Bilderserie

Was lange fährt, fährt nicht immer gut: Top und Hopp - Tüv-Report 2013

Bild 1 von 52
So sieht er aus, der Sieger bei den zwei bis drei Jahre alten Fahrzeugen. Ja, es ist ein VW Polo. Der hatte im Tüv-Report 2013 die wenigsten Mängel. Dabei lag die durchschnittliche Laufleistung des Wolfsburgers bei 32.000 Kilometern. (Foto: Abdruck fuer Pressezwecke honorarfrei)

So sieht er aus, der Sieger bei den zwei bis drei Jahre alten Fahrzeugen. Ja, es ist ein VW Polo. Der hatte im Tüv-Report 2013 die wenigsten Mängel. Dabei lag die durchschnittliche Laufleistung des Wolfsburgers bei 32.000 Kilometern.

So sieht er aus, der Sieger bei den zwei bis drei Jahre alten Fahrzeugen. Ja, es ist ein VW Polo. Der hatte im Tüv-Report 2013 die wenigsten Mängel. Dabei lag die durchschnittliche Laufleistung des Wolfsburgers bei 32.000 Kilometern.

Der Mazda3 hat sich seit seinem Debüt 2003 Sportlichkeit auf die Fahnen geschrieben. Aber nicht nur das: Auch die Mängelliste des Tüv für den Japaner ist äußerst gering. Deswegen Platz zwei bei den Zwei- bis Dreijährigen. Die durchschnittliche Laufleistung der geprüften Mazda3 lag bei 38.000 Kilometern.

Keine Fahrzeuggattung verspricht mehr Streitpotenzial als SUVs. Den Einen kann ein Fahrzeug nicht groß und hoch genug sein. Den Anderen sind die Allrader zu schwer, zu wuchtig und zu angeberisch. Dem Tüv ist es egal und deshalb folgt auf dem dritten Rang mit einer Laufleistung von 61.000 Kilometern der Audi Q5, ein Dickschiff aus Ingolstadt.

Auch in der Liste der Besten: ein alter Bekannter. Der Toyota Avensis. Trotz mannigfacher Probleme in den letzten Jahren sind die Japaner bekannt für langlebige Autos. Der Avensis belegt im TÜV-Report der jüngeren Fahrzeuge Platz vier. Die durchschnittliche Laufleistung betrug 43.000 Kilometer.

Den fünften Platz belegt der Golf Plus. Während Golf III und Golf IV bei der Langzeitqualität eher mäßig abschneiden, hat VW bei Generation V offenbar dazugelernt. Beim Tüv gilt der Kompakte als solides Langzeitauto. Das Fahrwerk ist stabil, die Bremsen sind langlebig und die Auspuffanlage kennt Rost nur vom Hörensagen. Die durchschnittliche Laufleistung lag hier bei 37.000 Kilometern.

Seit 40 Jahren verkauft Mazda in Deutschland. Über die Jahre hat sich der japanische Hersteller neben Toyota zu den zuverlässigsten Vertretern aus Nippon entwickelt. So wundert es nicht, dass der Mazda2 bei den zwei bis drei Jahre alten Autos neben dem Golf Plus bei einer Laufleistung von 33.000 Kilometern den fünften Rang belegt.

Doch wo Sonne ist, da ist auch Schatten. Am unteren Ende des Tüv-Reports befindet sich bei den jüngeren Autos der Citroen C4. Dabei setzten die Franzosen bei dem Golf Konkurrenten auf weniger Schnickschnack, mehr Platz und günstige Preise. Doch scheinbar hapert es an der Qualität. Platz 128 für den C4 mit einer durchschnittlichen Laufleistung von 41.000 Kilometern.

Noch schlechter schneidet der Fiat Panda ab. Erst in diesem Jahr erfuhr der Italiener seine dritte Neuauflage. Ganze 32 Jahre ist der Stadtflitzer jetzt schon auf dem Markt und 6,5 Millionen verkaufte Modelle sollten für sich sprechen. Leider nicht was die Qualität betrifft. Mit durchschnittlich 30.000 Kilometern belegt der Panda bei den zwei bis drei Jahre alten Fahrzeugen Platz 129.

