Bilderserie

PS-Monster, Proletenkarren, Edelschlitten: Kultautos in Filmen, die Kult sind

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... Dustin Hoffman und Tom Cruise in den Hauptrollen. Die Reihe ließe sich unentwegt fortsetzen. Wer sein Lieblingsauto, seinen Lieblingsfilm, in dem ein Auto eine wichtige Rolle spielte, hier nicht gefunden hat, den bittet der Autor um Entschuldigung, aber irgendwann muss auch mal Schluss sein.

... Dustin Hoffman und Tom Cruise in den Hauptrollen. Die Reihe ließe sich unentwegt fortsetzen. Wer sein Lieblingsauto, seinen Lieblingsfilm, in dem ein Auto eine wichtige Rolle spielte, hier nicht gefunden hat, den bittet der Autor um Entschuldigung, aber irgendwann muss auch mal Schluss sein.

Der Film "Bullitt" ist vielleicht der bekannteste Autofilm, den es je gab. Legendär ist die über zehnminütige Verfolgungsjagd durch San Francisco von Lieutenant Frank Bullitt (Steve McQueen) in seinem Ford Mustang GT 500 ...

... gegen einen Dodge Charger. In dem 1968 gedrehten Film sind Dialoge karg gestreut, ...

... dafür ist der Sound der V8-Maschinen umso eindrucksvoller - noch heute.

Für Steve McQueen war "Bullitt" der Durchbruch und für den Ford Mustang war es die cineastische Erhebung eines Muscle Cars in den Adelsstand seiner Gattung. Keiner ist lauter, keiner schneller.

Apropos schneller: Mit der Neverending Story von "The Fast and the Furious" wurde ab 2001 gefühlt alles über die Leinwand gefahren, was vier Räder hat. Na gut, so ein wenig Dunst musste schon unter der Haube sein, um eine Freifahrt in den Filmen über die Straßenrenn- und Tuningszene zu bekommen.

Ganz vorne war hier eine Chevrolet Corvette Grand Sport aus dem Jahr 1965. Der Bolide lief seinerzeit schon mit einem V8-Motor vom Band und wartete mit einem Hubraum von bis zu sieben Litern auf.

Auch der aus "Bullitt" bekannte Dodge Charger taucht im ersten Teil von "The Fast and the Furious" wieder auf. Richtig scharf kommt aber ...

... der gepimpte Nissan Skyline BNR34 R34 GT-R vom Undercover-Bullen Brian O’Conner, gespielt von Paul Walker, daher. Schon in der Variante von Nissan hat der einen 2,6-Liter-Turbobenziner. Auf dem Papier leistet der 280 PS.

Das steht beim R34 GT-R aber nur auf dem Papier . Tatsächlich leistet das Triebwerk in der Sportversion nämlich bis zu 330 PS.

Natürlich darf auch ein Honda NSX nicht fehlen. In seiner stärksten Motorisierung leistete der zwischen 1990 und 2005 gebaute Nippon-Renner mit einem 3-Liter-V6-Motor ebenfalls 280 PS.

Eines der Highlights im zweiten Teil von "The Fast and the Furious" dürfte der Mustang Shelby GT aus dem Jahr 1967 sein. Der wird für das finale Rennen mit einem Nissan RB26DETT Motor aus dem S14 aufgerüstet. Hier handelt es sich aber um einen Kurzhubmotor, der für extrem hohe Drehzahlen ausgelegt ist. Der RB26DETT wurde nämlich ursprünglich für eine japanische Rennserie entwickelt. Die Tuninggemeinde soll ihn aber schon mit Hilfe entsprechender Umbauten bis auf 1300 PS aufrüstet haben.

Der Umbau ist im ersten Moment nicht nachvollziehbar, denn der Shelby hatte damals einen Bigblock V8 mit sieben Litern Hubraum und einer Leistung von 335 PS.

Der Nissan Silvia S15, der auch eine Rolle spielt, basiert auf den Vorgängermodellen des S14 und S14a. Unter seiner Haube arbeitet im Normalfall ein 2-Liter-Vierzylinder Turbo-Benziner.

Auch der wohl mit Abstand schönste Pontiac findet sich in "Fast and Furious" wieder: ein Firebird aus dem Jahr 1971. Vom Spitzenmodell TransAm Ram Air IV mit 370 PS und einem 6,6-Liter-Motor wurden gerade einmal 88 Fahrzeuge gebaut.

Denn noch im selben Jahr wurde aufgrund neuer Abgas- und Laufleistungsanforderungenin den USA der 7,5-Liter-Motor mit 335 PS eingeführt.

Richtig Kult wird der Pontiac Firebird TransAm Ram Air IV aber noch vor den "Fast and Furios"-Filmen. In der Serie Knight Rider spielt er an der Seite von David Hasselhoff dessen quasselndes Auto K.I.T.T, das über künstliche Intelligenz verfügt. Gemeinsam kämpfen sie gegen Unrecht und Verbrechen.

Im bis dato letzten und fünften Teil von "The Fast and the Furious" taucht auch einer der teuersten und seltensten Sportwagen der Welt auf: ein Koenigsegg CCXR. Der seit 2007 gebaute Supersportwagen wird von einem ...

