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Mondial de l'Automobile in Paris: Visionen, Hochleistungselektriker und PS-Protzer

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Raten Sie doch mal, welche Marke auf dem Mondial le l'Automobile in Paris diese Rakete präsentiert. Nein, nein, nein! Es ist Lada. Ja, eben jener russische Hersteller, der für seine sonst eher billigen Autos bekannt ist. Insofern kann getrost davon ausgegangen werden, dass diese Studie nie in Serie geht. Schade eigentlich. (Foto: picture-alliance/ dpa)

Raten Sie doch mal, welche Marke auf dem Mondial le l'Automobile in Paris diese Rakete präsentiert. Nein, nein, nein! Es ist Lada. Ja, eben jener russische Hersteller, der für seine sonst eher billigen Autos bekannt ist. Insofern kann getrost davon ausgegangen werden, dass diese Studie nie in Serie geht. Schade eigentlich.

Raten Sie doch mal, welche Marke auf dem Mondial le l'Automobile in Paris diese Rakete präsentiert. Nein, nein, nein! Es ist Lada. Ja, eben jener russische Hersteller, der für seine sonst eher billigen Autos bekannt ist. Insofern kann getrost davon ausgegangen werden, dass diese Studie nie in Serie geht. Schade eigentlich.

Da könnte diese Vision von Citroën schon mehr Glück haben. Immer vorausgesetzt, die Franzosen kommen in den nächsten Jahren aus dem Tal der Tränen und verkaufen wieder Autos.

Die Zukunft für den Citroën 9 hat hingegen schon begonnen. Die Studie geistert seit einiger Zeit über die einschlägigen Autoshows und soll den Autobauer mit vollen Segeln auf den chinesischen Markt tragen.

Apropos Franzosen: Auch der französische Staatskonzern ist bekannt für ausgefallene Studien. Insofern lässt sich Renault auf der Heimatmesse nicht lumpen und zeigt ein Mobil, das auch dem Kollegen Knight Rider sehr gut zu Gesicht gestanden hätte.

Visionär gibt sich auch Peugeot. Bald käuflich zu erwerben ist die überarbeitete Version des Sportcoupés RCZ. Das erste Facelift des seit 2010 verkauften Zweitürers ist unter anderem an einer geänderten Motorhaube, neuem Kühlergrill, geändertem Markenlogo und neuen Scheinwerfern zu erkennen.

Mit dem Qashqai hatte Nissan eine Lawine im Bereich der SUV losgetreten. Inzwischen ist der Offroader etwas in die Jahre gekommen und fordert eine Frischzellenkur. Wie die aussehen könnte, zeigen die Japaner mit der Studie Terra.

Auch bei der Edelmarke von Nissan wird auf futuristisches Design gesetzt. So oder ähnlich könnte das M-Modell von Infiniti in Zukunft aussehen. Ob der beleuchtete Kühlergrill allerdings kommt, darf bezweifelt werden.

Ein echter Bolide ist der Infiniti Emerge-E. Wer derart ummantelt durch die Straßen cruist, darf sich aller Blicke sicher sein.

Das dürfte auch mit dem Citroën Tubik möglich sein. Der Ur-Enkel des legendären Citroën H bietet neun Reisenden Platz und ...

... wird von einem Diesel-Hybrid-Motor angetrieben. Im Innenraum geht es je nach Wünschen der Passagiere praktisch oder bequem zu.

Um im Strom der Elektroautos mitzuschwimmen, hat Hyundai noch einmal die bereits bekannte Studie i-oniq aus der Grabbelkiste geholt.

Ein futuristisches Cockpit, Flügeltüren sowie rote Sitzbezüge und natürlich ein Elektroantrieb zeichnen das Show-Car aus.

Ganz nah an der Realität ist hingegen das Concept S-Cross von Suzuki. Die Japaner sind nach langem Tiefschlaf erwacht und wollen jetzt auch ein Stück vom großen SUV-Kuchen abbekommen.

