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Mazda 6 in Bildern: Herausforderer in der Mittelklasse

 
Mazda 6 in Bildern: Herausforderer in der Mittelklasse

Neuer Auftritt, alte Stärken: Mit einer Überarbeitung will Mazda sein Flaggschiff in der Mittelklasse, das Modell 6, stärken.

Dazu hat man dem Auto einen sportlicheren Auftritt verpasst. Das ist aber noch nicht alles.

Mehr als 400 Verbesserungen habe man vorgenommen, heißt es bei Mazda.

So wurde die Frontschürze neu gestaltet. Sie lädt jetzt tiefer aus und die Nebelscheinwerfer sind weiter nach außen gerückt.

Die Pfeilform wird von den Heckleuchten wieder aufgenommen.

Wir waren mit einem 2,2-Liter-Diesel mit 180 PS unterwegs. Der Selbstzünder ist die stärkste Motorisierung für den Mazda 6 und bietet ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmetern zwischen 1800 und 3000 Umdrehungen.

Damit lässt es sich durchaus flott voran kommen. Mit 218 Stundenkilometern Spitzengeschwindigkeit ist er angegeben.

Den Sprint auf die 100 Stundenkilometer erledigt er in 8,7 Sekunden. 142 Gramm CO2 entlässt er in die Umwelt.

Der Verbrauch liegt beim stärksten Diesel bei 5,4 Litern im Schnitt. Der Antrieb erfüllt, wie alle angebotenen Motoren, die Euro-5-Norm.

Der Diesel wird in drei Leistungsstufen angeboten. Neben der 180-PS-Version wird es noch eine mit 163 und eine kleinste mit 129 PS geben.

Auf der Seite der Benziner ist ein 1,8-Liter-Motor mit 120 PS und ein 2,5-Liter-Topbenziner mit 170 PS im Angebot.

Die meistverkaufte Otto-Motorisierung wird wohl aber der frisch überarbeitete Zwei-Liter-Motor.

Dieser geht mit 155 PS ins Rennen. Damit schafft er es auf 211 Stundenkilometer. In 8,4 Sekunden geht es auf die 100 km/h.

Damit zeigt er sich noch ein bisschen agiler als der Power-Diesel. Auf der Probefahrt konnte der Diesel allerdings mit seinem mächtigen Drehmoment dennoch punkten.

Der Benziner zeigt sich etwas durstiger als seine selbstzündenden Kollegen. Mit sieben Litern im Schnitt liegt er aber immer noch gut im Rennen.

In der Mittelklasse zählt aber nicht nur Leistung. Will ein Auto die Familie entzücken, dann muss auch der Nutzwert stimmen.

Im Normalfall bietet der Mazda 6, je nach Karosserieform, zwischen 510 und 519 Liter Kofferraumvolumen. Wird die geteilte Rückbank umgelegt, dann entstehen bis zu 1751 Liter an Raum.

Im Innenraum hat Mazda kräftig aufgewertet. Neue Assistenzsysteme und höherwertige Materialien sollen Kunden locken.

Auf dem Armaturenbrett sind Klavierlack-Applikationen zu finden. Einige Einfassungen sind aus Chrom gefertigt. Der Schalthebel dürfte etwas kleiner sein und kürzere Schaltwege haben.

Auch neu im Programm: Leichtmetallfelgen im Turbinendesign.

Schließlich hat Mazda noch an Fahrwerk und Lenkung und getüftelt.

Dadurch zeigt sich der Mazda 6 auch in der Straßenlage etwas sportlicher als sein Vorgänger. Er bietet auch in schnellen Kurven keine unangenehme Überraschungen.

Braves Untersteuern ist kennzeichnend. Nur selten zeigt er eine Neigung zum Übersteuern. Die Lenkung gibt ordentlich Rückmeldung, auch wenn es manchmal noch ein Tick mehr sein dürfte.

Der Einstieg beim neuen Mazda 6 beginnt bei 22.690 Euro für den Viertürer mit dem kleinsten Benziner. Die Modelle mit der Sports-Line-Ausstattung sind ab rund 30.000 Euro zu haben.

Der kann sich sehen lassen: Der Mazda 6 braucht die starke Konkurrenz in der Mittelklasse nicht zu fürchten. Die Summe der Verbesserungen bringen den 6 technisch und optisch nach vorne. So kann sich das überarbeitete Modell wohl auch künftig seinen Platz auf dem deutschen Markt sichern. (Fotos: Jürgen Mainx, Text: Markus Mechnich)

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