... V8 Mittelmotor mit zwei Kompressoren befeuert und leistet je nach Kraftstoff (Benzin oder Ethanol) zwischen 817 und 1018 PS. Die Beschleunigung von null auf 100 km/h liegt bei 2,9 Sekunden. "The Fast and the Furious" ist ein wahrer Motorrausch und hier können leider nicht alle Fahrzeuge aufgeführt werden.

Einige automobile Ikonen tauchen immer wieder in Filmen auf, zum Beispiel der Dodge Charger. Er spielte bereits in "Bullitt" die Rolle des Bösen, in "The Fast and the Furious" ist er Bestandteil der Autoflotte und in Quentin Tarantinos "Death Proof" ist er das Auto von Stuntman und Killer Mike, gespielt von Kurt Russell.

Während Mike mit seinem Dodge Charger alles von der Straße mäht, was ihm in die Quere kommt, hat er es bald auf eine Mädchengruppe abgesehen. Die - und hier fängt Tarantino an, die Filmgeschichte erneut zu zitieren - reißen einen ...

... weißen 1970er Dodge Challenger auf. Dämmert es hier? Nein? Das ist der Wagen, der im Film ...

... "Fluchtpunkt San Francisco" die mobile Hauptrolle spielte. In dem Streifen wettet der Ex-Rennfahrer Kowalski, dass er einen Dodge Challenger R/T innerhalb von 15 Stunden von Denver nach San Francisco bringen kann. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, ...

... wirft Kowalski nicht nur Amphetamine ein, sondern missachtet auch sämtliche Verkehrsregeln. Schnell genug war er. Der Challenger wurde damals von einem 6,4-Liter V8 mit 290 PS befeuert. In der Spezialausführung hatte er sogar einen 7-Liter V8, der es auf 425 PS brachte. Kein Wunder, dass Kowalski bald die gesamte Polizei an der Backe hat. Am Ende des Films rast der Ex-Rennfahrer in eine Straßensperre.

Lange glaubten die Zuschauer, Kowalski habe dies mit Absicht getan, denn man sieht ein kurz vor seinem Tod ein Lächeln auf seinem Gesicht. In einem Interview verneint Hauptdarsteller Barry Newman das aber: "Kowalski lächelte weil er dachte, er käme knapp an der Straßensperre vorbei und hätte damit freie Fahrt … er wusste nicht, dass er in den Tod rast."

In "Death Proof" fahren die Mädels mit ihrem weißen Challenger gegen den schwarzen Charger an. Wärend sie - ja richtig, hier im Bild ist der Ausschnitt eines Ford Mustang zu sehen - erst von Mike verfolgt werden, ...

... wird der Stuntman, nachdem er von einem der Mädchen angeschossen wird, zum Gejagten. Letztlich stirbt der Killer gemeinsam mit seinem Dodge Charger.

Der Film "Faster" mit Dwayne Johnson in der Rolle des "Driver" ist ein klassisches Roadmovie. James Cullen, genannt "Driver", wird nach 10 Jahren Gefängnis entlassen. Die Strafe musste er absitzen, weil er an einem Banküberfall beteiligt war. Allerdings werden Cullen und seine Leute verraten. Bei dem Versuch das Versteck des Geldes zu erpressen, ...

... werden außer Cullen alle getötet. Jetzt, da er wieder auf freiem Fuß ist, macht er sich mit einer 1971 SS Chevelle auf den Weg, die Mörder seines Bruders zu richten. Im Verlauf des Films wird ein Killer auf Cullen angesetzt, ...

... mit dem sich der "Driver" erbitterte Zweikämpfe im Auto liefert. Sogar das Finale wird über die Fahrzeuge ausgetragen.

Ferrari gegen SS Chevelle. Wobei die Super Sport Chevelle damals in der höchsten Motorisierung mit einem 6,5-Liter-V8-Motor bestückt war und 375 PS leistete.

Auch in dem Streifen "Drive" ist Hauptdarsteller Ryan Gosling mit einer Chevelle verbandelt. Der namenlose Driver arbeitet tagsüber als Mechaniker und Stuntfahrer. Nachts bietet er seine Dienste als Fluchtfahrer für Diebstähle und Raubüberfälle in Los Angeles an.

In einer verzwickten Geschichte aus Autorennen, Verrat, Erpressung, Liebe und Mord ...

... muss er am Ende als einsamer Outlaw mit seiner Chevelle in die Nacht fahren.

Ein wahres Feuerwerk an automobilen Träumen wird in dem Streifen "Nur noch 60 Sekunden" abgefeiert. Vor sechs Jahren ist Autodieb Memphis aus dem Geschäft ausgestiegen. Sein kleiner Bruder Kip will in seine Fußstapfen treten und übernimmt die Geschäfte. Dabei gerät er in die Fänge eines skrupellosen Gangsters.

Um Kip zu befreien, muss Memphis in nur drei Tagen 50 ausgewählte Fahrzeuge klauen. Und die Liste liest sich wie ein Who ist Who der Automobil-Ikonen. Hier einige Beispiele: ...

... ein Aston Martin DB7 aus dem Jahr 1999, ...

... eine Chevrolet Corvette aus dem Jahr 1953, ...

... ein Ford Thunderbird aus dem Jahr 1956, ...

