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Wer ist sauber und wer nicht?: Umweltfreundliche Autos

 
Wer ist sauber und wer nicht?: Umweltfreundliche Autos

Umweltschutz wird beim Autokauf immer wichtiger, nicht zuletzt nach der Reform der Kfz-Steuer Anfang Juli, wo spritfressende CO2-Produzenten stärker besteuert werden.

Entscheidend ist also, was hinten rauskommt. Aber nicht nur aus Kostengründen sollten Kunden darauf achten, ein möglichst umweltfreundliches Auto zu kaufen.

Auch das Öko-Gewissen sollte seine Ruhe finden. Es geht also um CO2. Der ADAC hat in seinem Eco-Test 2009 überprüft, wie umweltfreundlich die Neuwagen hierzulande wirklich sind.

In der Gruppe der Kleinstfahrzeuge dominiert der Smart. Der umweltfreundlichste unter den Mini-Autos ist der 0,8-Liter cdi mit einem Verbrauch von 4,3 Litern Diesel und einem CO2-Ausstoß von 106,3 Gramm pro Kilometer.

Auf Rang zwei kommt der Smart-Cabrio mit gleichem Motor. In dieser Version vebraucht er 4,38 Liter und emittiert 115,7 Gramm CO2.

Der neue Smart-Konkurrent von Toyota, der iQ, kann sich als erster Benziner auf Rang drei einordnen. Mit dem Ein-Liter-Benziner kommt er auf einen Verbrauch von 5,47 Litern und 127,5 Gramm CO2.

Dem iQ folgen weitere Smarts mit Ein-Liter-Benziner-Motoren. Sie emittieren zwischen 130 und 138 Gramm CO2.

Am schluckfreudigsten zeigt sich dabei der Smart mit dem Ein-Liter-Turbo-Motor. Er nimmt 6,04 Liter und emittiert 138,4 Gramm.

Der Klassenbeste unter den Kleinwagen ist der Fiat 500 mit dem 1,3-Liter-Multijet-Diesel. Er verbraucht 4,4 Liter und entlässt 116,2 Gramm CO2 in die Umwelt.

Der Chevrolet Matiz mit Autogas kann da fast mithalten. Er emittiert 116,3 Gramm, verbraucht aber 7,3 Liter an Gas. Der Verbrauch ist bei Autogas im Schnitt immer 10 bis 15 Prozent höher. Gespart wird beim günstigeren Preis.

Der Fiat Panda schlägt sich mit dem Gasantrieb recht gut und kann in seiner Klasse den dritten Platz ergattern. Mit 4,41 Kilogramm Erdgas auf 100 Kilometer schlägt er sich beim Verbrauch besonders gut. Der kleine Italiener emittiert 118,7 Gramm CO2. Sein Bruder mit Diesel-Antrieb liegt nur zwei Plätze dahinter mit 4,63 Litern und 126,3 Gramm.

Zwischen den Pandas kann sich der Citroën C1 einreihen. Der kleinste Diesel verbraucht 4,5 Liter auf 100 Kilometer und entlässt 119,5 CO2 in die Umwelt.

Kleiner Filou: Der Peugeot 107 schafft den besten Platz als Benziner in seiner Klasse. Der Verbrauch wurde mit 5,49 Litern gemessen und die CO2-Emissionen betragen 127,8 Gramm.

Eine Klasse höher ist der gerade noch aktuelle Polo in seiner Blue-Motion-Version Spitzenreiter. Er begnügt sich mit 4,28 Liter Diesel auf 100 Kilometer und entlässt nur 113 Gramm CO2 in die Atmosphäre.

Der Ibiza vom Tochterunternehmen Seat schlägt sich ähnlich gut. Er ist ganz frisch getestet worden. Mit 4,47 Litern Diesel und 118,1 Gramm CO2 erreicht auch der kleine Spanier gute Werte.

Econetic nennt sich die Sparversion des Ford Fiesta. Klingt gut und spart wohl auch. Denn der 90 PS starke Diesel verbraucht nur 4,43 Liter und produziert 118,3 Gramm CO2.

Bei Skoda heißt das Sparprogramm Green Line. Der Fabia Combi mit dem 1,4-Liter-Diesel kam mit 4,56 Litern aus und entließ 120,4 Gramm CO2 in seine Umwelt.

Auch der Renault Clio zeigt sich mit seinem 1,5-Liter-Diesel als recht genügsam. Auf 100 Kilometer verbraucht er 4,54 Liter und produziert 120,4 Gramm CO2.

Der Toyota Yaris konnte sich mit seinem 1,4-Liter-Diesel ebenfalls ein gute Platzierung sichern. Für das 90-PS-Auto sind 4,71 Liter und 124,3 Gramm CO2 wirklich gute Werte.

