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Legenden aus der Blitzwerkstatt: Opel feiert 150.

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Der "Patent Motorwagen System Lutzmann" macht den Anfang: Im Herbst 1902 präsentiert Opel mit dem Modell 10/12 PS seine erste Eigenkonstruktion.

Der "Patent Motorwagen System Lutzmann" macht den Anfang: Im Herbst 1902 präsentiert Opel mit dem Modell 10/12 PS seine erste Eigenkonstruktion.

Der "Patent Motorwagen System Lutzmann" macht den Anfang: Im Herbst 1902 präsentiert Opel mit dem Modell 10/12 PS seine erste Eigenkonstruktion.

Die Autos finden reißenden Absatz: Bis 1906 haben bereits über 1000 Fahrzeuge die Werkshallen verlassen.

1914 hat Opel alle Konkurrenten überflügelt und ist der größte Autoproduzent in Deutschland. Schon früh macht sich die Marke als Hersteller populärer und erschwinglicher Erfolgsmodelle einen Namen: ...

... "Doktorwagen" mit 4/8 PS und ...

... und "Puppchen" begründen den bis heute gültigen Opel-Anspruch, technisch hochklassige und zuverlässige, aber auch bezahlbare Automobile für breite Käuferschichten anzubieten.

Die 1920er Jahre symbolisieren den bis heute anhaltenden Innovationsgeist der Marke; sie sind das Zeitalter der Laubfrösche ...

... und Raketen. Carl Jörns belegt mit seinem 12,3 Liter 260 PS Rennwagen von 1914 beim Schauinsland Bergrennen im August 1925 den ersten Platz in der Klasse für Rennwagen über 5000 Kubikzentimeter.

Mit dem Kleinwagen 4/12 PS, wegen seiner grasgrünen Farbe im Volksmund bald "Laubfrosch" genannt, nimmt Opel 1924 als erster deutscher Hersteller die Fließbandproduktion auf. Das mutmaßliche Plagiat eines Citroen-Modells macht wegen seines vergleichsweise günstigen Preises Opel zum größten Autohersteller im deutschen Reich.

Außerdem sorgt das Unternehmen mit spektakulären Versuchen zum Raketenantrieb für Furore, ...

... unter anderem 1928 auf der Berliner Avus: Fritz von Opel erreicht dort mit einem Raketenauto das damals fast unvorstellbare Spitzentempo von 238 km/h.

1929 brechen für die Autoindustrie harte Zeiten an. Die Weltwirtschaftskrise macht Millionen arbeitslos. Der Rüsselsheimer Hersteller kann seine Marktposition festigen und baut 1935 erstmals über 100.000 Fahrzeuge im Jahr, unter anderem den "Blitz" in einem neuen Lkw-Werk in Brandenburg.

Zeitgleich präsentieren die Rüsselsheimer eine technische Innovation: ...

... Der Olympia ist der erste deutsche Serienwagen mit selbst tragender Ganzstahlkarosserie. Ein Jahr später legt das Unternehmen den Grundstein für eine 75-jährige Erfolgsstory in der Kompaktklasse: ...

Vom ersten Kadett spannt sich eine fast lückenlose Ahnenreihe bis zur populären Astra-Familie der Gegenwart. Der erste Kadett wurde nach dem Zweiten Weltkrieg auf den alten Bändern als Moskwitsch 400 in der Sowjetunion gebaut, die als Reparationsleistung demontiert worden war.

Mit dem Admiral eröffnet Opel den Kampf in der Oberklasse und konkurriert erstmals mit ...

... den Limousinen von Mercedes-Benz. Mindestens sechs Zylinder sind hier bereits in den 30er-Jahren Pflicht.

Der Diplomat verfügt in den 70ern sogar über einen 8-Zylinder von Chevrolet.

Ohnehin ist das Design der Opel-Straßenkreuzer bis in die 70er Jahre sehr amerikanisch, wie hier beim Opel Admiral B.

Den Grundstein dafür legt der Opel Olympia, der als Rekord nach US-Vorbild neu entwickelt wurde.