... ein Jaguar XJ220 aus dem Jahr 1994. Vom XJ220 wurden lediglich 275 Stück produziert. Seinerzeit kostete das Schmuckstück eine Million DM.

Auch ein Porsche 959 durfte nicht fehlen. 1986 galt er als der schnellste Seriensportwagen der Welt und sollte eigentlich den 911 ablösen. Als kleine Auswahl für die in "Nur noch 60 Sekunden" zu stehlenden Fahrzeuge soll das genügen.

2011 spielt Nicolas Cage in dem etwas mystischen Streifen "Drive Angry" den Sträfling John Milton. Inhaftiert ist der in der Hölle. Als er erfährt, dass seine Enkelin in die Fänge eines Sektenführers zu fallen droht, bricht er aus und macht sich auf den Weg, sie zu retten. Doch zuvor befreit er noch die attraktive Piper (Amber Heard) aus den Fängen ihres brutalen Gatten.

Sie entwenden dessen 69er Dodge Charger und machen sich auf den Weg nach Louisiana. Verfolgt werden sie allerdings von keinem Geringeren als Satan höchstpersönlich.

Klar, dass diese Fahrt kein Spaziergang wird und dass sich der Dodge Charger später in ...

... Rauch auflöst, ist nur konsequent. Denn wieder war ein Charger in der Hand des Bösen. Hier allerdings im mephistophelischen Sinne, um Gutes zu schaffen.

Doch nicht immer ist der Einsatz eines Autos im Film mit einer Botschaft verbunden, ist sie eine Reminiszenz an vergangene cineastische Highlights. Manchmal ist es das pure und unverblümte Product Placement. So zum Beispiel in "The Italian Job".

BMW präsentiert hier seinen Mini in allen möglichen Einstellungen. Mithilfe von drei dieser Kleinwagen soll nämlich eine Goldladung gestohlen und abtransportiert werden. Der erste Versuch scheitert, aber ein zweiter Anlauf glückt. Genügend Zeit, ...

... um in 117 Minuten ein produktbezogenes Fahrfeuerwerk der Mini-Flotte abzubrennen. Mit von der Partie sind so hochkarätige Schauspieler wie Mark Wahlberg, Edward Norton, Charlize Thereon, Donald Sutherland und Jason Statham.

Im Film "The Transporter" spielt neben Jason Statham wieder ein Wagen aus München die Hauptrolle. Ein unscheinbarer schwarzer BMW 735i mit Schaltgetriebe. Der ehemalige Elitesoldat Frank Martin (Statham) hat sich zur Ruhe gesetzt. Doch hinter der Kulisse eines beschaulichen Ruhestandes betreibt Frank mit seinem 7er BMW ein lukratives Transportgeschäft für zwielichtige Kunden. Als er eines Tages die Ware in seinem Kofferraum in Augenschein nimmt und sich auch noch in sie verliebt, bleibt der Ärger nicht aus.

Obwohl der Wagen im Film als Baujahr 1999 beschrieben wird, ist es (laut Aussage von Jason Statham im "Making of The Transporter") tatsächlich ein auf Handschaltung umgerüsteter 750i Baujahr 1998 - das einzige Fahrzeug, dieses Modells, das jemals mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe ausgerüstet wurde. Allerdings stammte das wiederum aus einem BMW 850CSi E31.

Im zweiten Teil von "The Transporter - The Mission" wechselt Frank Martin die Marke. Jetzt fährt er, bei einem Vertretungsjob als Fahrer der Familie Billings, einen gepanzerten Audi A8 L W12. Als der Sohn der Billings eines Tages entführt wird und die Polizei Frank der Tat verdächtigt, ...

... ermittelt er auf eigene Faust. Auch im dritten Teil von "The Transporter", der schlicht den Zusatz 3 bekam, fährt Frank Martin den Audi A8 in der Langversion.

Nach den Turbulenzen, die Frank durch seinen Transporter-Job durchleben musste, hat er auch den an den Nagel gehängt. Wenigstens so lange, bis jemand seinen alten Stil als Transporter kopiert und er erneut ins Fadenkreuz der Polizei gerät.

Das Konzept der "Transporter"-Filme wird auch im dritten Teil konsequent fortgesetzt. Die Kampfszenen sind perfekt choreografiert, die Autostunts gigantisch. Wie in den zwei vorangegangenen Filmen bremst Statham auch jetzt für niemanden.

Auch in die Marvel-Verfilmung von "Iron Man" hat sich Audi eingekauft. Der selbstverliebte, aber brillante Multimiliardär und Erfinder Anthony Edward "Tony" Stark (Robert Downey Jr.) fährt am Anfang des Films in einem ...

... Audi R8 vor. Natürlich hat der Playboy noch andere Super-Sportwagen in seiner Garage zu stehen, aber keiner wird so offensiv präsentiert wie der Mittelmotor-Sportwagen aus Ingolstadt. In seiner höchsten Motorisierung leistet der Audi mit seinem 5,2 Liter V10 immerhin 525 PS, beschleunigt auf Tempo 100 in 3,9 Sekunden und ist mit einer Höchstgeschwindigkeit von 316 km/h angegeben.

