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Freitag, 07. Oktober 2016

Zweiradfeuerwerk in Köln: Intermot lässt Biker-Herzen schneller schlagen

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Die motorisierte Zweiradwelt präsentiert ihre Neuheiten traditionell auf zwei Messen im Herbst. Den Aufschlag hat die Intermot in Köln mit rund 40 Neuheiten. An dieser Stelle ein Überblick: (Foto: Intermot)

Die motorisierte Zweiradwelt präsentiert ihre Neuheiten traditionell auf zwei Messen im Herbst. Den Aufschlag hat die Intermot in Köln mit rund 40 Neuheiten. An dieser Stelle ein Überblick:

Die motorisierte Zweiradwelt präsentiert ihre Neuheiten traditionell auf zwei Messen im Herbst. Den Aufschlag hat die Intermot in Köln mit rund 40 Neuheiten. An dieser Stelle ein Überblick:

BMW ist der Platzhirsch auf der Intermot in Köln und entsprechend groß haben die München die Neuerungen angelegt. Davon profitiert nicht zuletzt eine Serie.

Die bislang aus zwei Modellen bestehende Heritage-Linie wird um zwei weitere Versionen ausgeweitet; sie heißen R nineT Pure und ...

... R nineT Race. Beide werden vom bekannten luftgekühlten Boxermotor mit 1170 Kubikzentimetern Hubraum und 110 PS befeuert, ...

... selbstverständlich nach der neuen Emissionsnorm EU-4 konfiguriert.

Zudem wird das bayerische Zweirad-Flaggschiff K 1600 GT gründlich aktualisiert. Im Zentrum der Überarbeitung stehen die Motorsteuerung sowie das Fahrwerk. Der Sechszylinder-Reihenmotor erhielt im Zuge der Überarbeitung zur Erfüllung der EU-4-Normen ein neues Mapping; die Maximalleistung beträgt auch künftig 160 PS.

Auch die mit dem Einliter-Vierzylindermotor ausgerüsteten Modelle S 1000 RR, S 1000 R und S 1000 XR werden überarbeitet und ab Beginn 2017 teils mit stärkeren Motoren ausgeliefert.

Die S 1000 R wird mit künftig 165 PS um fünf PS stärker und zugleich um zwei Kilogramm leichter. Neu sind ein Titan-Endschalldämpfer, ein schwingungsentkoppelter Lenker für mehr Komfort und eine neue Rahmenstruktur mit leichterem Rahmenheck.

Der englische Hersteller Triumph konzentriert sich in Köln ganz auf seinen im vergangenen Jahr neu vorgestellten 900-Kubikzentimeter-Zweizylindermotor.

Sowohl die neue Street Cup wie auch die neue Bonneville T100 weisen dieses 55 PS leistende Triebwerk auf, das durch ein besonders kräftiges Drehmoment besticht.

Mit kürzerem Radstand und geringerem Gewicht sowie dem 900-Kubik-Twin stellt die Bonneville T100 künftig das Einstiegsmodell für jene dar, die in Triumphs "Modern Classic"-Baureihe Wert auf die historische Modellbezeichnung Bonneville legen. Optisch ist die T100 der "großen" Bonneville T120 (1200er Twin) sehr ähnlich.

Ergänzt wird das Angebot klassischer Bikes durch eine komplett in Schwarz gehaltene T100 Black. Sowohl von der Street Cup wie von der Bonneville T100 gibt es ab 2017 auch eine Version mit 48 PS für Inhaber des A2-Führerscheins.

Nach gefühlt einer halben Ewigkeit ist es endlich so weit: Honda zeigt in Köln das neue Superbike CBR1000RR "Fireblade SP". Zusätzlich gibt es eine Sonderversion mit dem Kürzel SP-2, die aufgrund diverser Motor-Modifikationen besonders gut für den Einsatz in seriennahen Rennserien vorbereitet ist.