Der dynamisch geschnittene Crossover markiere aber auch, so Suzuki, den Auftakt zu einer Modelloffensive, die frischen Wind in die Marke blasen soll.

Das Konzeptfahrzeug verfügt über prägnant gezeichnete Radkästen, eine abfallende Dachlinie sowie LED-Scheinwerfer. Ein besonderer Clou der Studie ist eine Dachreling, die bündig anliegt, wenn sie nicht genutzt wird. Außerdem verspricht Suzuki, dass der S-Cross einen der größten Kofferräume in seinem Segment besitzen wird.

Auch die ganz Kleinen gehen inzwischen den SUV-Weg. Dabei dürfte der Fiat Panda 4x4 wohl der absolute Liebling ...

... der Frauen werden. Der Winzling mit Frontantrieb wird bei Schlupf automatisch auf Allradantrieb umgeschaltet. Bis 50 km/h können zudem die Antriebskräfte dauerhaft auf alle vier Räder geleitet werden.

Die Design-Details des 4x4 sollen künftig aber auch für den rein frontgetriebenen Panda zu haben sein, für den die neue Ausstattungslinie "Trekking" aufgelegt wird. Ob der Preis von knapp 17.000 Euro der Liebe auf den ersten Blick schaden kann? Wohl kaum - bei den Augen?

Zum Frauenschwarm soll es auch der neue Opel Adam bringen. Vor allem jüngere Kunden sollen dem Paradiesischen verfallen.

Beeindruckend sind am Adam vor allem die Ausstattungsideen und die vielen Extras. Er wirbt mit den Designlinien "Jam" (13.400 Euro), "Glam" (14.090 Euro) und "Slam" (16.085 Euro), die man - weniger trendy - auch als modisch, elegant und sportlich bezeichnen könnte.

Könnte auch dieses Vehikel ein Freund der Frauen werden? Er ist schlank und heißt Lumeneo Smera. Aber an wen erinnert er nur? Richtig! An den Renault Twizy. Ebenso wie der etwas dickere Franzose wird auch der Smera von einem Elektromotor angetrieben.

Auch hübsch rund ist der Nissan Nuvu. Den kleinen Rundling sollen nur Sonne und Strom antreiben. Eine erste Studie des Nuvu stellten die Japaner allerdings schon 2008 in Paris vor.

Aber auch die koreanische Konkurrenz schläft nicht. SsangYong zeigt auf dem Pariser Autosalon das Elektrokonzeptauto e-XIV. Das kompakte SUV ist schon die dritte Studie der XIV-Serie: Als Mix aus Cabrio und Kompakt-SUV debütierte auf dem Genfer Salon der XIV-2.

Mit einer besonders flippigen Studie will sich Smart auf dem Pariser Autosalon ins Gespräch bringen. Jüngstes Beispiel ist Smart mit einem integrierten Beamer. Der strahlt beim Smart Forstars Konzeptfahrzeuge allerdings nicht nach innen, ...

... sondern ist in die Motorhaube integriert und kann damit helle Wände zum Kinosaal umfunktionieren, die Bedienung erfolgt zeitgemäß über ein iPhone.

Lautsprecher in den Türen und Lüftungsöffnungen sollen beim Filmgenuss die Ohren verwöhnen. Falls mal keine Lust auf einen Film besteht, können sich die beiden Passagiere auch durch die Glaskuppel am Sternenbild erfreuen.

Was die Zukunft bei Audi bringt, zeigen die Ingolstädter anhand der Studie des Crosslane Coupé. Kritiker hatten Audi in der letzten Zeit zuweilen vorgeworfen, die Marke würde inzwischen optisch ein bisschen zu sehr in sich ruhen.

Das Crosslane Coupé zeigt aber, dass die Designer um ihren Chef Wolfgang Egger durchaus Handlungsbedarf sehen – und den auch in ihrem Ausblick auf ein sogenanntes Sports-Activity-Vehicle eingearbeitet haben.