Ganz futuristisch geben sich die Ingolstädter im Film "I, Robot". Audi baute eigens für den Film einen Prototypen, den Audi RSQ, der sich auf Kugeln anstatt Rädern bewegt und sich dadurch in alle Richtungen steuern lässt. Als Vorlage für sein Design diente die Konzeptstudie Audi Le Mans quattro, deren Designmerkmale später auch maßgeblich in die Karosseriegestaltung des Straßensportwagens Audi R8 eingeflossen sind.

Letztes Beispiel für Product Placement in großen Kinofilmen ist der fünfte Teil von "Stirb Langsam" mit Bruce Willis. Hier lässt Mercedes fast seine ganze aktuelle Produktpalette durch den Film fahren. John McClane (Willis), der unkonventionelle und kompromisslose US-Cop, findet sich erstmals auf fremdem Boden wieder: Er reist nach Moskau, um seinem missratenen Sohn Jack zu helfen.

Die russische Unterwelt im Nacken und einen drohenden Krieg vor Augen, stellen die beiden McClanes fest, dass sie trotz ihrer gegensätzlichen Methoden nicht zu stoppen sind. Und wenn die beiden durch die Straßen von Moskau heizen, dann ist von der C-Klasse bis zum Zetros alles vertreten. Insgesamt sind 14 Mercedes-Modelle in dem Streifen unterwegs.

Vier "unverwüstliche Fahrzeuge" - so Mercedes - spielen beim Überlebenskampf zur Rettung der Welt eine Schlüsselrolle: die G-Klasse, der Unimog, ...

... der Sprinter und der Zetros. So konsequent hat bis dato kaum ein einzelner Hersteller seine Fahrzeugpalette in einem Hollywood-Streifen untergebracht. Doch kommen wir zurück zu Fahrzeugen, die erst mit ihrem Erscheinen in einem Film einen wirklichen Kultstatus erlangt haben.

Zum Beispiel der DeLorean wurde erst durch den Film "Zurück in die Zukunft" berühmt. Im Verkauf konnte sich der DeLorean DMC-12 mit seiner Edelstahlkarosserie und den Flügeltüren nie durchsetzen.

Als 1985 der erste Teil von "Zurück in die Zukunft" in die Kinos kommt, ist der Hauptdarsteller schon längst gestorben. Nein, nicht Marty McFly (Michael J. Fox), auch nicht "Doc" Emmet L. Brown (Christopher Lloyd), sondern der DeLorean. Nur mit dem DMC-12, Plutonium-Antrieb und Flux-Kompensator sind Reisen in Zukunft und Vergangenheit möglich.

Als sich Regisseur Robert Zemeckis entscheidet, den DeLorean für das Kinospektakel zu nutzen, ist die von John DeLorean 1975 in Nordirland gegründete Firma seit drei Jahren vom Markt verschwunden.

Insgesamt wurden lediglich 8600 DeLorean gebaut. Im Gegensatz zu seinem Bruder im Film wird der echte DeLorean niicht von einem Flux-Kompensator angetrieben, sondern von einem 2,8 Liter großen V6, der lediglich 132 PS leistete.

Der Film "Mad Max" mit dem jungen Mel Gibson in der Hauptrolle des Max Rockatansky macht den Ford Falcon XB GT Coupé aus dem Jahr 1973 weltberühmt. Auf seinem Rachefeldzug gegen mordende und brandschatzende motorisierte Banden in Australien stiehlt Max einen der letzten ...

... 600 PS starken Maschinen und bricht zur Suche nach den Mördern seines Kindes auf. Doch auch im zivilen Leben war der Ford Falcon ein faszinierendes Auto. Hubraumstarke Muscle Cars kennt man vor allen aus den USA: In den 60er und 70er Jahren bekriegten sich dort Chrysler, General Motors und Ford im sogenannten "Horsepower War".

Sie ließen einen hochgezüchteten PS-Boliden nach dem anderen vom Band rollen. Weniger bekannt ist, dass die "Big Three" in Australien eine Art Stellvertreterkrieg führten. Die heißesten Duelle auf den staubigen Highways fanden zwischen Ford und der australischen GM-Tochter Holden statt.

Der Action- und Science-Fiction-Spielfilm "Transformers" macht den Chevrolet Camaro weltbekannt. Um den Schüler Sam Witwicky (Shia LaBeouf) zu beschützen, wird der Roboter Bumblebee vom Planeten Cybertron auf die Erde geschickt. Sam soll nämlich eine Artefakt besitzen, das die Erde vor den Decepticons beschützen soll. Um von Sam nicht erkannt zu werden, ...

... taucht er als gebrauchten Chevrolet Camaro auf. Nachdem Sam den Wagen gekauft hat, ...

... versucht er damit seine Mitschülerin Mikaela (Megan Fox) zu beeindrucken. Im Laufe der Zeit und gemeinsam mehrere Gefahren überstehend, ...

... freunden sich Bumblebee und Sam an. Bumblebee begreift, dass Sam Mikaela beeindrucken will und verwandelt sich in einen nagelneuen Camaro. Den dürfte dann mindestens ein V8-Benziner mit 432 PS befeuert haben.

Nicht weniger selbstbestimmt als Bumblebee handelt im Film "Christine" der 1958er Plymouth Fury. Der Highschool-Schüler Arnie Cunningham ist das, was man wohl gemeinhin eine Pfeife nennt. Das macht ihn an der Schule auch zum Prügelknaben.

