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Zwischen Konfizius und Kommerz: Mit dem Audi Q3 durch China

 
Zwischen Konfizius und Kommerz: Mit dem Audi Q3 durch China

Noch immer grüßt der große Vorsitzende: Vor der Wuyi Square Shopping Mall in Fuzhou steht das eindrucksvolle Mao-Standbild. Die Stadt ist bekannt für ihre Banyan-Feigen, die dort vor nunmehr 900 Jahren angepflanzt wurden.

Noch kann man den Q3 in China nicht kaufen. Ein Anlass mehr für viele Passanten auf der 5700 Kilometer langen Tour, ein Erinnerungsfoto von dem kompakten SUV zu schießen.

Beförderung traditionell und modern: Der dichte Verkehr in den Millionen-Metropolen sorgt oft dafür, dass man mit dem Auto auch nicht schneller vorankommt als mit einer Rikscha.

Etappenziel erreicht: Am Bund, der berühmten Ufer-Promenade in Shanghai, übergeben die Teilnehmer der ersten Teilstrecke den Staffelstab an die nachfolgenden 20 Fahrzeugbesatzungen.

Ab ins Grüne: An manchen Tagen müssen mehr als 600 Kilometer Autobahn geschafft werden. Da kommt jede Abwechslung auf einsamen Nebenstraßen recht.

"Was will der denn hier?": Die zweisprachige Beschriftung der Trans-China-Fahrzeuge informiert die Schaulustigen schnell über die Herkunft der 20 samoa-organgenen Expeditionsautos.

Tempel und liebevoll gepflegte Gärten unweit von glitzernden Glaspalästen erinnern daran, dass in China schon eine Hochkultur herrschte, lange bevor europäische Autokonzerne das Land als Absatzmarkt endeckten.

Auch jenseits gut ausgebauter Überlandverbindungen gibt sich der Q3 keine Blöße. Schotterpisten können den serienmäßig mit Allradantrieb ausgestatteten Fünftürer nicht aus der Reserve locken.

So ein Stau nervt überall auf der Welt: Ein gesperrter Tunnel zwingt n-tv.de-Autor Axel F. Busse und Copilot Peter Maahn zu einer außerplanmäßigen Pause auf der Autobahn nach Fuzhou.

In Sachen Verkehrsdichte haben die aufstrebenden Industriestädte an der chinesischen Ostküste keinen Nachholbedarf gegenüber westlichen Metropolen mehr.

An Platz mangelt es im viertgrößten Land der Erde nicht, doch in den Ballungszentren wie Shenzhen schießen auch die Wohnhäuser in spektakuläre Höhen.

Jeder Tankstopp wird zum Event: Insassen von Reisebussen oder Lastwagen nehmen interessiert die Karawane der Q3 in Augenschein. Für die meisten sind diese Autos unerschwinglich.

Wie der Staat Kasse macht: Die Fahrt auf den gut ausgebauten Autobahnen sind, gemessen am Einkommensniveau, ein kostspieliges Vergnügen. Doch wer zügig vorankommen will, hat keine andere Wahl.

Obwohl die Zahl der Autos in privater Hand rapide zunimmt, bleibt für die meisten Angehörigen des Milliardenvolkes bis auf Weiteres nur die zweirädrige Mobilität erschwinglich.

Die Brücke über die Hangzhou-Bucht gehört mit einer Länge von mehr als 35 Kilometern zu den größten Bauwerken dieser Art weltweit.

Dunstglocke: In den Millionenstädten nahe der Küste zum Gelben Meer hängt oft tagelang eine diesige Witterung aus feucht-warmer Luft und Abgasen.

Nicht alles, was die chinesische Speisekarte bietet, sieht für europäische Augen auf Anhieb appetitlich aus. Die Trans-China-Teilnehmer machen dennoch so manche schmackhafte Entdeckung. (Text: Axel F. Busse)

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