Das Leistungsgewicht der Fireblade verbessert sich nach Honda-Angaben dank 11 PS Mehrleistung und 15 Kilogramm weniger Gewicht erheblich. Der neu entwickelte Vierzylinder-Reihenmotor mit 999 Kubikzentimetern Hubraum leistet 192 PS bei 12.500 Umdrehungen. Die Verwendung von Materialien wie Titan und Magnesium sorgt für einen merklichen Gewichtsverlust des Sportbikes; das fahrfertige Leergewicht soll 195 Kilogramm betragen.

Ebenfalls in zwei Varianten zeigt Honda die überarbeitete CB 1100 EX, ein hubraumstarkes Motorrad im Retro-Stil mit luftgekühltem Vierzylinder-Reihenmotor. Während die Basisversion konventionelle Federelemente aufweist, sind bei der CB 1100 RS (im Bild) höherwertige Federelemente und eine besonders leistungsstarke Bremsanlage sowie 17 Zoll-Aluminiumgussräder montiert.

Ein Modell in sechs Versionen – so stellt sich das Angebot von Horex auf der Intermot dar. Basis sind die VR6 Classic (ab 38.500 Euro) und ...

... die VR6 Cafe Racer (ab 42.500 Euro), beide opulent ausgestattet und hochwertig verarbeitet. Zusätzlich zu den beiden Spezialmodellen Silver Edition und Black Edition, die auf nur jeweils 33 Exemplare angelegt sind, haben nun auch noch zwei Varianten der Basismodelle den Weg ins Programm gefunden.

Die 163 PS starken 1,2-Liter-Triebwerke waren in den letzten 16 Monaten von Grund auf überarbeitet worden und sind nun mit Ride-by-Wire, Motormappings und allen weiteren aktuellen Technik-Features ausgerüstet.

Sportbike-Hersteller Ducati hat erkannt, dass die 200 PS-Granaten, die den Markt der Supersport-Motorräder beherrschen, nicht das Ein und Alles sportlich interessierter Motorradfahrer sind und deshalb auf der Intermot das neue Modell SuperSport vorgestellt. Bei der SuperSport dominiert nicht die überbordende Motorleistung, ...

... die lediglich auf Rennstrecken sinnvoll eingesetzt werden kann, es handelt sich um eine Art "Alltags-Sportler". Das Triebwerk weist 937 Kubikzentimeter Hubraum auf, aus denen eine Leistung von 113 PS resultiert. Das maximale Drehmoment erreicht rund 97 Newtonmeter.

In Verbindung mit dem geringen Leergewicht von 210 Kilogramm fahrfertig ergeben sich Fahrleistungen, die für den öffentlichen Straßenverkehr mehr als ausreichend sein dürften.

Nicht weniger als sieben Neuheiten finden sich am Suzuki-Stand, mehr als bei allen anderen Marken. Die Bandbreite ist groß: Sie reicht vom supersportlichen Leichtkraftrad GSX-R 125 bis zum echten Tausender Superbike, ...

... der im vergangenen Jahr bereits als "Concept" in Mailand gezeigten GSX-R 1000 mit satten 202 PS bei lediglich 202 Kilogramm Gewicht.

Dazwischen das sportliche Dreiviertelliter-Nakedbike GSX-S750 (Bild), Nachfolgemodell der GSR750, ...

... sowie die überarbeiteten Reiseenduros 650 V-Strom (Bild) und 1000 V-Strom, denen jeweils eine rustikalere XT-Variante zur Seite gestellt wird.

Nachdem mangels Elektronik-Aufrüstung der Anschluss an die Spitzenklasse bei den Superbikes verloren gegangen war, greift Suzuki mit der vollkommen neuen GSX-R1000 nun wieder ins Geschehen ein. Die Motorleistung des mit einer variablen Ventilsteuerung ausgerüsteten Einliter-Vierzylinders übertrifft mit 202 PS den Klassenstandard.

KTM stellt sich im Travel-Bereich komplett neu auf und strukturiert dafür seine Adventure-Modellpalette um: Als Einstiegsmodell fungiert künftig die straßenorientierte KTM 1090 Adventure; sie entspricht technisch weitestgehend der bisherigen 1050 Adventure.

