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"Car Of The Year 2012": Opel Ampera und der schmucke Rest

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Der Opel Ampera ist "Car of the Year 2012". Den Elektro-Opel  hat sein rundum durchdachtes Konzept ins Finale und zum Sieg getragen. Mit seinem Elektroantrieb und einem Range Extender kann der Ampera Strecken wie ein normaler Benziner oder Diesel zurücklegen. Für die Käufer hat das allerdings seinen Preis.

Der Opel Ampera ist "Car of the Year 2012". Den Elektro-Opel hat sein rundum durchdachtes Konzept ins Finale und zum Sieg getragen. Mit seinem Elektroantrieb und einem Range Extender kann der Ampera Strecken wie ein normaler Benziner oder Diesel zurücklegen. Für die Käufer hat das allerdings seinen Preis.

Der Opel Ampera ist "Car of the Year 2012". Den Elektro-Opel hat sein rundum durchdachtes Konzept ins Finale und zum Sieg getragen. Mit seinem Elektroantrieb und einem Range Extender kann der Ampera Strecken wie ein normaler Benziner oder Diesel zurücklegen. Für die Käufer hat das allerdings seinen Preis.

Insgesamt waren aber 35 Kandidaten für den Preis vorgeschlagen: sieben gingen ins Finale. Zur Wahl stand auch der Citroen DS5. Mit dem DS5 versucht Citroen einen Spagat zwischen traditionsbewusster Namensgebung und modernem Design.

Auch der Fiat Panda hatte es in die Endrunde geschafft. Die "tolle Kiste" legt weniger Wert auf ein schnittiges Aussehen als vielmehr auf ein großes Platzangebot. Insofern will der Panda bei innenstadtfreundlichen Maßen ein Maximum an Raum bieten.

Anders als in der Mittelklasse und oberen Mittelklasse sind Kombis im Kompaktsegment meist immer noch typische Vertreter- oder Familienautos und weniger Lifestile-Vehikel. Mit dem Focus Turnier versucht Ford, in der "biederen Klasse" optische Eleganz zu verbreiten und steht deshalb im Finale zum Auto des Jahres 2012.

Der Range Rover Evoque ist das Designstück unter den Offroadern. Allerdings verfügt das kompakte Edel-SUV auch über die klassischen Eigenschaften der Marke. Zumindest, wenn er Allrad an Bord hat. Ansonst ist er wohl eher auf dem Boulevard zu Hause.

Mit mehr Platz, pfiffigen Details und einem günstigen Einstiegspreis auf dem Niveau des Vorgängers hat es der neue Toyota Yaris ins Finale geschafft. Unterdessen haben die Japaner den Kleinwagen aber auch noch mit einem Hybridantrieb ausgestattet.

Mit dem Up will Volkswagen das Kleinwagensegment neu definieren. Das hat VW schon häufiger versucht. Nicht immer mit Erfolg. Bei der Wahl zum Auto des Jahres 2012 ist das Konzept unterhalb des Polo angekommen. Folgerichtig steht auch der VW-Zwerg im Finale.

Werfen wir noch einen Blick auf die Kandidaten, die es nicht in die letzte Runde geschafft haben. Da wäre zum Beispiel der Chevrolet Aveo. Der Kleine mit dem bösen Blick setzt auf einen aggressiven Auftritt. Auch in den Abmessungen ist der Aveo gewachsen und geht in Deutschland mit Kampfpreisen an den Start.

Warum es der Hyundai Veloster nicht geschafft hat, bleibt ein Geheimnis. Immerhin haben die Koreaner mit dem Sportcoupé das Langweiler-Image abgestreift. Der Clou: eine Tür auf der Fahrerseite, zwei auf der Beifahrerseite. Eine gewagte, aber schöne Innovation für automobile Jungdynamiker.

Der Chevrolet Orlando ist der SUV unter den Großraumlimousinen: Statt auf Funktionalität und Stauvolumen setzt der neue Orlando vor allem auf coole Optik. Das könnte den Kids im Kindergarten gefallen, die Jury hat es nicht überzeugt.