Der Daihatsu Sirion gehört eher zu den Exoten auf dem deutschen Kleinwagenmarkt. Die vom Tüv geprüften Fahrzeuge liefen im Schnitt 33.000 Kilometer. Allerdings sind die Fahrwerks- und Bremsschwächen angesichts der meist geringen Laufleistungen eines Sirion kein gutes Qualitäts-Zeichen. Deswegen lediglich Platz 130.

Bereits im Jahr 2010 machte der Doble Schlagzeilen. Fiat musste bei rund 1300 Fahrzeugen des Modells die vorderen Stabilisatoren auswechseln. Diese hätten sonst im Extremfall brechen können. Aber auch sonst scheint der Italiener kein Qualitätswunder zu sein. Bei im Durchschnitt 50.000 gefahrenen Kilometern reicht es im Tüv-Report lediglich für Rang 131.

Der Dacia Logan kam als Preisbrecher auf den Markt, aber billig ist eben nicht alles. Beim Tüv-Report bildet der Rumäne mit Renault-Technilk das Schlusslicht der zwei bis drei Jahre alten Autos. Schon junge Logan-Modelle zeigen einen hohen Verschleiß an der Vorderachse, ein großes Lenkungsspiel und Ölverlust. Auch bei der Beleuchtungsanlage ist der Logan schlechter als der gleichaltrige Durchschnitt. Oft sind die Scheinwerfer falsch eingestellt oder die Beleuchtung fällt ganz einfach aus. Ähnlich schlimm sieht es bei der Auspuffanlage aus, die selten länger als drei Jahre hält. Die Laufleistung betrug hier im Schnitt 48.000 Kilometer.

Bei den vier bis fünf Jahre alten Fahrzeugen steht ein Toyota an der Spitze. Der Prius hat bei einer Laufleistung von durchschnittlich 63.000 Kilometern kaum Probleme. Die Optik muss einem gefallen und der Fahrer sollte den Prius hauptsächlich in der Stadt einsetzen. Dann aber sind auch die Gebrauchten der zweiten Generation (2003 – 2009) eine gute Wahl, das beweist der Tüv-Report 2013.

Auch der Mazda2 aus der zweiten Generation glänzt laut Tüv-Report 2013 durch Zuverlässigkeit. Im Durchschnitt 48.000 Kilometer gelaufen belegt der japanische City-Flitzer nach vier bis fünf Jahren Platz zwei.

Auch der Toyota Auris zeigt nach vier bis fünf Jahren kaum Schwächen. Zwar war dem Nachfolger des Corolla häufig nachgesagt worden, dass die im Innenraum verwendeten Materialien eher billig anmuten, aber ansonsten leistet sich der Japaner auch mit einer durchschnittlichen Laufleistung von 57.000 Kilometern kaum eine Schwäche.

Der Smart hat sich in den vergangenen zwölf Jahren vom Sorgenkind zum Musterschüler entwickelt - und sich als feste Größe in den Metropolen der Welt etabliert. Das Platzangebot ist eingeschränkt, aber für das urbane Straßengefühl reicht es. Der Tüv sagt: Auch nach vier bis fünf Jahren und im Schnitt 42.000 gefahrenen Kilometern gibt es an dem Stuttgarter nichts auszusetzen. Platz vier.

Und noch einmal kann Toyota seine Langlebigkeit unter Beweis stellen. Der Corolla Verso zeigt auch nach vier bis fünf Jahren und 71.000 gefahrenen Kilometern keine nennenswerten Schwächen und teilt sich mit dem Smart den vierten Rang.

Die C-Klasse ist eine der meistverkauften Baureihen von Mercedes. Und das hat seine Berechtigung, wie der Tüv-Report zeigt. Zwischen 2000 und 2007 hatte der W203 so seine Macken. Alles was danach kam, gibt kaum Grund zu Beanstandungen. Auch nach vier bis fünf Jahren sind kaum Mängel zu finden. Im Schnitt fuhr der Stuttgarter in dieser Zeit 68.000 Kilometer. Platz fünf.

Die letzten fünf Ränge bei den vier bis fünf Jahre alten Autos eröffnet der Renault Mégane. Dabei unterschied sich der Franzose optisch deutlich von seinem Vorgänger. Qualitativ blieb der Mégane aber grenzwertig. Immer wieder werden Elektronikprobleme, eine versagende Lüftung bei Feuchtigkeit und gebrochene Kabelbäume bemängelt. Auch die Bremsen verschleißen überdurchschnittlich schnell. Deswegen Platz 116 für den Mégane nach im Schnitt 76.000 gefahrenen Kilometern.

