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Detroit wird wieder zum Mekka: NAIAS läutet Auto-Jahr 2013 ein

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Besonders wichtig ist die Messe in diesem Jahr für Mercedes. Nicht nur für das Amerikageschäft richtungsweisend dürfte die gründlich überarbeitete E-Klasse sein. (Foto: picture alliance / dpa)

Besonders wichtig ist die Messe in diesem Jahr für Mercedes. Nicht nur für das Amerikageschäft richtungsweisend dürfte die gründlich überarbeitete E-Klasse sein.

Besonders wichtig ist die Messe in diesem Jahr für Mercedes. Nicht nur für das Amerikageschäft richtungsweisend dürfte die gründlich überarbeitete E-Klasse sein.

Mit gestrafftem, weniger barockem Blechkleid, neuen Assistenzsystemen und einem sparsameren Einstiegsbenziner will die Business-Baureihe gegenüber dem erstarkten Wettbewerbern BMW 5er und Audi A6 wieder Boden gut machen.

Insgesamt hat Daimler zu diesem Zweck rund eine Milliarde Euro in das ungewöhnlich umfassende Lifting investiert. Gezeigt werden sowohl Limousine ...

... und Kombi als auch ...

... Cabrio und ...

... Coupé. Komplett neu und erstmals aufgelegt stellt der Mercedes ...

... CLA die zweite wichtige Premiere aus Daimler-Sicht. Wie der Name schon andeutet, handelt es sich dabei um einen kompakten Ableger des viertürigen Coupés CLS.

Die Basis stammt jedoch nicht von der E-, sondern von der A-Klasse. Entsprechend gibt es statt Heck- einen Frontantrieb, ...

... optional können auch alle vier Räder angetrieben werden.

Beim Top-Modell CLA 45 AMG ist das sogar Standard; angesichts von 320 PS aus 2,0 Litern Hubraum hinsichtlich der Fahrverhaltens wohl eine richtige Wahl.

Groß auffahren will in Detroit auch BMW. Neben dem 560 PS starken M6 Gran Coupé ...

... in der Serienversion gilt das Interesse aber vor allem zwei Studien, ...

... deren Produkteinführung noch im laufenden Jahr erwartet wird.

Das 4er Coupé Concept gibt dabei den Startschuss für die neue 4er-Reihe, die die ehemals der 3er-Familie zugeschlagenen Mittelklasse-Coupés und Cabrios umfasst.

Die Neubenennung zum Generationswechsel leitet gleichzeitig eine Höherpositionierung von Coupé und Cabrio ein – was sich an Motorenauswahl, Ausstattung und vor allem am Preis zeigen dürfte.

Ebenfalls kein Schnäppchen wird das Elektromobil i3, das in Form der seriennahen Studie i3 Concept Coupé zu sehen ist.

Als erstes Mitglied der neuen i-Familie von BMW verzichtet das dreitürige Coupé nicht nur auf einen Verbrennungsmotor, sondern auch auf den legendären Hofmeister-Knick - den markentypischen Gegenschwung am hinteren Seitenfenster.

Der heckbetriebene i3 wird wohl von einem Elektromotor mit 170 PS angetrieben werden, der eine Reichweite von 160 Kilometern ermöglicht. Optional wird es für Käufer auch einen Range-Extender geben.

Mit dem RS7 präsentiert Audi in Detroit einen echten Renner. Mit 560 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 305 km/h dürfte er der US-amerikanischen Straßenverkehrsordnung ein echter Dorn im Auge sein.

Beim ersten Blick auf das jüngste RS-Mitglied fallen die ebenso eindeutigen wie klassischen Identifikationsmerkmale prompt ins Auge: Ovale Endrohre. RS-Schriftzüge in den Instrumenten sowie auf den Sitzen lassen auch noch so unbedarfte Mitfahrer ahnen, dass sie offenbar in einem besonderen Fahrzeug sitzen.

Speziell für den amerikanischen und kanadischen Markt hat Volkswagen ein SUV entwickelt, das mit seiner Länge von fünf Metern dort als Midsize gilt, hier allerdings in die Oberklasse ragen würde. Als Antrieb des Sechssitzers fungiert ein Diesel-Hybridsystem, dessen Batterie man via Steckdose laden kann.

Der Plug-in-Hybrid kann rein elektrisch eine Strecke von 33 Kilometern zurücklegen. Dank 700 Newtonmetern Drehmoment und einer Leistung von 225 kW/305 PS sprintet der Crossblue bei Bedarf in 7,5 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h.