Allerdings wird die Motorleistung von 95 PS auf 125 PS angehoben, wobei die bisherige Motorversion auch künftig auf Wunsch weiterhin erhältlich ist.

Die 1290 Super Adventure R ersetzt die frühere 1190 Adventure R; sie ist analog zur 1090 R geländeorientiert konfiguriert und weist deshalb auch kein semiaktives Federungs- und Dämpfungssystem auf.

Alle 1290er Versionen weisen ein neues, hochgeschwindigkeitstaugliches Gepäckbefestigungssystem auf. Zudem kommt ein neues TFT-Display im Cockpit zum Einsatz, die 1290 S- und R-Version erhalten außerdem einen Voll-LED-Scheinwerfer.

Der taiwanesische Rollerhersteller Kymco hat offenbar Großes vor: Er plant die Einführung einer "Super Touring"-Modellreihe. Auf der Kölner Intermot hatte das Topmodell dieser Baureihe Weltpremiere. Der AK 550, von dem in den letzten Jahren mehrere Entwicklungsstudien gezeigt worden waren, will durch seine Konstruktion wie durch seine Ausstattung Zeichen setzen.

Als erstes Kymco-Modell weist er einen Aluminium-Brückenrahmen auf und verzichtet auf eine federungstechnisch nachteilige Triebsatzschwinge; stattdessen erfolgt der Endantrieb durch einen Zahnriemen. Der Zweizylinder-Reihenmotor weist zugunsten eines niedrigen Schwerpunkts eine liegende Zylinderbank auf und produziert aus 550 Kubikzentimetern Hubraum53,5 PS. Eine Variomatik ist selbstverständlich.

In puncto Ausstattung gibt sich der Kymco AK 550 als Trendsetter: Die Entwickler haben praktisch alle derzeit verfügbaren Hightech-Features eingebaut. So gibt es rundum LED-Beleuchtung, eine Dreischeiben-Bremsanlage mit hochwertigen Brembo-Radial-Bremssätteln, ein zweifach verstellbares Windschild und ein vielfarbiges TFT-Display im Cockpit inklusive Reifendruck-Kontrollsystem.

Kawasaki hat mit der sehr sportlich-aggressiv gestylten Ninja 650 ein Nachfolgemodell für die ER-6f vorgestellt; es bleibt beim 649 ccm großen Zweizylinder-Twin mit 72 PS.

In Köln enthüllte Kawasaki sein neues Supersport-Flaggschiff Kawasaki ZX-10RR.

Die Leistung der neuen Superbikes hat Kawasaki noch nicht genannt, sie dürfte aber auch bei 200 PS liegen.

Zusätzlich wurde eine neue Generation des Sporttourers Z1000SX präsentiert, die ebenfalls optisch angeschärft worden ist. Zudem wurde die SX in den Punkten Komfort und Fahrsicherheit gründlich überarbeitet und verbessert.

Yamaha hat die seit vier Jahren am Markt befindliche, sehr erfolgreiche MT-09 weiterentwickelt. Kleine technische Verbesserungen verbinden sich mit optischen Modifikationen.

Die Hyper-Naked MT-10 erhält eine zusätzliche Variante namens MT-10 SP zur Seite gestellt, die höherwertig ausgestattet ist.

Neu ins Programm genommen wird ein "Urban Scrambler" mit der Modellbezeichnung SCR 950, der Yamahas Retro-Modellpalette erweitert.

Der Antrieb erfolgt durch den bekannten, luftgekühlten V2-Motor mit 942 Kubikzentimetern.

Aprilia hat sich mit Blick auf die EICMA in Mailand zurückgehalten und lediglich ein neues unverkleidetes Leichtkraftrad präsentiert, dessen Linienführung sich an der 174 PS starken Tuono 1100 V4 orientiert; folgerichtig heißt das Neumodell Tuono 125.

Der US-amerikanische Hersteller Indian zeigt auf der Intermot Modelle wie die Scout Sixty, ...

... die Scout Six ...

... in unterschiedlichen Ausführungen oder ...

... die Roadmaster.

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