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Das ist ein Wohnmobil.
Häufig erkennen wir es daran, dass es ein solches Kennzeichen trägt und unsere Autobahnen verstopft.
Und dann passiert meist das: Stau.
Wie man so mit Haus und Hof auf Reisen gehen kann, zeigt derzeit der Caravan Salon in Düsseldorf - natürlich etwas moderner als mit diesem Gefährt.
Zum Beispiel auf die grüne Tour. Dieser Camper wurde zu einem umweltfreundlichen Wohnmobil umgebaut. Damit soll beim Campen die Umwelt geschont und der Energieverbrauch minimiert werden.
Dazu gehören eine Fondheizung mit Oxi-Kat, eine neu entwickelte LPG-Brennstoffzelle, Kühlschrank und Kocher mit extrem niedrigem Energieverbrauch, eine Toilette mit Keramikinlay, für deren Spülung besonders wenig Wasser verbraucht wird ...
... und abgedunkelte Scheiben, die an sonnigen Tagen die Innentemperatur um rund drei Grad senken, so dass weniger Energie für Kühlung verwendet werden muss.
Der Energieverbrauch ist bei diesem monströsen Gefährt wohl kaum ein Thema. Der Futuria "sports&spa" bietet eigentlich alles, was ein Einfamilienhaus auch so drauf hat. Nur das Ganze eben auf dem Chassis eines Lkw.
Vielleicht sogar noch mehr. Eine eigene Dachterasse zum Beispiel mit Whirlpool.
Oder eine Garage mit verspiegelter Decke.
Auch die Lounge mit lederbezogener Bestuhlung kann sich sehen lassen. Ein LED-Sternenhimmel sorgt für ein ansprechendes Ambiente beim Candlelight-Dinner.
Da bleiben kaum Wünsche offen. Allerdings kostet der Futuria mit 657.413 Euro auch das Äquivalent eines schönen Einfamilienhauses in bester Lage.
Auch Pferd möchte es auf Reisen gerne bequem haben. Mehr Komfort als bei diesem Trailer ist kaum denkbar.
Den Ketterer Continental gibt es aber auch als reines Luxuswohnmobil ohne Pferdestall. Da bleibt mehr Platz für eigene Ansprüche.
Auch eine Möglichkeit das Auto mitzunehmen. Der Volkner Performance kann einen Pkw zwischen seinen Achsen transportieren. Angetrieben wird das Luxus-Wohnmobil von einem Heckmotor mit 460 PS.
Auch im Innern geht es sehr luxuriös zu. Tiefkühltruhe, Spülmaschine, Backofen und eine Drei-Zonen-Soundanlage von Bose verwöhnen die Passagiere in ihren Designersesseln.
Dazu natürlich ein Bad mit Dusche ...
... und ein Schlafzimmer, wo sich vom Bett aus der Sternenhimmel betrachten lässt. Was will man mehr auf Reisen? Der Preis für dieses mondäne Gefährt liegt bei schlappen 1,2 Millionen Euro.
Ebenfalls mobil für alle Fälle bleibt man in diesem Wohnmobil von Frankia. Allerdings passt da nur ein Fiat Cinquecento rein.
Es geht auch bescheidener, wie in diesem kleinen Reise-Laster von Kerkamm. Auf jeden Fall mit Fernseher oder mit Ausblick.
Noch etwas kleiner und handlicher zeigt sich der SpaceCamper light. Auf Basis eines VW T5 bekam er einen Designpreis im Rahmen des Caravan-Salons verliehen.
"Best Practice", also größten Nutzwert, bietet das Freizeitmobil. Dabei lässt es seinen Passagieren viel Platz, bietet aber dennoch Annehmlichkeiten wie Sitzbänke, einen Tisch oder Kühlschrank.
Zwischen Campingurlaub und mobilem Büro bewegt sich, laut Hersteller, der Einsatzbereich des SpaceCampers. Jedenfalls lässt es sich in diesem Bulli gut aushalten.
Kuschlig geht es auch in diesem Wohnmobil zu. Der Nugget Edition12 von CVC bietet mit seinem Hochdach noch Schlafplätze an.
In Sachen Design kann es aber wohl kaum einer mit dem Zeltcaravan Opera von Ysin aufnehmen. Woher der Name kommt, ist schnell erkennbar.
Auf Knopfdruck entfaltet sich das Zelt mit einer Länge von sieben und einer Breite von drei Metern. Darin finden sich zwei elektrisch verstellbare Einzelbetten, ein Herd, eine Espresso-Bar und ein Weinschrank. Ab 25.000 Euro ist der Trailer zu haben.
Ebenfalls auf eine Trailerlösung setzt die Firma Holtkamper. Auch hier baut sich das Zelt auf dem Anhänger auf. Allerdings ist hier Muskelkraft gefragt.
Insgesamt geht es etwas bescheidener zu - allerdings ohne, dass auf wichtige Dinge verzichtet werden muss. Für die Technik erhielt der Trailer einen Innovationspreis.
Von Fendt gibt es einen Caravan der Luxusklasse zu sehen. Das Spitzenmodell des Herstellers rollt auf zweiachsigen Reifen mit Leichtmetallfelgen umher.
Innen gibt es einen 3D-Sternenhimmel und reichlich Leder für ein Wohlfühlambiente.
Der Tuareg ist eher für die sportlichen unter den Caravan-Fans gedacht. Die Ausstattung ist eher funktional ausgerichtet.
Highlights sind ein Heckzelt und das Sonnensegel. Die Kopffreiheit lässt sich durch das Hubdach erhöhen.
Dieses Wohnmobil dürfte das kleinste auf der Messe sein. Der Aufbau sitzt auf einem Dreirad von Piaggio.
Es geht aber auch ohne Motor. Der Mini-Caravan Biker von Dethleffs ist nur 80 Kilogramm schwer und lässt sich mit dem Fahrrad ziehen. Mit einer Länge von 2,40 Metern bietet er Klapptisch, eine kleine Küchenzeile und einen Mini-Kühlschrank.
Wie es auch ohne Luxus um die Welt gehen kann, zeigt eine Multivisionsshow auf dem Caravan-Salon.
Konstantin Abert reiste mit einer Gruppe von Campingfreunden durch Madagaskar.
Dabei entstanden traumhafte Aufnahmen von der wunderschönen Insel vor der ostafrikanischen Küste.
Die beiden abenteuerlustigen Reisemobilisten Uwe Hamm und Janette Emerich sind die Panamericana gefahren.
Über Tausende von Kilometern zieht sich diese berühmte Straße über die beiden amerikanischen Kontinente.
In einer zweiten Show zeigt Konstantin Abert Bilder einer großen Asienreise.
Über die Wüste Gobi durch die Mongolei geht es durch sieben Zeitzonen.
Da dürften so einige Besucher des Caravan-Salons Lust bekommen sofort durchzustarten. Das passende Gefährt dazu können sie in Düsseldorf ja gleich mitnehmen. (Text: Markus Mechnich)
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