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Mehr Stil: Der Swift von Suzuki ist seit seiner ersten Generation mit dem Anspruch angetreten, als Kleinwagen etwas mehr Schick mitzubringen.
Diesem Credo sind die Japaner auch mit der Überarbeitung treu geblieben. Der Swift soll seine Position als günstiger Mini-Konkurrent festigen.
Dazu hat Suzuki außen die Scheinwerfer stärker akzentuiert ...
... und die Radkästen weiter ausgestellt. Obwohl der Kleinwagen nur um fünf Millimeter in die Breite gegangen ist, liegt er optisch satter auf der Straße.
Dennoch sind die Unterschiede zum Vorgänger nicht leicht erkennbar. Evolution war die Devise.
Dass Suzuki, wie der Hersteller angibt, das Auto zum allergrößten Teil neu konstruiert hat, macht sich vor allem im Innenraum bemerkbar. Linien, sie sich von den Türinnenverkleidungen über das Armaturenbrett ziehen, sollen den stilistischen Anspruch unterstreichen.
Dazu haben die Rundinstrumente chromfarbene Einfassungen bekommen ...
... und die Mittelkonsole wurde neu gestaltet. Das macht einen netten Eindruck, auch wenn das Interieur hauptsächlich mit Hartplastik gefertigt wird.
So kann sich der japanische Kleinwagen innen und außen durchaus sehen lassen. Selbst wenn er in Sachen Style sicher nicht mit einem Mini mithalten kann.
Dafür lockt er mit günstigen Preisen seine Kunden. Aber auch Neues auf der Motorenseite soll die angestrebte Absatzzahl von 5000 bis 7000 Einheiten pro Jahr erreichen helfen.
Dazu stehen zwei Triebwerke zur Auswahl: ein Diesel mit 1,3 Litern Hubraum und 75 PS sowie ein Benziner mit 1,2 Litern Hubraum und 94 PS.
Der Diesel machte bei einer ersten Probefahrt einen ordentlichen Eindruck: ausreichend Kraft aus dem unteren Drehzahlband und auch der Durchzug war in Ordnung.
Weniger Fahrfreude konnte hingegen der Benziner bereiten.
Mit seinen 94 PS sollte er zwar eigentlich agiler sein als der Diesel-Bruder. Aber weil die Leistungsspitze erst bei 4800 Umdrehungen pro Minute anliegt, braucht er stets gewisse Drehzahlen, um ordentlichen Vortrieb zu entwickeln.
Dafür kann er mit einem Verbrauch von nur fünf Litern auf 100 Kilometern glänzen. Dieser wird auch durch ein Start-Stopp-System ermöglicht, das ab der zweithöchsten Ausstattungsvariante serienmäßig ist.
In Sachen Kofferraum geht es beim Swift eher bescheiden zu. Der gewachsene Radstand von 2,43 Metern (plus 5 Zentimeter) kommt vornehmlich dem Raumangebot auf den Vorder- und Rücksitzen zugute.
211 Liter sind es im Normalzustand. Wird die asymmetrisch geteilte Rückbank umgeklappt, ...
... dann werden daraus bis zu 902 Liter. Allerdings lässt sich die Rückbank nicht flach umlegen.
Neu ist beim Swift die Basisversion, bei der das Auto schon ab 10.990 Euro zu haben ist.
Darin enthalten ist bereits das volle Sicherheitspaket mit sieben Airbags und ESP.
Für 14.390 Euro ist der Swift in der Top-Ausstattung mit Benzinantrieb zu haben. Den Diesel gibt es nur als Fünftürer mit Topausstattung, wo er dann 15.490 Euro kostet.
Kein schlechtes Angebot, dieser Swift. Käufer, die einen Kleinwagen suchen, aber kein Langweiler-Auto haben wollen, sind mit dem Suzuki gut bedient. Für sportlich Ambitionierte wird es im Winter noch eine Allrad- und im kommenden Jahr eine Sportversion mit 160 PS geben. (Text: Markus Mechnich)
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