Die Deutschen mögen ihn, den Audi Q3, und wählten das SUV in einer Umfrage des ADAC zu ihrem Lieblingsauto. Der Jury für das Auto des Jahres reichte das aber nicht und so blieb dem kleinen Bruder des Q5 der Sprung ins Finale verwehrt.

Der i40 wurde schon vor seiner Markteinführung in vielen Fachblättern hoch gelobt. Und das nicht ohne Grund. Dank Form und Funktion hat er echte Chancen gegen die etablierten Mittbewerber und wird nicht selten mit dem Klassenprimus VW Passat verglichen. Wenigstens hier steht er in der Endrunde.

Lexus ist so etwas wie ein ungeliebtes Kind. Warum, kann wohl keiner so richtig sagen. Auch der Lexus GS schrammte am Wahl-Finale vorbei. Dabei machen die Japaner mit dem GS einen deutlichen Sprung nach vorn - und präsentieren mit dem Hybrid die überzeugendste Antriebsform. Auf den Achtzylinder wird in Zukunft verzichtet.

Mit der neuen Elektroversion des Kangoo will Renault Gewerbetreibenden den alternativen Antrieb schmackhaft machen. Das könnte gelingen, die Jury konnten die Franzosen nicht überzeugen. Allerdings ist der Lieferwagen auch eher für die Stadt geeignet, Langstrecken sind nicht sein Ding. Und das liegt nicht nur an der eingeschränkten Reichweite.

Weniger bei Handwerkern als vielmehr bei Familien dürfte der Toyota Verso Eindruck machen. Insgesamt scheint der optisch gut gelungene Van der Jury zu alltäglich gewesen zu sein und hat es deshalb auch nicht in die letzte Runde geschafft.

Auch ein alter Bekannter stand auf der Liste der Juroren: der Beetle. Er ist ein wahres Retro-Auto. Schließlich nimmt er sich optisch den guten alten VW Käfer zum Vorbild. Nur die Qualität ist beim Beetle selten rückwärts gewandt. All das ist kein Grund, den Beetle ins Finale zu schicken.

Weniger Retro, dafür aber ein echter Stadtflitzer ist der Picanto. Optisch fährt der Kia in der Kleinstwagenklasse jedenfalls weit vorne mit. Doch restlos konnte der Kleinstwagen wohl doch nicht überzeugen.

Er ist einfach nur schön und steht für sich. Dabei ist es völlig egal, ob Finale oder eben nicht. Der Ur-Sportwagen kommt 2012 in der sechsten Generation auf den Markt, ist wieder "Super Leicht" und hat ausreichend Fans, um den verpassten Fianalkampf zu verschmerzen.

Anders bei Peugeot. Die Franzosen haben mit dem 508 gleich zwei Modelle beerbt - den 407 und den 607. Durchaus gelungen, wenn diese Anmerkung gestattet sei. Mit dem 508 will Peugeot in der Mittelklasse wieder Fuß fassen. Ob die Wahl zum Auto des Jahres diesen Prozess hätte beschleunigen können, kann nun nicht mehr beantwortet werden.

Der 1er BMW hat seinen Platz im Segment schon lange gefunden. Auch er gehört zu den beliebtesten Autos in Deutschland. Es könnte daran liegen, dass die Münchner beim 1er auf Evolution statt Revolution setzen. Aber alles, was man außen nicht sieht, trägt der Bub in sich.

Der elegante Citroen DS war in den 50er-Jahren seiner Zeit weit voraus. Dieses Erbe wollen die Franzosen wieder aufleben lassen. In der Kompaktklasse steht der neue DS4 für den Aufbruch. Dass er es nicht ins Finale geschafft hat, lässt sich verschmerzen, denn sein großer Bruder DS5 hat noch alle Chancen.

"Klein, aber fein" hat sich Lancia bei seinem neuen Ypsilon gedacht. Allerdings warten die Italiener seit Jahren mit einem sehr eigenwilligen Design auf. Das ist nicht jedermanns Sache und so muss es wohl auch der Jury gegangen sein, denn die hat den Ypsilon nicht ins Finale geschickt.

