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Mercedes hat bei der E-Klasse das T-Modell nachgelegt. "T" steht bei den Schwaben für die Kombis.
Damit zieht Daimler bei seinem wichtigsten Modell in diesem Jahr den ebenfalls wichtigen Kombi nach.
Das Design wirkt beim T-Modell wesentlich stimmiger als bei der Limousine.
Die Heckleuchten prangen zweigeteilt am Heck. Neu designt sollen sie das Auto in der Nacht erkennbar machen.
Die Linienführung ist beim Kombi sinnvoller, während sie bei der Limousine etwas verwirrt.
Zum Start gibt es fünf Motorisierungen für den Stuttgarter Ladekünstler.
Unter den drei Dieseln ist der 220 CDI mit 2,2 Litern Hubraum und 170 PS der kleinste. Aus gleichem Hubraum holt der stärkere Bruder 204 PS heraus. Beide sollen mit 5,8 Litern Sprit auskommen.
Der stärkste Diesel ist ein V6-Motor mit drei Litern Hubraum und 231 PS.
Der kleine Benziner leistet 292 PS aus 3,5 Litern Hubraum. Ebenso wie den Spitzendiesel gibt es ihn nur mit einer Siebengangautomatik. Der Verbrauch wird mit 8,6 Litern angegeben.
Der E 500 ist zunächst das stärkste T-Modell. 388 PS holt der Schwabe aus 5,5 Litern Hubraum. Im kommenden Frühjahr sollen noch weitere fünf Motorvarianten auf den Markt kommen. Darunter zwei kleinere Benziner, zwei Diesel und ein kräftiger 3,5-Liter Allrader.
Bei umgeklappter Rückbank bietet das T-Modell 1960 Liter Laderaum.
Das ist beeindruckend viel Platz, obwohl das Auto auf den ersten Blick gar nicht so voluminös aussieht.
Der Boden kann zu einer flachen Ebene umgelegt werden. Unter dem Kofferraumboden findet sich auf Wunsch sogar noch ein echtes Reserverad.
Die Ingenieure haben sich zahlreiche findige Detailslösungen einfallen lassen.
Optional bietet Mercedes eine voll versenkbare dritte Sitzreihe an.
Auf dem vorderen Gestühl ist reichlich Platz zur Entfaltung vorhanden. Auch die Rückbank lässt selbst Großgewachsene bequem reisen.
Auf Wunsch klappt die Rückbank auch elektrisch um.
Und auch wieder auf.
Das Interieur ist naturgemäß der Limousine entsprechend. An Verarbeitung und Komfort gibt es nichts auszusetzen.
Für den kleinsten Diesel veranschlagt Mercedes mindestens 44.803 Euro.
Der Spitzen-Benziner schlägt mit seinen 5,5 Litern Hubraum mit 70.150 Euro zu Buche.
Keine Frage, das T-Modell ist kein Schnäppchen. Aber das war die E-Klasse noch nie. Findig ist esa aber allemal. Und eben in allem einen Tick mehr als bei anderen Autos. (Text: Markus Mechnich)
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