Der kommt Ihnen bekannt vor? Ja genau, den Fiat Doblo hatten wir schon. Auch bei den älteren Modellen (vier bis fünf Jahre) ist der Italiener kein Glanzlicht. Bei im Schnitt 80.000 gefahrenen Kilometern reicht es hier lediglich für Platz 118.

Ganz am Ende bilden die Modelle von Renault so etwas wie die französische Front. Eröffnet wird der Reigen der letzten Drei durch den Renault Laguna. Vor allem die Verarbeitungsqualität des Franzosen lässt zu wünschen übrig. Vor allem Vorderachse und Lenkung weisen im Laufe der Jahre massive Mängel auf. Die vom Tüv geprüften Fahrzeuge hatten im Schnitt 90.000 Kilometer auf der Uhr.

Auch der allseits beliebte Renault Kangoo glänzt mit einer ganzen Latte von Mängeln. Vor allem ausgeschlagene Fahrwerksteile, defekte Antriebswellen und leckende Motoren machen den Kangoo für viele Besitzer zum teuren Groschengrab. Dabei waren die vom Tüv geprüften Fahrzeuge lediglich 72.000 Kilometer gelaufen.

Am Ende, wie schon gehabt, auch bei den vier bis fünf Jahre alten Fahrzeugen der Dacia Logan.

Bei den sechs bis sieben Jahre alten Autos zeigt sich der Porsche 911 als Ausbund an Zuverlässigkeit. Nach durchschnittlich 47.000 gelaufenen Kilometern hatte der Tüv am Zuffenhausener nicht viel zu beanstanden.

Ach, wenn die Toyota der vergangenen Jahre optisch nicht so furchtbar langweilig wären dann, ... Aber in puncto Zuverlässigkeit kann den Japanern einfach keiner das Wasser reichen. Der Corolla Verso belegt nach durchschnittlich 90.000 Kilometern und sechs bis sieben Jahren Platz zwei im Tüv-Report.

Und die Japaner machen gleich weiter: mit dem Toyota Prius. Im Schnitt 83.000 Kilometer gefahren zeigt der Japaner keine Schwächen. Außer natürlich die optischen, aber die zählen beim Tüv-Report nicht.

Geräumig, sicher und vor allem zuverlässig – wer einen unproblematischen Allrounder sucht, ist beim Toyota RAV4 an der richtigen Adresse. Probleme kennt das japanische Kompakt-SUV fast gar nicht. Auch nach sechs bis sieben Jahren nicht. 81.000 Kilometer, kaum Schwächen und somit Rang drei in dieser Kategorie.

Und noch einmal fallen die Japaner positiv auf. Mit dem Toyota Avensis. Im Schnitt lief der in sechs bis sieben Jahren 96.000 Kilometer und weist keine größeren Mängel auf. Platz fünf ist ihm hierfür gewiss.

Die letzten fünf Plätze werden erneut vom Renault Lagun eröffnet. Nach 103.000 Kilometern krankt der Franzose auch nach sechs bis sieben Jahren an den üblichen Mängeln: Vorderachse, Lenkung und Bremsen.

Auch der Renault Kangoo platziert sich nach dieser Zeit wieder am Ende des Rankings. Jetzt hat er im Schnitt aber 93.000 Kilometer auf der Uhr.

Auch das erste von Mercedes gebaute SUV kommt in die Jahre und glänzt nicht mit anhaltender Qualität. Vor allem die Feststellbremse neigt zum Festrosten. Auch die Bremsleitungen lassen sich mit den Jahren gerne vom Rost auffressen. Die vermeintlich günstige Produktion in den USA schlägt sich leider auf die Qualität nieder. Die Verarbeitung der ersten Jahre ist meist schlecht, was besonders an losen Türgummis, defekten Schiebedächern, wackelnden Sitzen, toten Alarmanlagen und streikende Fensterhebern zu erkennen ist. Im Schnitt lief der ML 118.000 Kilometer.

