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Toyotas neuester Prius: Mr. Korrekt

 
Toyotas neuester Prius: Mr. Korrekt

In neuem Gewande zeigt sich der Toyota Prius in seiner dritten Auflage. Er hat äußerlich an Charakter gewonnen.

Aber auch die inneren Werte haben zugelegt. Die Leistung des Verbrennungsmotors ist gestiegen, die des Elektromotors ebenfalls. In ihren Umfängen sind aber beide geschrumpft. Davon träumt der Ingenieur.

Mit einer Länge von 4,46 Meter gehört er nicht zu den Kleineren auf unseren Straßen. Das Leergewicht liegt bei 1445 Kilogramm.

Dafür bietet er überraschend viel Platz im Innenraum. Auf den vorderen Sitzen ohnehin, aber auch im Fond.

Und auch das Gepäckabteil kann glänzen. Mit 445 Litern im Normalzustand kann man schon etwas anfangen. Bei umgeklappter Rückbank werden es bis zu 1545 Liter.

Mit seinen inneren Werten zeigt er sich affin für familiäre Anwwendungen. Einige wird es jedoch schmerzen, dass es keine Anhängerkupplung gibt.

Die Rundumsicht ist durch das hohe Heck etwas eingeschränkt. Trotz der Kofferraumklappe mit Durchblick. Die Parksensoren sind eine Überlegung wert.

Aber der wichtigste Wert des Prius ist natürlich der Verbrauch. Die spannende Frage lautet: Was bringt der Hybridantrieb in der Praxis?

Auf jeden Fall wird er weniger schlucken als der im Hintergrund. Ok, schwieriger Vergleich. Also ab auf die Straße. Ein Normverbrauch von 3,9 Litern steht als Vorgabe in den Büchern.

Drei Modi stellt der Prius zur Verfügung. Im ersten Durchgang benutzen wir den Eco-Modus.

Bei sehr zurückhaltender Fahrweise erreichen wir einen Verbrauch von 4,6 Litern. Das ist immer noch ein Stück von der Norm entfernt, aber dennoch ein ordentlicher Wert.

Im zweiten Durchgang geht es auf die Autobahn. Gut 700 Kilometer muss der Prius abspulen, die meisten davon im Galopp. Auch hier kein schlechtes Resultat: 7,8 Liter errechnen sich an der Tankstelle.

Die Welt um den Fahrerplatz im Prius ist bunt. Abgesehen vom grauen Plastik. Die Anzeigen über der Mittelkonsole sind informativ, aber manchmal auch etwas viel.

Eine stufenlose Automatik sorgt für den Vortrieb beim Prius.

136 PS leistet der quer eingebaute Vierzylinder-Reihenmotor. Unterstützt wird er von einem Elektromotor mit 60 kW.

Mit dieser Kombination ist der Prius wahrlich kein langweiliges Auto. Er kann flink unterwegs sein, wenn er will. Aber auch ganz politisch korrekt Benzin sparen.

Der Basispreis liegt bei 25.450 Euro. Die Serienausstattung ist ordentlich, der Preis lässt sich aber natürlich noch mit Sonderausstattungen in die Höhe treiben.

Unser Fazit zum Prius fällt positiv aus. Das Auto bietet eine ganze Menge Nutzwert, verbraucht selbst bei rasanter Fahrt nur wenig Benzin und schmückt mit seinem guten Image die Besitzer. Nur der Preis und die fantasielose Innenausstattung stören den guten Eindruck. (Text: Markus Mechnich)

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