VW hat die Studie als Cruiser ausgelegt. Insgesamt 12 Airbags sorgen für die Sicherheit der Insassen.

Porsche dürfte in Detroit sein Super-Sportwagen-SUV, den Cayenne Turboi S, den US-Amerikanern schmackhaft machen. Mit 550 PS und einer Beschleunigung von 4,5 Serkunden auf Tempo 100 sollte das kein Problem sein.

Leistung steht auch bei Chevrolet im Vordergrund. Die General Motors-Tochter hat mit der Neuauflage des Sportwagens Corvette einen der Messe-Höhepunkte im Gepäck.

Die siebte Generation des Klassikers kommt mit schärferen Kanten und aggressiverem Design daher als der hier im Bild zu sehende ZR1.

Beim Antrieb bleibt der Sportler seinem Stil treu und setzt auf V8-Frontmotoren, die ihre wohl bis zu 700 PS an die Hinterräder leiten.

Für zeitgemäßen Verbrauch soll unter anderem eine Zylinderabschaltung sorgen. Auch wenn die Corvette eine Ikone ist – ...

... deutlich mehr Geld spült der Silverado in die Kassen von Chevrolet. Seit Jahrzehnten rangiert der Pick-up in der Spitzengruppe der US-Bestsellerliste ...

... und muss sich meist nur Fords Konkurrenzmodell F-150 geschlagen geben.

Für geänderte Kräfteverhältnisse sollen künftig ein neues Design sowie sparsamere Motoren sorgen.

Flankiert wird der Silverado vom baugleichen Schwestermodell GMC Sierra.

Der Cadillac ATS hat in Detroit die begehrte Trophäe "North American Car of the Year" errungen, ein Preis, der von Motorjournalisten aus den USA und Canada vergeben wird.

Die Mittelklasselimousine der General-Motors-Luxusmarke verwies unter anderem die 3er-Reihe von BMW auf die Plätze, was nicht weiter verwundert, da auch US-Journalisten mitunter nicht frei von patriotischen Gefühlen sind.

Mit dem ATS wollen die Amerikane auch wieder in Europa Fuß fassen.

Ford präsentiert in Detroit den Hochdachkombi Transit Connect.

Bei Chrysler-Tochter Jeep erhält der Geländewagen Grand Cherokee ein Lifting.

Spektakulärer ist da, was die italienische Verwandtschaft aus dem Fiat-Konzern als Gastgeschenk mitbringt.

Schon der Alfa Romeo 4C Concept deutete darauf hin, dass vielleicht auch das Serienmodell endlich wieder ein echtes Fahr-Zeug werden kann.

Alfa Romeo bereitet mit der Serienversion des kompakten Sportwagens 4C seine Rückkehr auf den Kontinent vor, ...

... Maserati zeigt seine deutlich gewachsene Oberklasselimousine Quattroporte.

Auch die Japaner wollen in Detroit nicht abseits stehen. Sie könnten sogar zu Mittelpunkt werden, wenn die seriennahe Version des Supersportwagens Honda NSX wie spekuliert Premiere feiert.

Die Neuauflage des Nippon-Ferraris aus den 90er-Jahren soll dank V6 und zweier Elektromotoren überlegene Fahrleistungen und niedrigen Verbrauch kombinieren.

Toyota-Tochter Lexus zeigt erstmals sein Mittelklassemodell IS. Die Limousine orientiert sich nun stärker am größeren Bruder GS und erhält neben konventionellen V6-Benzinern auch einen Hybridantrieb.

Für besonders dynamische Kunden bietet Lexus die F-Sport-Versionen an, darin enthalten sind ein spezieller Kühlergrill, Sportsitze und eine wechselfähige Instrumentierung.

Passend zur Optik bietet die Toyota-Tochter zwei leistungsstarke Motorisierungen an. Als Antrieb dient neben dem 2,5-Liter-V6-Benziner mit rund 210 PS im IS 250 auch erstmals in dieser Baureihe ein Vollhybrid, der als IS 300 lanciert wird.

Ohne die Spritspartechnik muss zunächst der Infiniti Q50 auskommen. Die neue Limousine tritt die Nachfolge des Infiniti G an und ist das erste Modell der Nissan-Tochter, das nach der neuen Q-Nomenklatur benannt ist.

Die Studie einer edlen Limousine stellt Hyunda in Detroit vor. Das HCD-14 genannte Konzeptfahrzeug soll einen Ausblick auf ein kommendes Modell für den US-Markt geben.

Neben dem vom neuen Flaggschiff Quoris inspirierten Design sorgt ein neues Bediensystem für Aufsehen, das über Gesten gesteuert werden kann.

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