Bereits in der Pannenstatistik des ADAC belegte der Fiat Stilo immer den letzten Platz in seiner Klasse. Die Liste der kaum kurierten Stilo-Krankheiten ist lang: Defekte Motoren notierten die Pannenhelfer vor allem bei den Baujahren 2002 und 2003. Über die komplette Bauzeit hinweg gab es Probleme mit dem Motormanagement. Das bemängelt auch der Tüv in seinem Report bei den Modellen mit einer durchschnittlichen Laufleistung von 96.000 Kilometern.

Lang ist auch die Liste der möglichen Macken und Defekte des PT Cruiser: blockierte Lenkschlösser und undichte Servoleitungen. Schon bei jungen Fahrzeugen fiel im Rahmen der Hauptuntersuchung die Achsaufhängungen auf. Bei den sechs bis sieben Jahre alten Fahrzeugen bildet der PT Cruiser mit im Schnitt 87.000 gefahrenen Kilometern das Schlusslicht.

Porsche der Baureihe 911 sind in der Regel sehr begehrt. Einzige Ausnahme: der 996, gebaut zwischen 1997 und 2006. Seine Scheinwerferform sorgte von Anfang an für Häme. Beim Tüv-Bericht schneidet der Sportwagen deutlich besser ab als vergleichbare Modelle ähnlichen Alters. Rost ist schon seit 1977 dank vollverzinkter Karosserie kein wirkliches Thema mehr, die Bremsen sind meist ebenso in Ordnung wie Auspuffanlage, Scheinwerfer und Fahrwerk. Platz eins für den acht bis neun Jahre alten 911er mit einer durchschnittlichen Laufleistung von 78.000 Kilometern.

Auch nach acht bis neun Jahren zeigt sich ein Toyota als Sieger im Tüv-Mängelreport 2013: Der Avensis ist auch nach durchschnittlich 108.000 Kilometern nicht tot zu kriegen.

Seinen beschwingten Namen trägt der Honda Jazz zu Recht. Dafür sorgt schon seine bockige Federung, die die Insassen selbst auf scheinbar topfebenen Straßen ständig auf- und abhüpfen lässt. Das ist aber kein Tüv-Kriterium und deshalb steht der Jazz bei den acht bis neun Jahre alten Autos auch auf Platz zwei. Absolut unauffällig, zumindest was die Haltbarkeit angeht, ist das Fahrwerk: Lenkung, Spurstangen, Traggelenke und Hinterachsaufnahme sind kräftig dimensioniert. Auch nach 93.000 Kilometern im Schnitt belegt der Japaner Platz drei.

Am Anfang schien alles nur Spaß zu sein, doch daraus wurde ziemlich schnell Ernst. Trotzdem schien es anfangs gar nicht so richtig zu laufen. Nachdem die erste Verliebtheit bei den Käufern abgeklungen war, gingen die Zulassungszahlen des Toyota RAV4 stetig bergab. Macht aber nichts, denn die Zuverlässigkeit ist geblieben. Auch nach acht bis neun Jahren und 100.000 Kilometern Laufleistung. Das bestätigt jedenfalls der Tüv-Report.

Eher nüchterner Kombi als schickes SUV, nur Benziner, kein Diesel und dann auch noch das karg eingerichtete Cockpit: auf den ersten Blick spricht nicht viel für den Subaru Forester. Doch technische Probleme des Forester sind bisher nicht zur Sprache gekommen – einfach, weil es kaum welche gibt. Das Fahrwerk gehört laut Tüv zu den solidesten auf dem Markt, nur sehr vereinzelt gibt es Mängel an den Achsen. Die Bremsen sind weit besser als der Durchschnitt, und auch das Licht macht bei der Hauptuntersuchung so gut wie nie Probleme auch nach acht bis neun Jahren und 109.000 Kilometern nicht. Platz fünf.

Gutes Aussehen ist nicht alles. Das gilt auch für den zwischen 2001 und 2010 angebotenen Alfa Romeo 147. Dass der rassige Italiener nicht unbedingt das alltagspraktischste Auto in der Kompaktklasse ist, werden ihm insbesondere Fans der Marke schnell verzeihen. Aber der kompakte Alfa verlangt von seinen Besitzern Leidensfähigkeit. Die Mängelliste gehört bei der Tüv-Hauptuntersuchung zu den längsten in der Kompaktklasse. Deswegen reicht es nach acht bis neun Jahren und 111.000 Kilometern nur für Platz 83.

