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Bei der Studie des Ford Evos haben sich die deutschen Designer mächtig ins Zeug gelegt. Herausgekommen ist ein emotionaler GT-Renner, 4,50 Meter lang, 1,36 Meter flach und 1,97 Meter breit.
Das Heck präsentiert sich markant. Mittiger Auspuff, Diffusor aus Aluminium, hochgezogene Schürze bis zu den eng geschnittenen LED-Rückleuchten, dazu eine geschwungene Fensterlinie im Stil eines Fastback.
Die Frontpartie präsentiert sich puristisch mit umgedreht trapezförmigem Kühlergrill, scharfen LED-Scheinwerfern und einer markanten Motorhaube.
Viele Elemente wie beispielsweise das neue Markengesicht mit höher gesetztem Grill wird man bald auch in den Serienmodellen entdecken. Als Erster wird der neue Mondeo dieser Linie angepasst.
Der Clou am Concept-Evos sind seine Türen, die mehr Karosse sind als Schließobjekte. Die vier Türen reichen über die Radkästen bis zu den Rückleuchten und gewähren, wenn sie sich auf Knopfdruck heben, vier Passagieren Zutritt.
Renault kommt mit seinem Konzept des R-Space nicht minder sportlich daher. Allerdings wildern die Franzosen hier in einem anderen Segment. Renault vereint hier Elemente von Coupé, Roadster und SUV zu einer neuen Karosserievariante, ….
…. die ob ihrer Großzügigkeit beim Platz und Einstieg vor allem Familien, die sonst auf triviale Mini-Vans setzen, ansprechen soll.
Der R-Space ist mehr ein Van mit Anklängen an die sportliche Kompaktklasse als ein klassischer Familientransporter. Markant sind die gegenläufig anschlagenden Türen.
Eine Nummer kleiner und noch einen Tick futuristischer kommt der Captur daher. Das Exterieur-Design ist von Formen gekennzeichnet, die dem menschlichen Körper nachempfunden sind. So jedenfalls die Renault-Designer.
"Ich habe mich von der Energie des Muskels leiten lassen", erklärt Exterieur-Designer Fabrice Pouille.
"Ich will die Menschen dazu animieren, die Karosserie zu streicheln, indem ich ein sinnliches Objekt schaffe."
Bleiben wir bei den Franzosen. Auch beim Peugeot HX1 stellt sich die Frage, in welche Kategorie er einzuordnen ist: Sportwagen, Kombi oder Kleinbus? Die Front des Konzeptfahrzeugs erinnert an die britischen Sportautos vom Schlag eines Aston Martin oder Jaguar, …
… das Profil an einen Transporter. Die inneren Werte des Peugeot HX1 entsprechen dem Hersteller zufolge denen einer Familienkutsche, denn der Wagen bietet im variablen Innenraum Platz für bis zu sechs Passagiere.
Unter der Haube steckt ein Plug-in-Hybridantrieb, bei dem ein 204 PS starker Diesel und ein Elektromotor mit 95 PS gemeinsame Sache machen. Die Kraft …
… wird durch ein sechsstufiges Automatikgetriebe übertragen. Da rund 30 Kilometer im reinen Batteriebetrieb möglich sein sollen, begnügt sich der HX1 laut Peugeot mit 3,2 Litern Kraftstoff (CO2-Ausstoß: 83 g/km).
Noch ein Franzose beweist Mut: Citroën. Mit dem Tubik präsentiert man eine Mischung aus Geldtransporter, Raumkapsel und Airstream-Wohnwagen. Anleihen gab wohl der HY, dieser legendäre Wellblechtransporter, der einst französische Straßen dominierte. Auch beim Tubik steht wie einst beim HY …
…. die Haube vor, die Flanken glänzen silbrig, und der riesige Grill erinnert an eine Schweinenase. Das Konzept des Tubik ist das eines französischen Sommerfilms, …
… in dem mindestens sechs Personen an die Cote d’Azur fahren. In der zweiten Reihe heißt es dann nicht mehr: "Wann sind wir da?", sondern eher: "Gibt’s noch was im Bordkino?" Die Sitze lassen sich beliebig umbauen von der Eckbank bis zur Liegewiese.
