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Heavy Equipment Calendar 2013: Giganten am Bau

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... sondern Werke, die die brachiale Leistung dieser stählernen Riesen in eine ganz eigene Ästhetik verpacken.

... sondern Werke, die die brachiale Leistung dieser stählernen Riesen in eine ganz eigene Ästhetik verpacken.

Seit vier Jahren gibt es den Heavy Equipment Calender. Von Beginn an beeindruckt er Monat für Monat mit seinen schweren Baumaschinen. Dabei handelt es sich bei den Bildern nicht um einfache Maschinenfotos, ...

... sondern Werke, die die brachiale Leistung dieser stählernen Riesen in eine ganz eigene Ästhetik verpacken.

Ein wenig erinnern die Bilder auch an die "Transformers". Eben jene Roboter vom Planeten Cybertron, ...

... die das Vermögen haben, ihre Körper in die Form hiesiger Fahrzeuge und Maschinen zu verwandeln.

"Auf der Suche nach Motiven entstehen oft ganz spontane neue Bildideen", so der kreative Kopf des Heavy Equipment Calendar und Fotograf André Brockschmidt. "Die eisigen Weiten Sibiriens oder die Wüste Nevadas, ...

... ein verwaistes Autokino in Kalifornien ebenso wie Hochnebel in den schottischen Highlands. Viele Motive entstehen oft auch durch Zufall".

Fotografiert hat Brockschmidt wieder auf der ganzen Welt. Stationen waren unter anderem Australien, Chile, Schweden, Südafrika, Ghana, Russland, Schottland, China und die USA.

Mit zwei 600 Tonnen schweren Muldenkipper T 284 von Liebherr eröffnet der Januar den Reigen der Mega-Maschinen. Mit über 4000 PS aus 20 Zylindern erledigen die Mega-Trucks ihre Arbeit.

Die Vorfahren des Bucyrus 495HR2 sollen schon beim Ausbau des Panama-Kanals beteiligt gewesen sein. Der sogenannte Hochlöffelbagger bringt etwa 1400 Tonnen auf die Waage und lädt mit einer Schaufel rund 100 Tonnen. Das Foto entstand in einem Kohletagebau in Australien.

Im Bergbau-Bereich ist der Liebherr R 9150 mit seinen knapp 130 Tonnen eher ein Leichtgewicht. Dafür ist er im Gegensatz zu seinen großen Kollegen deutlich flinker. Mit 768 PS aus einem V12 Dieselmotor steht er für seine Größe überaus gut im Futter und 8 Kubikmeter Schaufelvolumen bei 1,8 Tonnen Gewicht pro Kubikmeter sind eine Klasse für sich.

Der Hitachi ZX870XXL-3 Demolition ist ein klassischer Abbruch-Experte und ziert den Kalender im März. Mit seinem Teleskopausleger kommt er bis auf eine Arbeitshöhe von über 50 Metern. Damit das Gebäude umfällt und nicht der Bagger, hat die Maschine 150 Tonnen Einsatzgewicht und 540 PS Motorleistung.

Im Club der dicken Dinger ist der CAT 797F Mining Truck eine Nummer für sich. Mit seinen 3845 PS löst er die Eintrittskarte für die Königsklasse der schweren Maschinen. Das haushohe Gefährt mit einer Breite von 9,50 Metern schafft mit einem Topspeed von 68 km/h sogar das offizielle Autobahntempo.

Mit dem Liebherr R 9400 lassen sich Berge versetzen. Stattliche 345 Tonnen Einsatzgewicht und eine 22 Kubikmeter-Schaufel schaffen mit einem Zug 1,8 Tonnen Gestein pro Kubikmeter weg. Befeuert wird der Bergbau-Bagger von einem Motor, der 1700 PS leistet.

Im Juli ziert die CAT D11T Planierraupe im heißen Wüstensand den Kalender. Mit diesen Maschinen wurde das US-Unternehmen Caterpillar weltweit zur Nummer eins der Baumaschinenhersteller. Was 1904 mit einem der ersten Kettengetriebenen Traktoren begann, ist heute zu einem echten Hightech-Produkt geworden. Für einen CAT D11T Dozer mit seinen 862 PS Leistung und 105 Tonnen Einsatzgewicht gibt es kein Halten.

Aus 60 Litern Hubraum bringt der Mega-Radlader von Komatsu 1584 PS auf alle vier Räder. Damit zirkelt der potente Lademeister mit 23 Km/h ums Eck.

Im September knabbert der Liebherr R 954 C Longfront Abbruchbagger in waghalsiger Höhe Industrieruinen ab. Mit rund 72 Tonnen Einsatzgewicht und 326 PS Leistung bleibt kein Stein auf dem anderen. Der 954er im Kalendermotiv macht übrigens gerade Platz für den Anflug auf die neue Nordwest-Landebahn am Frankfurter Flughafen.

Der Komatsu PC 4000-6 mit 391 Tonnen Einsatzgewicht beißt sich mit 28 Kubikmetern Schaufelvolumen auch durch schweres Gestein. In den größten Minen der Welt zu Hause, ist der gelbe Riese eigentlich ein echter Rheinländer. Er wird von Komatsu in Düsseldorf gebaut.

Schürfzüge gehören mit zu den ersten Baumaschinen der Menschheit. Das Prinzip der auch als Scraper bezeichneten Fahrzeuge geht auf Zeiten zurück, wo Geräte noch durch bloße Muskelkraft bewegt wurden. Davon ist der 13 Meter lange und 42 Tonnen schwere CAT 627G Scraper weit entfernt. So schafft diese Maschine eine Schürfleistung von 22 Tonnen pro Minute. Angetrieben wird der Caterpillar 627G von einem 365 PS Dieselmotor plus einem zweiten mit 266 PS in der Kübeleinheit.

Den Abschluss des 2013er Kalenders bilden die Liebherr LH 120 C mit ihren extra langen Auslegern. Ausgestattet mit einem Unterwagen in sogenannter "Gantry"-Bauweise auf Raupenlaufwerken, muten die schlanken Giganten majestätisch und futuristisch zugleich an.

Wer sich jetzt für den Heavy Equipment Calendar 2013 begeistert, kann ihn auf www.baumaschinen-kalender.de in drei Formaten ab 14,90 Euro bestellen.

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