem Kompaktmodell Giulietta adaptierte Vierzylinder dürfte aber irgendwo im Bereich um 240 PS liegen.

Das neue Alfa-Flaggschiff wird wie ehedem der V8-Sportwagen 8C bei Fiat-Konzernschwester Maserati in Modena gebaut. Jährlich sollen rund 2500 Einheiten das Werk verlassen. Ein Gutteil davon dürfte in die USA gehen, wo der 4C die Rückkehr der Marke als Imageträger begleiten soll.

Auch die Studie einer Reiselimousine präsentiert Alfa Romeo in Genf. Das Gloria IED Concept ist allerdings weniger ein Ausblick auf einen möglichen Nachfolger des ehemaligen Flaggschiffs 166, sondern vielmehr eine Fingerübung von Nachwuchs-Designern.

Auf Öko-Autos müssen Genf-Besucher ebenfalls nicht verzichten. Audi macht den A3 zum Plug-in-Hybrid. Der Doppel-Antrieb mit Steckdosenanschluss besteht aus einem 2,0-Liter-Turbobenziner mit 210 PS sowie einem 27 PS starken Elektromotor, ...

... der von Lithium-Ionen-Akkus mit Strom versorgt wird. Der an der Steckdose angelegte Elektrizitätsvorrat soll für eine bis zu 50 Kilometer emissionsfreie Fahrt reichen.

Mit konventioneller Hybridtechnik hingegen wartet die Mittelklasselimousine Lexus IS 300h auf.

Deren Kombination aus Benzin- und Elektromotor soll einen Verbrauch von rund vier Litern ermöglichen.

Als eines der wenigen reinen E-Autos gibt der Chevrolet Spark EV in Genf sein Debüt. Auf den Markt kommt der Kleinwagen aber wohl frühestens 2014. Zu Preis und Reichweite des 136 PS starken Stromers gibt es dementsprechend noch keine Angaben.

Volvo zeigt in Genf die überarbeiteten Fahrzeuge ihrer Baureihen 60 (S60, V60 und XC60), 70 (V70 und XC70) sowie S80. Dabei greifen die Schweden zum einen auf die bei solchen "Facelifts" üblichen optischen Maßnahmen zurück, haben aber auch substanzielle Neuerungen zu bieten.

Die 60er-Baureihe mit der Limousine S60, dem Kombi V60 und dem SUV XC60 erhält einen neuen Kühlergrill ohne Chromzierrat, dafür mit größerem Markenlogo. Auch das Design der Scheinwerfer wurde überarbeitet.

Die höheren Motorisierungen verfügen zudem nun über integrierte Auspuffendrohre. Bei allen drei Modellen hat der Kunde die Wahl zwischen vier Fahrwerken. Serienmäßig wird ein Volvo der 60er-Baureihe immer mit Dynamic-Fahrwerk ausgeliefert. Darüber hinaus stehen eine Komfort-Variante und das bisher den R-Modellen vorbehaltene Sport-Fahrwerk zur Verfügung.

Bei den größeren Modellen der Volvo-Modellpalette, dem Kombi V70, dessen Offroad-Version XC70 sowie der großen Limousine S80 überarbeitete Volvo ebenfalls Front und Heck. Alle neuen Modelle kommen Mitte Mai auf den Markt.

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