Seit Jahren boomen die Kompakt-SUV in Deutschland. Mazda schiebt erst jetzt seine Version eines soften Offroaders nach. Moderne Motoren und ein gefälliges Design sollen helfen, die Verspätung aufzuholen. Für den Endkampf um das Auto des Jahres hat es nicht gereicht.

Auch Mercedes schafft mit seiner neuen B-Klasse den Sprung nicht. Dennoch, die Stuttgarter haben deutlich Staub vom Blech geklopft und dürfen unter der geneigten Käuferschaft mit dem optisch deutlich dynamischeren Modell auf guten Absatz hoffen.

Auch Volkswagen hat den Feudel geschwungen und dem Jetta eine ordentliche Verjüngungskur gegönnt. Doch bleibt man in Wolfsburg besonnen und wirbelt nicht allzuviel Staub auf. Was gut ist, bleibt gut, sagt man sich vermutlich, besinnt sich auf die Verkaufszahlen und schert sich nicht um den Titel Auto des Jahres.

Als Exot auf dem Automarkt muss man die Luxus- oder Preiskarte spielen. Ssangyong entschied sich beim Korando für letzteres. Mit dem SUV präsentieren die Südkoreaner ein bulliges Diesel-Schnäppchen, das bei der Jury leider nicht punkten konnte.

Schön, schön, schön. Auch die 6er-Reihe von BMW hätte eigentlich einen Platz im Finale verdient. Die Kommission zur Auswahl der Favoriten sah es aber anders. Nun wird der Endkampf wohl auf dem Markt ausgefochten werde. Mercedes CLS oder 6er Grand Coupe? "Es kann nur einen geben."

Dünner ist die Luft bei den Kompakt-Vans. Hier wird es wohl nie nur einen geben und insofern darf der neue Peugeot 3008 Diesel-Hybrid auf einige Käufer hoffen. Wenn dann auch noch der angekündigte Verbrauch von 3,8 bis 4 Litern der Realität entspricht, scheint der Anschaffungspreis von 34.150 Euro fast gerechtfertigt.

Ein astreines Elektroauto in den Ausmaßen einer Kompakt-Limousine hätte für Renault die Trophäe Auto des Jahres holen können. Doch angesichts der mäßigen Reichweite von 160 Kilometern und dem Altherrendesign konnte der Fluenze Z.E. bei der Jury keine Punkte sammeln.

Billig konnte Kia schon immer. Jetzt geht es aber auch qualitativ hochwertig zu. Und so kommt der Rio jetzt klein, charmant und ausgesprochen frech daher. Scheinbar bereit, das Feld der Kleinwagen von hinten aufzurollen. Mit Blick auf das Auto des Jahres spielt er keine Rolle.

Wer bislang eine Mercedes-M-Klasse erwarb, sah sich oft in die Ecke der potenziellen Umweltfrevler gestellt, schließlich brauchen große SUV mehr Sprit als Kleinwagen. Mit der neuen M-Klasse gehen den Kritikern langsam die Argumente aus . Den Juroren anscheinend nicht.

Der Honda Civic gehört zu den wahren Dauerbrennern unter den internationalen Pkw-Modellen. Er fällt durch sein futuristisches Design auf und überzeugt durch gutes Raumangebot. Jedenfalls die Kunden.

Natürlich sieht der Audi A6 gut aus. Das Design kennt man von Audi und es ist wie immer gelungen. Aber Auto des Jahres 2012? Nein, sagen die Juroren.

Noch so ein Kandidat: der Porsche 911. Wenn der Auto des Jahres werden würde, wäre es so, als wenn man die Miss World jedes Jahr liften und wieder ins Rennen schicken würde. Ja, er ist schön, aber nein, er darf nicht gewinnen.

Der letzte Kandidat, der es nicht ins Finale geschafft hat, ist der Opel Zafira. Dabei haben die Rüsselsheimer sich mit dem neuen Familien-Van echt ins Zeug gelegt. Egal, ob Gewinner oder nicht, er könnte es schaffen, die Konkurrenz erneut das Fürchten zu lehren. Wie einst sein Vorgänger.

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