| SA | 9° / 23° |
| SO | 12° / 22° |
Angrifflustig drängt sich die zweite Generation des Mazda 3 in die umkämpfte Golfklasse.
Der kompakte Japaner kommt schon fast wie eine Limousine daher.
Wird er wieder ein Verkaufsschlager? Im Juni war der 3er jedenfalls mit über 1300 Verkäufen in Deutschland der beste von Mazda.
Zu haben ist der Mazda 3 in der Stufenheck-Variante ab 20.000 Euro. Im Test hatten wird das 2,0-Liter Modell MZR mit Direkteinspritzung - und in der Premiumausstattung.
111 kW beziehungsweise 151 PS bringen den Kompaktwagen dabei auf Touren. Und die neue iStop-Technik von Mazda sorgt an Ampeln für einen sparsameren Verbrauch.
Viel Wert hat der Hersteller beim 3er auf ein markantes Desing gelegt. Die höher liegende Schnauze ...
... und der Spoiler-Ansatz am Heck sorgen für einen äußerst sportlichen Eindruck. Der wird vom 6-Gang-Getriebe mit einem Drehmoment von 191 Nm bei 4500 Umdrehungen bestätigt.
So lässt dich die Geschwindigkeit von 200 Stundenkilometern schnell erreichen. Und es kann noch weitergehen - bei entsprechender Strecke sind 220 kein Problem. Dann steigt der Durchschnittsverbrauch von 6,8 Litern allerdings deutlich.
Die Geschwindigkeit gut im Blick muss man trotz aller Extras den Fahrerplatz nicht verlassen.
Mazda gibt einem alles an die Hand - der Fahrersitz wird zur echten Schaltzentrale. Etwas gewöhnungsbedürftig, die vielen Knöpfe, aber durchaus praktisch.
Auch ein eingebautes Navigationssystem soll dem Fahrer helfen. Es erweist sich in der Praxis allerdings als etwas umständlich in der Bedienung und war nicht auf allen Strecken gut bewandert. Dass die A 38 zum Beispiel mittlerweile von Halle nach Kassel durchgebaut ist, war neu für das System - trotz aller Satellitenunterstützung.
Ansonsten lässt die technische Ausstattung kaum etwas zu wünschen übrig. Der Schalthebel ist auf eine angenehme Höhe hochgesetzt worden.
Neben der bereits üblichen Einparkhilfe gibt es einen Spurwechsel-Assistenten, der für den Fahrer auch den toten Winkel überwacht.
Platz gibt es im Auto genug, auch auf der Rückbank. Es sei denn der Fahrer ist über 1,90 Meter groß.
Allerdings schränken die durchgestylten Fenster hinten die Sichtmöglichkeiten etwas ein. Das merkt der Fahrer auch beim Zurücksetzen des Autos.
Das hohe Heck versperrt einem zudem die Sicht beim Einparken. Dafür gibt es aber die elektronische Hilfe.
Und in der Extra-Ausstattung gibt es einen Rückspiegel, der die (aufgeblendeten) Lichter anderer Autos dimmt.
Eine echte Überraschung verbirgt sich unter der markanten Heckklappe des Wagens.
430 Liter Volumen Stauraum bietet der Mazda 3 im Kofferraum. Das ist durchaus üppig für den Kompakten.
Alles in allem bietet der Mazda 3 einem einen sportlichen Eindruck, der mit einem komfortablen Fahrgefühlt einhergeht.
Keine Familienkutsche, aber ein Sportsmann, mit dem man gerne mal auf Touren geht. (Text: Till Schwarze)
Die Daten werden nur zum Versenden der Nachricht benutzt und nicht gespeichert.
Bitte überprüfen Sie Ihre Angaben.