Audi zeigt auf der IAA die Studie seines City-Cars. Der Urban Concept ist als leichtes Fahrzeug für städtische Ballungsräume konzipiert. Als Antrieb dienen zwei Elektromotoren, …
… die von einer Lithium-Ionen-Batterie gespeist werden. Die 21-Zoll-Räder des Audi Urban Concept stehen frei. Die umlaufenden Schutzbleche tragen Blinkerstreifen aus LED-Lichtleitern.
Zwei Personen finden in der Technikstudie, leicht hintereinander versetzt, Platz und sitzen sportlich tief. Bedienelemente und Materialien sind auf Ultra-Leichtbau ausgerichtet.
Interessant ist, dass der Audi Urban Concept Elemente von einem Rennwagen, einem City Auto und von einem Fun-Car vereint. Nach Ansicht der Ingolstädter führt diese Melange zu einem völlig neuen Konzept.
Mit den Studien i3 Concept und i8 Concept stellt BMW seine Visionen für die Mobilität der Zukunft vor. Die beiden Studien sollen einen Ausblick auf die …
… ersten elektrischen Serienautomobile der neuen Untermarke geben. Der i3 mit Elektroantrieb und rund 150 Kilometern Reichweite …
…. wurde speziell für das urbane Umfeld entwickelt. 170 PS Leistung und Heckantrieb sollen für BMW-typische Fahrdynamik sorgen. Die Fahrgastzelle ist aus Carbon und der Kofferraum fasst 200 Liter.
Der BMW i8 Concept ist eine Rakete. Er beschleunigt von 0 auf 100 km/h in weniger als fünf Sekunden bei einem Verbrauch von weniger als drei Litern auf 100 km. Sein Plug-In Hybridantrieb mit einer Systemleistung von 356 PS …
… hat allerdings nur eine Reichweite im elektrischen Betrieb von bis zu 35 Kilometern. Von Alltagstauglichkeit kann an dieser Stelle keine Rede sein.
Nachdem sich auf der IAA bei Volkswagen alles um den Up drehte, dürfte das Concept Car Nils kaum wahrgenommen werden. Dabei handelt es sich um eine Zukunftsstudie mit frei stehenden Rädern.
Die Flügeltüren sollen den Zustieg auch in engen Parklücken ermöglichen. Das Elektromobil …
… mit 34 PS soll auch an der Haushalts-Steckdose aufladbar sein. Neben Airbags und ABS bietet das kleine Forschungsvehikel Notbremsassistent und Abstandstempomat. Aber leider keinen Stauraum.
Mit dem E-Type hat Jaguar nicht nur 1961 einen absoluten Traumwagen geschaffen, sondern auch eine automobile Ikone.
Die Briten versuchen jetzt den Erfolg zu wiederholen und zeigen auf der IAA die Coupé-Studie CX-16. Augenfällige Parallelen zum E-Type …
… finden sich vor allem bei Konzept und Proportionen. Die Hauptantriebsarbeit übernimmt - neben einem in der Getriebeglocke untergebrachten E-Motor mit 70 kW/95 PS - ein komplett neuer 3,0-Liter-V6-Benziner mit Kompressoraufladung, der von den V8-Motoren der Marke abgeleitet ist. In der Studie bringt es das Alu-Triebwerk auf 280 kW/380 PS.
