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Nissan Cube: Pop für die City

 
Nissan Cube: Pop für die City

So was sieht man nicht alle Tage: Der Nissan Cube ist in Japan schon ein Kult-Auto. Jetzt kommt der kantige Geselle auch nach Europa.

Rund und eckig: Der Cube erweckt mit seinem Äußeren Aufsehen. Die Fenster sind rund gehalten und sollen Bilderrahmenoptik erzeugen.

Mit den getönten Scheiben ist die Heckansicht bemerkenswert. Der etwas ausladende hintere Stoßfänger wurde, laut Designer John Sahs, von dem Heck von Jennifer Lopez inspiriert.

Vorne stand eine Bulldogge mit Sonnebrille Pate für die Gestaltung der Fahrzeugfront.

Der Kreis als Stilelement zieht sich durch das gesamte Design des Autos. Das macht den Charme des Autos aus.

Im Innern findet der Kreis als Motiv seine Fortsetzung. Sowohl an der Bedienung der Klimaanlage in der Mitte, als auch bei den Instrumenten und den Türhebeln. Auch das witzige Teppich-Accessoire auf dem Armaturenbrett, das als Kurzzeitablage dienen soll, folgt dem Motto.

Das Panoramadach ist serienmäßig eingebaut.

Es lässt sich mit einer Verkleidung im Stil der japanischen Raumtrenner Shoji abdunkeln.

Multifunktional zeigt sich das Lenkrad. Natürlich rund.

Die Klimaautomatik ist ab der Ausstattungslinie "Zen" Serie.

Erde und Mond: Die Instrumente des Cube sollen Gegenpole bilden. Rechts die Erde, links der Mond.

Die Rückbank lässt sich horizontal um 25 Zentimeter verschieben. Dadurch ergibt sich ein Kofferraumvolumen zwischen 260 und 410 Litern. Wird die Rückbank umgelegt, dann entstehen bis zu 1563 Liter an Raum.

Das Platzangebot im Innenraum ist überraschend großzügig. Dank der großen Bauhöhe ist die Kopffreiheit vorbildlich. Auch hinten lässt es sich gut sitzen.

Der Nissan Cube kommt mit zwei Motoren und drei Getrieben auf den Markt.

Der Benziner hat einen Hubraum von 1,6 Litern und leistet 110 PS. Sein maximales Drehmoment von 153 Newtonmeter hat er bei 4400 Umdrehungen pro Minute.

Der Kunde hat die Wahl zwischen einer Fünfgangschaltung und einem stufenlosen CVT-Automatikgetriebe.

Der Motor erfüllt die Norm Euro 5.

Daneben gibt es noch einen Diesel mit 1,5 Litern Hubraum.

Er leistet ebenfalls 110 PS und hat sein maximales Drehmoment von 2450 Newtonmeter bereits bei 1750 Umdrehungen.

Der Diesel erfüllt leider nur die Norm Euro 4, hat aber serienmäßig einen Partikelfilter an Bord.

Drei Ausstattungspakete sind für den Cube bestellbar. Die beiden ersten Varianten "Zen" und "Iki" kosten je 650 Euro.

Das größte Paket "Kaado" schlägt mit 850 Euro zu Buche. Inbegriffen ist darin das Multimediasystem "Nissan Connect" mit Navi und Mp3-Radio.

Der Grundpreis für den Cube beträgt 18.000 Euro für den Benziner mit Schaltung. Mit Automatik-Getriebe kostet er 19.500 Euro.

Der Diesel hat einen Basispreis von 20.000 Euro. Maximal kommt man so auf 22.600 Euro. Zusätzlich stellt Nissan noch zahlreiche spezielle Accessoires zur Verfügung.

Das könnte was werden mit dem Cube. Man darf gespannt sein, ob das Auto den Geschmack europäischer Käufer trifft. Er ist jedenfalls ein erfreulicher Farbtupfer in unserem Straßenbild.

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