Über ihn muss nicht mehr viel gesagt werden: Der Renault Kangoo liegt auch nach acht bis neun Jahren und 119.000 Kilometern am Ende der Auswertung im Tüv-Report.

Und auch auf den letzten drei Plätzen wiederholt sich das Bild: Renault Laguna mit 123.000 Kilometern, ...

... Fiat Stilo mit einer durchschnittlichen Laufleistung von 109.000 Kilometern und ...

... Chrysler PT Cruiser mit 115.000 Kilometern bilden das unrühmliche Ende der acht bis neun Jahre alten Fahrzeuge im Tüv-Report.

Bei den Fahrzeugen, die zehn bis elf Jahre auf dem Buckel haben, kann der 911er von Porsche erneut an der Spitze einen Erfolg einfahren. Unterdessen hat der Spaß-Flitzer 87.000 Kilometer auf der Uhr, was gemessen an den anderen Alltagsfahrzeugen dieser Altersklasse eher wenig ist.

Platz zwei bei den "Oldis" geht an den Toyota RAV4. Der hat inzwischen im Schnitt 110.000 Kilometer abgespult.

Ein SLK galt immer als wertbeständiges Auto. Auch qualitativ tun sich hier kaum Mängel auf. Nach Angaben des Tüv-Report hat der Roadster auch nach zehn bis elf Jahren kaum Schwächen. Im Schnitt lief der Stuttgarter in dieser Zeit 94.000 Kilometer.

Auch ein Toyota Corolla, der in zehn bis elf Jahren 110.000 Kilometer gelaufen ist, gibt laut Tüv-Report kaum Grund zur Klage. Platz vier für den Japaner.

Der Toyota Yaris gehört zu den grauen Mäusen in seiner Klasse. Aber dafür hat er ein paar geheime Qualitäten: Er ist haltbar und günstig. Als Gebrauchter ist der Japaner damit ein fast perfektes Alltagsauto für alle, die nur fahren wollen – gerade dann, wenn sich das vor allem in der Stadt abspielt. Außerdem ist die Langlebigkeit ein großes Argument für den Toyota. Lenkung und Fahrwerk sind laut Tüv-Statistik fast unverwüstlich. Auch Auspuffanlage und Abgassystem fallen selten negativ auf – und rostige Yaris sieht man selten bis nie. Mit zehn bis elf Jahren hat so ein Yaris laut TÜV 109.000 Kilometer auf der Uhr.

Am Ende der zehn bis elf Jahre alten Fahrzeuge kommt, na? Richtig: der Renault Laguna. Inzwischen ist der Franzose allerdings 125.000 Kilometer gelaufen, wird dabei aber nicht besser.

Auch der Renault Kangoo macht keine gute Figur. 149.000 gefahrene Kilometer und Platz vier von hinten sind dem Franzosen angesichts der schon genannten Mängel gewiss.

Mehr als zwei Jahrzehnte spielte der Ford Ka seine Rolle als erschwinglicher Neuwagen. Doch die Qualität katapultiert die "Knutschkugel" nach zehn bis elf Jahren und nur 56.000 gefahrenen Kilometern, ans Ende des Tüv-Reports. Die häufigsten Mängel: defekte Wegfahrsperre, Kupplungsdefekt, defekte Lamdasonden und bei älteren Fahrzeugen wird sogar Korrosion am Fahrwerk festgestellt.

Beim Ford Galaxy können bis zu sieben Passagiere mitfahren. Für lange Fahrten mit voller Besetzung bietet er genügend Komfort. Allerdings nützt das nichts, wenn die Reise wegen technischer Probleme jäh endet. Zu den häufigsten Mängeln gehören defekte Turbolader und abgerutschte Turbodruckschläuche bei Dieselmotoren. Kaputte Lichtmaschinen, klappernde Achsen aufgrund maroder Koppelstangen und defekte Antriebswellen. Im Durchschnitt haben die überprüften Galaxy 159.000 Kilometer auf der Uhr. Vorletzter Platz für den Ford nach zehn bis elf Jahren.

Ganz am Ende der zehn bis elf Jahre alten Autos steht auch hier wieder der Fiat Stilo mit etwa 125.000 gefahrenen Kilometern.

weitere Bilderserien