Mercedes macht es auf der IAA eine Nummer größer. Die Stuttgarter präsentieren mit der Studie des F125 die S-Klasse der Zukunft. Sie fährt mit elektrischem Allradantrieb 1000 Kilometer emissionslos …
… und ist immer online. Ein Lenkrad gibt's noch, auf Wunsch ist der Wagen aber vollautomatisch unterwegs. Angetrieben wird der F125 von Elektromotoren. Die holen sich ihren Strom von einem neuartigen Lithium-Schwefel-Akku. Den Vortrieb des futuristischen Luxusschlittens …
… übernehmen vier radnah platzierte E-Maschinen. Das aus dem SLS AMG E-Cell weiterentwickelte System ermöglicht einen Allradantrieb, den Mercedes e4MATIC nennt. Jedes Rad wird dabei elektronisch einzeln angesteuert. Die hinteren …
… Motoren erreichen eine Spitzenleistung von 100 kW (136 PS) mit 200 Nm Drehmoment, die vorderen bringen es auf je 50 kW (68 PS) mit 75 Nm. Die Gesamtleistung liegt bei maximal 230 kW (313 PS).
Das Navigations- und Entertainmentsystem des F125 wird vor allem durch Sprache und Gesten bedient, außerdem kann man es schon vor der Fahrt mit dem Smartphone aus der Ferne einstellen. Durch einen Sprachbefehl wie "Spiele bitte romantische Musik" reagiert die Technik auf die Stimmung des Fahrers. Wie im Raumschiff Enterprise.
Etwas erdiger erscheint da die Studie des Smart Forvision. Er gibt einen Vorgeschmack auf die dritte Generation des kleinen Schwaben. Natürlich leistet sich auch diese Studie Design-Gags, aber hier wird wohl mehr überleben als beim F125. Um die Reichweite des …
… Elektro-Smarts zu erhöhen, wurde bei unveränderter Antriebstechnik vor allem das Gewicht verringert. So besteht die Sicherheitszelle des Stadt-Zwergs nicht mehr aus Stahl, sondern aus Carbonkunststoff. Der Knitter-Look der Türen dient dabei der Stabilität.
Extrem dünne Sitze aus Kunststoff verringern das Gewicht weiter und auch die …
… Räder aus Kunststoff drücken das Gewicht. Am Ende sollen mit einer Akkuladung 170 statt der bisher angesagten 140 Kilometer zurückgelegt werden können.
Der Clou des Smart Forvision steckt aber im Dach. Außen trägt er sechseckige Solarzellen, die innen neuartige organische LEDs speisen.
Mit dem Frendzy präsentiert Renault ein Elektroauto-Concept-Car für Beruf und Familie. Damit beides möglich wird, ist die Karosserie asymmetrisch konzipiert. Auf der rechten Fahrzeugseite verfügt der Frendzy über eine seitlich aufschwingende Tür für den Beifahrer und eine Schiebetür für die Fondpassagiere.
Den Elektoantrieb erbt der Frendzy vom Kangoo Z.E.. Damit stehen ihm 60 PS und eine Batterie mit einer Kapazität von 22 kWh zur Verfügung. Die Reichweite liegt bei maximal 170 Kilometern.
Das Alfa Romeo 4C Concept soll die typischen Merkmale der Marke verkörpern: Leistung, italienischer Stil und hohe technische Kompetenz für maximalen Fahrspaß. Optisch punktet der Italiener mit einem neuen Fluid Metal Lack. Der Alfa Romeo 4C Concept ist als klassisches zweisitziges Coupé …
…. mit Hinterradantrieb und Mittelmotor aufgebaut. Der 4C ist vier Meter lang und hat einen Radstand von unter 2,4 Metern. Der 1,8-Liter-Turbobenziner beschleunigt den Sportler in weniger als fünf Sekunden auf Tempo 100 und sorgt für eine Höchstgeschwindigkeit von über 250 km/h. Bereits 2013 soll der 4C im Showroom der Händler stehen.
Da ist sie: Die Sportwagen-Zukunft von Toyota, die an eine große, 50 Jahre währende Sportwagen-Tradition anschließt. Der FT 86-II concept gilt als direkter Erbe des Celica. Zu den Merkmalen gehören große Lufteinlässe, eine lange Motorhaube, …
… stark ausgeprägte Radkästen und ein Heckspoiler. Im Innenraum macht ein weit nach hinten verlagertes Cockpit Eindruck. Der 4,23 Meter lange und nur 1,27 Meter hohe Konzeptwagen wird von einem 2,0-Liter-Boxermotor angetrieben, der 200 PS leistet.