Als er aber eines Tages einen stark renovierungsbedürftigen Plymouth Fury entdeckt verliebt er sich in den Oldtimer und kauft ihn dem Bruder des verstorbenen Erstbesitzers ab. Dabei erfährt er, ...

... dass das Auto auf den Namen Christine hört. In mühevoller Kleinarbeit repariert er den Wagen. Auch als Arnie erfährt, dass in diesem Auto schon mehrere Menschen auf mysteriöse Weise zu Tode gekommen sind, ändert das nichts an seiner Zuneigung zu Christine. Doch mit der Zeit verändert sich Arnies Charakter. Er wird selbstbewusst und arrogant.

Stück für Stück ergreift das Auto Besitz von Arnie, der sich immer mehr von seinen Eltern und seinem besten Freund entfernt. Christine wird zum Zentrum in seinem Leben. Um sich aus den Fängen Christines zu befreien, muss er sie zerstören.

Ein weißer VW Käfer mit Faltdach ist der "Hauptdarsteller" in einer Kinofilm-Reihe der Walt Disney Studios. Aber wie Christine und Bumblebee ist auch "Herbie" kein gewöhnliches Auto. Auch er ist eine "Persönlichkeit" mit eigenem Willen und besonderen Fähigkeiten: ...

... Er kann selbständig fahren, bringt es auf beachtliche Höchstgeschwindigkeiten und kann sogar Wände hochfahren. Charakteristisch wie eine Muttermal ist die Startnummer 53 auf Front-, Motorhaube und an den Türen.

Während Herbie also eine Art "lebendes Wunderauto" ist, wird in den späteren Filmen der gelbe Dudu eher ein Computer-Auto mit gelegentlichen Elementen künstlicher Intelligenz. Dudu verfügt zwar ebenfalls über außergewöhnliche Fähigkeiten, ...

... hat aber nicht wie Herbie einen eigenen Willen. Bereits für damalige Verhältnisse waren die Filme um Herbie und Dudu eher Low-Budget-Produktionen. Umso erstaunlicher, dass sie beim Publikum wie eine Bombe einschlugen. Den Namen Käfer, für den bis dahin nur Typ 1 genannten VW, übernahm Volkswagen im Übrigen erst, nachdem mit Herbie ein Filmstar aus dem Auto geworden war.

Im Film "Thelma und Louise" steht ein Ford Thunderbird Convertible aus dem Jahr 1966 einmal mehr für das Symbol der Freiheit. Der Basis-6,4-Liter leistete 245 PS und brachte es auf über 170 km/h. Er hilft den Freundinnen Thelma Dickinson (Geena Davis) und ihrer Freundin Louise Sawyer (Susan Sarandon), dem tristen Dasein ein Wochenende lang zu entfliehen.

Und so machen sie sich mit Louises Ford Thunderbird Cabrio auf den Weg. Als Louise Thelma vor einer Vergewaltigung bewahrt, beginnt eine ganze Reihe von Verwicklungen - am Ende des Films stürzen sich beide mit ihrem Thunderbird in den Tod.

Weniger tiefschürfend, aber dafür actiongeladen ging es in der Fernsehserie "Starsky und Hutch" zu, in den 1970er Jahren gespielt von Paul Michael Glaser und Davis Soul. Doch was wären die beiden Cops damals ohne ihren ....

... 1974 Ford Gran Torino gewesen? Das Luxuscoupé wurde lediglich von 1974 bis 1976 gebaut. Unter der riesigen Haube des Gran Torino wummerte ein 7,5-Liter-Benzinmotor, der 205 PS leistete. Unter den Muscle-Cars galt der Torino immer als das "vergessene" Modell. Gegen die Chevrolet Chevelle oder einen Plymouth Road Runner konnte er sich seiner Zeit kaum durchsetzen. Auf die Kinoleinwand kehrt der Torino im Jahr 2004 in einem Remake von "Starsky und Hutch" zurück.

Ben Stiller und Owen Wilson schlüpften diesmal in die Rollen der beiden Cops. Der Film spielt in einer fiktiven Stadt namens Bay City. David Starsky und Ken "Hutch" Hutchinson sind angetreten, den Drogenhändler Reese Feldman das Handwerk zu legen. Der Streifen ist alles andere als ein cineastischer Volltreffer, aber der Gran Torino ist schick anzusehen. Ganz anders die Rolle des Wagens in dem ...

... gleichnamigen Film mit Clint Eastwood. Das Weltbild von Walt Kowalski (Clint Eastwood) ist von rassistischen Vorurteilen geprägt. Der polnischstämmige Koreakriegsveteran und ehemalige Ford-Mitarbeiter muss nicht nur den Niedergang der US-amerikanischen Autoindustrie miterleben, sondern auch den der Detroiter Vorstadtsiedlung, in der er seit Jahrzehnten wohnt.

Walt muss mit ansehen, wie die Nachbarn in bessere Gegenden ziehen, dass sie keine US-amerikanischen Autos mehr fahren oder sogar wie sein Sohn Mitch in einem japanischen Autohaus arbeiten und da auch noch gutes Geld verdienen. Walt sieht die alten US-amerikanischen Werte immer mehr in Gefahr. Und deshalb hält er die Tugenden hoch ...