In seiner Klasse ist der Prius immer noch unerreicht. Das Hybridfahrzeug von Toyota liegt mit einem CO2-Ausstoß von 119,4 Gramm sehr gut. Der Verbrauch von 5,02 Liter wird allerdings von der Diesel-Flotte geschlagen.

Zum Beispiel vom VW Golf mit dem Zwei-Liter-TDI. Der verbraucht nur 4,82 Liter bei gleicher Leistung von etwa 110 PS.

Die A-Klasse von Mercedes kann mit dem kleinsten Diesel glänzen. Das 75- PS-Aggregat verbraucht 4,83 Liter und produziert 129,2 Gramm CO2.

Relativ neu ist der Audi A3 in der Sparvariante 1.9 TDI e. Mit 129,2 Gramm CO2 und einem Verbrauch von 4,89 Litern zeigt er einen guten Einstieg.

Mit Gas geht es besser: Der Passat in der Variante 1.4 TSI EcoFuel kann sich an die Spitze des Segments setzen. Auf hundert Kilometer verbraucht der Gasantrieb 4,89 Kilogramm und emittiert 133,6 Gramm CO2.

Und er kann auch BlueMotion. Ganz grün nimmt der 1.9-TDI-Motor 5,21 Liter Diesel und produziert 137,7 Gramm CO2. Der Zwei-Liter-TDI kann sich direkt dahinter einreihen.

Sparsamer Bayer: Der BMW 318d kann sich ebenfalls eine gute Platzierung sichern. Ein Verbrauch von 5,33 Liter und Emissionen von 140,8 Gramm CO2 sind ordentliche Werte.

Dahinter kann sich der V50 von Volvo einreihen. Mit dem 1,6-Liter-Diesel verbraucht der Schwede 5,32 Liter Diesel und schafft 141,3 Gramm CO2.

Auch nicht schlecht: Der Citroën C5 verbraucht mit seinem 110-PS-Diesel 5,64 Liter und produziert 150,3 Gramm CO2.

Eine kleine Überraschung ist der erste Platz des Subaru Legacy auf dem ersten Platz der oberen Mittelklasse. Der sparsame Japaner verbraucht 5,81 Liter und entlässt nur 153,6 Gramm CO2 in die Umwelt.

Direkt nach dem Subaru kann sich der BMW 520d platzieren. Und das sogar als Kombi. 5,87 Liter Verbrauch und 155,2 Gramm CO2 sind ordentliche Werte für die bayerische Luxuslimousine.

Auch den A6 bringt Audi als Sparvariante namens "e". Der Verbrauch liegt bei 6,09 Litern und die Emissionen liegen bei 160,8 Gramm.

Nicht schlecht der Superb. Skoda kann mit dem Zwei-Liter-Diesel aus dem VW-Regal auch in der gehobenen Klasse punkten. 5,98 Liter verbraucht der Motor im größten Tschechen und produziert 164 Gramm CO2.

Ein echtes Umweltferkel ist hingegen der VW Touareg. Mit seinem V8 mit 310 PS inhaliert der Wolfsburger glatte 14,54 Liter Sprit und belästigt die Umwelt mit 288,1 Gramm CO2.

Die Oberklasse wird angeführt vom neuen BMW 7er. Der Drei-Liter-Diesel mit 245 PS kommt mit 8,05 Litern aus. Das sind immerhin 0,22 Liter weniger als beim Vorgänger. 212,5 Gramm an CO2 werden produziert.

Der Konkurrent aus Ingolstadt folgt auf dem Fuß. Der A8 verbraucht mit 9,17 Litern allerdings etwas mehr. Die CO2-Emissionen betragen 218,8 Gramm.

Die "alte" S-Klasse von Mercedes kann sich hinter der innerdeutschen Konkurrenz einordnen. Die neue S-Klasse mit Hybrid-Antrieb wurde noch nicht getestet. Beim S 320 wurden 8,14 Liter für die 204-PS- und 8,46 Liter für die 235-PS-Version gemessen. Der CO2-Ausstoß beträgt 223,6, beziehungsweise 224,8 Gramm.

Luxus von Lexus. Der LS 600h kann sich trotz Hybridantriebs nur hinter den Dieseln der Konkurrenz einordnen. Der Verbrauch liegt bei 10,08 Litern und die Emissionen bei 234,1 Gramm.

Als bester Benziner seiner Klasse kann der 630 Ci von BMW glänzen. Ein Verbrauch von 10,02 Litern schlägt sogar den Lexus und die CO2-Emissionen des Sportcoupés von 236,2 Gramm liegen nur geringfügig darüber.

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