Zu den Neuerungen zählen die Pontonkarosserie mit aus den USA übernommenen Stilelementen und die vielen Chrom-Teile innen und außen.

Besonderheit dieses Modells ist, dass nach Vorbild des US-amerikanischen Mutterkonzerns GM zu jedem neuen Modelljahr Retuschen an der Karosserie vorgenommen werden.

Der Opel Rekord P1 wird 1957 als der Nachfolger des Opel Olympia Rekord vorgestellt. Das charakteristische Merkmal dieser Modellreihe sind die Panoramascheiben, für die das P in der Modellbezeichnung steht.

Modelle wie Olympia, Olympia Rekord, Rekord P1 und Kapitän begleiten die Deutschen durch die Zeit des Wirtschaftswunders.

Noch heute Kult bei Youngtimer-Freunden ist der bis 1972 gebaute Rekord C, der auch als Coupé zu haben war.

Die erfolgreichste Baureihe, der Opel Kadett, startet 1962 als Käfer-Herausforderer ...

... im neu errichteten Werk Bochum. 1965 sind eine halbe Million Kadett A produziert ...

... - nur 21 Monate später wird mit dem Nachfolger Kadett B der millionste Wagen der Baureihe ausgeliefert.

Opel geht es sogar so gut, dass der als Image-Träger für General Motors gedachte GT tatsächlich gebaut wird.

Der Sportwagen entspricht so gar nicht dem bis dahin üblichen Markenimage und zeigt eine ganz andere Seite der Rüsselsheimer. Sicher ist das ein Grund, warum der Wagen zum Kult wird.

Über die Jahre erfährt der Kadett zahlreiche Modifikationen. Eine davon ist der GT/E.

Mit unterschiedlichen Typen des Mittelklasse-Wagen Ascona gewann ...

... Rallyefahrer Walter Röhrl Europa- und Weltmeisterschaft.

Ein Kult- und Hassobjekt schafft Opel auf der Basis des Ascona 1970 mit dem Manta.

Vor allem der Manta B, der ab 1975 gebaut wird, eignet sich später besonders für Tuningversuche halbstarker Möchtegern-Rennfahrer.

Wer nicht selber tunen möchte, kann den Manta auch in der hauseigenen Variante 400 ab 1981 kaufen. Zu dieser Zeit findet man kaum ein Auto, das peinlicher ist.

Ab 1984 erlebt der Kadett mit der Generation E eine Art Renaissance. Die Form ist gefällig und findet bei den Käufern großen Anklang.

Auch der kleine Opel Corsa findet seit 1982 seine Fans unter den Autokäufern.

2008 läuft in Eisenach der zehnmillionste Opel Corsa vom Band.

Nachdem die Produktion des Manta 1988 eingestellt wird, erscheint 1990 der Opel Calibra auf der Bildfläche. Er soll in die Fußstapfen des Kult-Opels treten. Sieben Jahre wird der Calibra gebaut.

1991 löst der Astra den Kadett ab. In ihm debütiert das Opel Safety System mit Seitenaufprallschutz, Stützrampen in den Sitzen und Gurtstraffern. Für damalige Verhältnisse ein Kracher.

Leider krankt der Astra an Rost. Besonders anfällig sind die Kotflügel. Dieser Umstand ist fast das Todesurteil für das Auto.

Mit dem Frontera beweist die Marke abermals ein sicheres Gespür für Trends: Das geländegängige Freizeitauto ist einer der Vorreiter der SUV-Bewegung und wird aus dem Stand Marktführer.

Der Frontera leidet vor allem an einem unbändigen Durst. Das wiederum verleidet den Fahrern schnell die Freude an ihrem Spaßmobil.

Auf der Basis des Corsa entsteht 1991 noch ein Spaßauto: der Opel Tigra. Das 2+2-sitzige Sportcoupé erfreut sich in Deutschland größter Beliebtheit.

1999 feiert der Zafira Premiere. Mit dem Siebensitzer begründen die Rüsselsheimer das Boom-Segment der Kompaktvans und ...

... setzen neue Standards bei der Innenraum-Variabilität von Familienautos.

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