... oder das was er dafür hält. Und so steht der Ford Gran Torino für eine abgelaufene Zeit, ein vergangenes Hoch, das so nicht mehr wiederkommt und Walt früher oder später zum Umdenken zwingen muss. Doch kommen wir noch einmal zurück zu den Serien.

Von 1984 bis 1989 wurden insgesamt fünf Staffeln der Krimiserie "Miami Vice" gedreht. Ganze 111 Mal durften die verdeckt arbeitenden Drogen-Cops James "Sonny" Crockett (Don Johnson) und Ricardo "Rico" Tubbs (Philip Michael Thomas) über die Fernsehbildschirme jagen. Dabei zogen aber nicht nur die Kriminalfälle der beiden Polizisten die Zuschauer in ihren Bann, sondern auch die exklusiven Autos, wie hier ein Ferrari Testarosa, die die ...

... Cops immer wieder fahren und zerschießen durften. Ferrari spielte im übrigen eine entscheidende Rolle in der Serie der Dandy-Cops. Ein automoblies Highlight war damals der Ferrari 365 GTS4 Daytona Spider, der in der Serie mitspielte.

Im Übrigen ein interessantes Phänomen, dass Cops in US-amerikanischen Filmen häufig Autos fahren dürften, die das normale Einkommen eines Polizisten weit überschreiten. In dem Streifen "Bad Boys" fährt Detective Mike Lowrey (Will Smith), der ohnehin den Playboy aus reichem Hause gibt, einen Porsche 911 Turbo 3.6.

Im wirklichen Leben gehört der Porsche Regisseur Michael Bay. Am Ende des ersten Teils muss sich der Porsche mit einem Shelby Cobra, der einen V8-Motor unter der Haube trägt, messen. Im Film klagt Lowrey immer wieder über den durch andere verursachten Zustand seines liebsten Kindes. Von Einschüssen und abgerissenen Spiegeln abgesehen, ...

... fährt er seinen Partner Marcus Burnett (Martin Lawrence) an, als der droht, mit einem Hamburger und einer riesigen Cola sein Auto zu verschmutzen. Der Porsche 911 Turbo 3.6 wurde in einer limitierten Auflage von nur 1436 Fahrzeugen produziert. Der 6-Zylinder-Boxermotor leistet 360 PS und schiebt den Schwaben in 4,8 Sekunden auf Tempo 100.

Wenn deutsche Cops in Filmen und Serien Autos fahren, dann geht es wesentlich bescheidener zu. Derrick und "Hol schon mal den Wagen, Harry" (was er so nie gesagt hat), klammern wir an dieser Stelle mal aus. Ja, es war ein 7er BMW. Ich dachte hier aber an die Ruhrpott-Kommissar-Ikone der 1980er und 1990er Jahre Horst Schimanski (Götz George). Der fuhr nämlich in über 700 Folgen die unterschiedlichsten Alltagsfahrzeuge.

Der aber wohl wichtigste Wagen in der Ära Schimanski ist der Citroën CX 25 GTi Turbo, den der Kommissar für die Kinoverfilmung "Zahn um Zahn" bekommt. Zweimal wechselt der CX seine Farbe. Als Fahrzeug hält sich der Citroën aber am längsten. Einer der wohl im Augenblick angesagtesten Bullen im deutschen Fernsehen, ...

... Michael "Mick" Brisgau (Henning Baum), fährt auch keinen Luxusschlitten, dafür aber einen Oldtimer. Und das hat seinen Grund: Durch einen im Einsatz erlittenen Kopfschuss fällt Mick ins Koma. Als er nach 20 Jahren aufwacht, muss er feststellen, dass sich so einiges verändert hat. Allerdings darf er wieder im Polizeidienst tätig werden und genießt dort Narrenfreiheit. Als Macho der alten Schule löst er seine Fälle altmodisch und unkonventionell.

So unkonventionell und alt ist auch sein Auto, ein Opel Diplomat. Der wurde zwischen 1964 und 1977 gebaut und gilt damals als das Spitzenmodell in der Oberklasse bei Opel.

Zusammen mit den Opel-Modellen Kapitän und Admiral zählte der Diplomat zu den Autos der legendären KAD-Reihe. Gebaut wurden von dem Diplomat zwei Serien, der Diplomat A und der Diplomat B. Der kommt auch in der TV-Serie zum Einsatz.

Die B-Serie verfügt über einen satten Achtzylinder-Motor mit 165 PS. Auf 100 Kilometer schluckt der heckgetriebene Wagen allerdings ganze 20 Liter. Und es gibt noch einen Fernseh-Polizisten, der im Schmuddel-Look und mit altem Auto ermittelt: ...

... SWR Tatort-Kommissar Mario Kopper (Andreas Hoppe) fährt einen Italiener. Der graue Fiat 130, Baujahr 1971, schien als Nachfolger der Alfa Guilia genau der Richtige zu sein. Hierbei handelt es sich um die zweite Serie des Fahrzeuges mit vergrößertem V6-Motor (3,2 statt 2,9 Liter mit 165 statt 140 PS).

In dem bis zum Jahr 1991 wohl bekanntesten deutschen Auto-Film wird dem Opel Manta ein Denkmal gesetzt. Der mit Klischees gespickte Film erzählt die Geschichte um die Freunde Bertie, Gerd, Klausi und Hakan.