Mia wurde unter Federführung von Murat Günak, dem ehemaligen Leiter von Volkswagen-Design entwickelt. Entworfen und hergestellt von dem deutsch-französischen Hersteller Mia Electric, ist die Mia ein rein elektrisch betriebenes Fahrzeug in Mikrobusform für den Stadtverkehr.
Der eingebaute Elektromotor leistet 18 Kilowatt und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Serienmäßig bei jedem Mia-Modell ist die Acht-kWh-Lithium-Eisenphosphat-Batterie mit einer Reichweite von 80 bis 90 Kilometer.
Das russische Concept-Car Yo ist eine bemerkenswerte Designstudie. Hier …
… wurde die Schiebetür neu erfunden. Die Türen der Studie öffnen sich nämlich nach innen.
Allerdings bleibt es bei dem beeindruckenden Öffnen und Schließen der Türen, denn über den Hybridantrieb schweigt sich der Hersteller aus. Dieser erklärte bereits im Vorfeld, dass eine Serienproduktion nicht vorgesehen ist.
Seat präsentiert auf der IAA eine ebenso puristische wie sportliche Studie mit dem IBL Concept. Die 4,67 Meter lange und 1,85 Meter breite Sportlimousine verspricht reichlich Platz, zumal auch der Radstand mit 2,71 Metern recht üppig ausfällt. Laut Seat bietet die Viertürer-Studie …
… den dynamischen Schnitt eines Coupés plus den Raumkomfort und Nutzwert einer Limousine. Bei den Scheinwerfern nutzt der Seat IBL Concept LED-Technologie (Voll-LED-Scheinwerfer), …
… als Antrieb dient ein Plug-in-Hybrid. Die Seitenlinie zeigt große Räder, ausgeformte Radhäuser, eine durchgehende Dynamiklinie und ebenso eine Chromlinie um die Fenster.
Zwölf Jahre nach dem ersten Audi A2 geht der Ingolstädter auf der IAA 2011 in die nächste Runde, wenn auch vorerst nur als A2 concept und mit dem Zusatz "Showcar".
Doch das Grundprinzip bleibt gleich: Der Audi A2 concept ist nur 3,80 Meter lang, 1,69 Meter breit und 1,49 Meter hoch und damit 15 Zentimeter kürzer als ein Audi A1, ...
.. soll aber dank des cleveren Packagings vier Erwachsene kommod bewegen. Aber anders als früher kommt er nicht mit Verbrennungsmotor, sondern als Stromer daher.
Um das Gewicht zu reduzieren setzt man beim A2 auf "Ultra-Leichtbau" mit einer Kombination aus Leichtmetall und kohlefaserverstärktem Kunststoff.
Der Elektromotor ist vorn quer eingebaut und leistet 116 PS bei einem Drehmoment von bis zu 270 Newtonmeter. Der A2 soll damit in 9,3 Sekunden auf 100 km/h spurten. Bei einer Geschwindigkeit von 150 km/h soll er abregeln. Die Reichweite wird mit 200 Kilometern angegeben. Der Preis dürfte jenseits eines Kleinwagens liegen, denn allein die Lithium-Ionen-Batterie kostet 20.000 Euro.
Opel platziert sein Zukunftsmobil irgendwo zwischen Kabinenroller und Motorrad. Die 3,20 Meter lange und nur 1,70 Meter schmale Seifenkiste dürfte aber eher eine Fingerübung sein.
Mit dem Ampera hat Opel bereits jetzt einen ernstzunehmenden Stromer auf der Straße. Da bleibt dem RAKe wohl eher ein Nebenschauplatz. Auch Angesichts der bereits beschriebenen Konkurrenz bei den urbanen Mobilen.
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