Neben Mädchen haben sie nur ihre Mantas im Kopf. Als es bei einem Straßenrennen zum Streit mit dem Mercedes Fahrer und Dandy Axel kommt, ...

... lässt sich Bertie zu einem Rennen provozieren. Im Normalfall hätte der Manta mit seinen 105 PS gegen den Mercedes 190 E 2.3-16 (ECE) von Axel mit 185 PS keine Chance gehabt. Aber nach einem Motorschaden wird in den Manta der Motor eines Tourenwagens mit 270 PS eingebaut.

Aber auch die Franzosen setzen ihren Autos in Filmen ein Denkmal. 1998 dreht Regisseur Gérard Pirès nach einem Drehbuch von Luc Besson den Film "Taxi". Die Geschichte ist denkbar einfach: Daniel (Samy Naceri) arbeitet als Taxifahrer in Marseille. Seine eigentliche Berufung sieht er aber darin, Autorennen zu fahren. Nach einer rasanten Fahrt mit dem Fahrgast Emilien, einem Polizisten, steht er vor der Wahl, ...

... seinen Führerschein zu verlieren oder dem Ordnungshüter einen Monat lang als Chauffeur zu dienen. Gemeinsam machen sich die beiden als eine Art Duo Infernale daran, einer Bande von Bankräubern das Handwerk zu legen. Immer mit dabei ist der bis unter die Frontschürze getunte Peugeot 406 3.0 24V.

In Wirklichkeit bringt er es lediglich auf eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 250 km/h. Im Film kann das Ding aber fast fliegen. Glaubt jedenfalls der geneigte Zuschauer, wenn an den Seitenschwellern die Flügel ausfahren. War der erste Teil durch seinen skurrilen Hauptdarsteller Samy Naceri wirklich lustig, verloren die kommenden drei Teile zunehmend, obwohl auch hier Luc Besson die Drehbücher schrieb.

Nach der Wende wird mit "Go Trabi Go" dem einstigen Volksauto der DDR ein Denkmal gesetzt. Die Grenzen sind offen und Familienvater und Deutschlehrer Udo Struutz (Wolfgang Stumph) macht sich mit Frau Rita (Claudia Schmutzler), Tochter Jacqueline (Marie Gruber) und Trabant "Schorsch" auf den Weg nach Neapel.

Als Wegbeschreibung dient die "Italienische Reise" Goethes. Doch statt einer ganz normalen Urlaubsreise wird aus der Fahrt ein chaotisches Abenteuer. Kabarettist Wolfgang Stumph wird mit der Komödie über Nacht deutschlandweit bekannt und auch der Zweitakter aus Zwickau mit seinen 26 PS wurde zu einer Berühmtheit.

Über die Substanz der Geschichte lässt sich streiten. Aber immerhin reichte der Erfolg des ersten Teils aus, um einen zweiten aufzulegen und die Familie Struutz und Trabi "Schorsch" erneut über die Leinwand fahren zu lassen. Das die Rennpappe unzählige Umbauten über sich ergehen lassen musste, um die Kapriolen zu überleben, sei hier nur am Rande erwähnt.

Die wohl mit Abstand rasantesten Verfolgungsjagden in einem Film gibt es in John Frankenheimers "Ronin". Angeführt von Robert de Niro als Sam und Jean Reno als Vincent wird eine Spezialtruppe zusammengestellt, die einem imaginären Koffer hinterherjagt, an dem natürlich auch der KGB, die IRA und die Mafia interessiert sind. Damit ist der Rahmen abgesteckt, in dem sich die Protagonisten und ihre Autos bewegen.

Eines der wichtigen Modelle ist der Mercedes-Benz 450 SEL 6.9. Er wurde 1975 zum neuen Top-Modell der S-Klasse. Neben dem 6,9-Liter-V8 waren vor allem die hydropneumatische Federung und der Ausstattungsumfang bemerkenswert.

Im Film ist er das Fahrzeug, mit dem Sam und Vincent nach einer Schießerei auf einem Marktplatz flüchten.

Auch ein BMW 535i E34 spielt in "Ronin" eine Rolle. Allerdings sieht der aus wie ein M5.

Das wichtigste Fahrzeug in dem Streifen ist aber wieder mal ein Audi S8. In einer atemberaubenden Verfolgungsjagd durch Paris wird der vorher getunte Luxusliner zum Gokart. Dabei wird der von einem 4,2-Liter-V8 befeuert, der 340 PS leisten dürfte.

Ein automobiles Highlight ist der für die Neuauflage von "Green Hornet" aufgemotzte Chrysler Imperial aus dem Jahr 1965. Zwar waren die Imperials dieser Zeit von Haus aus mit kraftvollen Motoren bestückt, aber einem Superhelden reicht das natürlich nicht. So hat "Black Beauty", wie der Wagen liebevoll genant wird, ein 500 PS starkes GM-Aggregat unter der Haube, verfügt über ein verstärktes Offroad-Fahrwerk mit Hochleistungs-Bremssystem, fette 20-Zoll-Felgen und viele weitere Extras.

Auch der GMC Ventura verdankt seinen Ruhm einer Serie aus den 1980er Jahren und einem Remake, das 2010 in die Kinos kam: dem "A-Team". Eine Gruppe ehemaliger Soldaten hilft Menschen in Notlagen. Dabei müssen die Söldner aber immer gewahr sein, nicht selbst von der Militärpolizei geschnappt zu werden. Ständiger Begleiter ist der GMC Vandura.

Der kantige Van von General Motors war damals ein Art Dauerbrenner. Die erste Version kam 1964 auf den Markt. In den 70er Jahre begannen die typisch US-amerikanischen Vans nicht nur als Transportmittel, sondern auch als Freizeitmobile äußerst populär zu werden. Das Herzstück eines Vanduras ist in der Regel ein 5,7-Liter-V8-Motor.

Auch der Film "Cars" soll hier nicht unerwähnt bleiben. Der 2006 gedrehte erste Teil der Animationssaga erzählt die Geschichte eines NASCAR-Autos, das auf dem Weg zum Entscheidungsrennen der Serie nach Los Angeles versehentlich von seinem Transporter rollt. Auf sich gestellt, muss der für die Straße nicht zugelassene Lightning McQueen den Weg zum Rennen finden.

Bei einem übermütigen Kickdown beschädigt er in dem kleinen Ort Radiator Springs, direkt an der Route 66, die Straße. Per Urteil wird er verpflichtet, die Schäden zu beseitigen. Während der Arbeiten ...

... freundet er sich mit dem Abschleppwagen Hook an, einem Chevrolet Stepside aus dem Jahr 1955, und verliebt sich in ...

... Sally, ein Porsche-911-Mädchen, das ursprünglich als Rechtsanwältin in Los Angeles gearbeitet hat, aber wegen der Schönheit der Natur an die Route 66 zurückgekehrt ist.

Während Lightning am Anfang überheblich das Landleben verpönt, lernt er im Laufe der Geschichte die Dorfbewohner schätzen und möchte eigentlich nicht mehr weg. Durch einen Tipp von Doc Hudson finden ihn aber die Medien und sein Rennteam. Lightning muss das große Rennen fahren, aber nicht, ohne von seinen neuen Freunden begleitet zu werden.

Der Film ist liebevoll gemacht und die den einzelnen Fahrzeugtypen zugeordneten menschlichen Charaktere sind mit Bedacht ausgewählt. Außerdem haben eine Reihe bekannter Schauspieler ihre Stimmen zur Verfügung gestellt. Der "Fabulous" Hudson Hornet von 1951 wird von Paul Newman und Friedrich Schönfelder gesprochen.

Als der erste Batman-Comic im Jahr 1939 erschien, hatte noch keiner auf dem Schirm, dass der Superheld ohne Superkräfte über Jahrzehnte zu den Spitzenkräften in der Heldenwelt zählen wird. Ursprünglich fuhr Batman in den Comics ein einfaches rotes Automobil ohne besondere Funktionen. Diese Version erschien in "Batman" im Frühjahr 1941.

Seitdem veränderte sich das Design des Autos stückweise: Es wird ein Fledermausemblem auf der Motorhaube aufgebracht, das immer größer wird und die Farbe des Fahrzeuges ändert sich in ein tiefes Schwarz.

Erhalten bleiben die Länge des Fahrzeuges, die dunklen Farben und oftmals große Heckflossen, die an die Flügel einer Fledermaus erinnern.

Eigentlich war der Lincoln Futura nur eine Designstudie von Ghia. Dass der Wagen irgendwann als Batmobil Filmgeschichte schreiben wird, ahnte niemand. Das ursprüngliche Auto, ein Lincoln Futura von 1955, wurde 1965 von George Barris, dem Inhaber der Karosserie-Werkstatt Barris Custom Industries, für einen Dollar von der Ford Motor Company erworben und hat seine Sammlung seitdem nicht verlassen. Im Jahr 1966 baute Barris den Wagen im Auftrag von Century Fox Television zum Batmobil um.

Eine deutliche Änderung erfährt das Batmobil im 2005er Film "Batman begins". Das gepanzerte Gefährt hat nur noch wenig mit den schlanken Automobilen in den vorherigen Filmen gemein. Der Designer des Films beschreibt das Fahrzeug als eine Kreuzung zwischen einem Lamborghini und einem Hummer. Außerdem enthält sie auch unverkennbare Züge eines F-117 Tarnkappenbombers.

Im Film "The Dark Knight" wird das Batmobil dann auch "Tumbler" und "Batpod" genannt. Nachdem der "Tumbler" stark beschädigt ist, klinkt sich das "Batpod", eine Art Motorrad, aus.

Nein, wir haben noch nicht alle Autos erwähnt, die eine tragende Rolle in einem Film gespielt haben. Unerwähnt blieb und soll hier auch nur eine Randerscheinung sein, der Ferrari 250 GT California in dem Film "Ferris macht blau". Auch nicht erwähnt haben wir ...

.. den 1949 Buick Roadmaster aus "Rain Man" mit ...

... Dustin Hoffman und Tom Cruise in den Hauptrollen. Die Reihe ließe sich unentwegt fortsetzen. Wer sein Lieblingsauto, seinen Lieblingsfilm, in dem ein Auto eine wichtige Rolle spielte, hier nicht gefunden hat, den bittet der Autor um Entschuldigung, aber irgendwann muss auch mal Schluss sein.

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