Kompakte 4,21 Meter lang, mit 2,58 Meter Radstand, 1,51 Meter hoch und 1,88 Meter breit: Ein Q2 hätte wohl solche Ausmaße. Auf diesem Raum haben die Designer der Gestaltung aber gleich auch eine neue Bedeutung gegeben: Sie soll den technischen Vorsprung nicht nur dokumentieren, sondern ein Teil davon sein.

Es gibt aber auch Autohersteller, die richtig Radau machen in Paris. Auf der Grundlage des Sportcoupé Continental GT Speed haben die Briten jetzt einen Rennwagen entwickelt.

Die Rückkehr in den Motorsport ist nach Auskunft von Bentley-Chef Wolfgang Schreiber für Ende 2013 geplant, es wäre der erste Auftritt nach dem Sieg der Marke 2003 beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans.

Details zu den technischen Daten gibt es noch nicht, aber bereits der Continental GT Speed ist maximal 330 km/h schnell und sprintet in 4,2 Sekunden auf Tempo 100. Sein Zwölfzylindermotor mit 6,0 Litern Hubraum leistet 625 PS und entwickelt ein maximales Drehmoment von 800 Newtonmetern.

Mit dem F1 stellte McLaren schon 1993 einen Sportwagen der Superlative vor. Jetzt erhält der britische Flitzer endlich einen würdigen Nachfolger. Die P1 genannte Supersportwagen-Studie steht auf der Basis des schon bekannten MP4-12C und soll nächstes Jahr produziert werden.

Vom bereits bekannten Serienmodell stammt der 3,8-Liter-V8-Biturbobenziner, der allerdings deutlich mehr Leistung erhält und mit einem Elektromotor gekoppelt wird. Die Systemleistung dürfte bei deutlich über 600 PS liegen, Insider vermuten sogar rund 900 PS. Bei den Fahrleistungen kann der superleichte Brite dadurch wohl sogar mit dem Bugatti Veyron mithalten.

Im Juni 2013 bringt Mercedes den schnellsten Seriensportwagen mit Elektroantrieb auf den Markt. Mit 416.500 Euro ist der SLS AMG Coupé Electric Drive mehr als doppelt so teuer wie die konventionell angetriebene Version.

Anders als bei gängigen Elektroversionen von Autos mit Verbrennungsmotor wurde nicht einfach der 517 PS starke V8-Benziner ausgebaut und durch einen E-Motor ersetzt. Stattdessen gibt es gleich vier Stromtriebwerke – für jedes Rad eines.

Die an der Achse statt an der Radnabe montierten Motoren können einzeln angesteuert und je nach Fahrsituation individuell abgebremst oder beschleunigt werden. Gemeinsam entwickeln die vier Triebwerke 751 PS Leistung und ein maximales Drehmoment von 1000 Nm.

Der Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 ist so nach 3,9 Sekunden absolviert und dauert lediglich eine Zehntelsekunde länger als beim V8-Modell. In Sachen Höchstgeschwindigkeit muss sich der Elektro-Sportler aus Rücksicht auf die Lithium-Ionen-Akkus allerdings mit elektronisch begrenzten 250 km/h zufrieden geben. Das konventionelle Pendant rennt noch einmal 67 km/h schneller.

Lamborghini präsentiert den erfolgreichsten Supersportwagen seiner Geschichte in einem neuen Design auf dem Pariser Autosalon – noch aggressiver und noch extremer: der neue Gallardo LP 560-4 und der LP 570-4 Edizione Tecnica.

Außerdem wertet der italienische Hersteller die Topversionen Superleggera und Performante mit der Option "Edizione Tecnica" auf, zu der ein feststehender Heckflügel und Bremsen aus Karbon und Keramik zählen. Mit der Auslieferung der neuen Gallardo-Versionen beginnt Lamborghini nach eigenen Angaben im November.

An der Motorisierung des Supersportwagens, dessen 5,2 Liter großer Zehnzylindermotor je nach Modellvariante auf 550 PS bis 570 PS kommt, ändert sich nichts. Kunden werden auch weiterhin zwischen Heck- und Allradantrieb wählen können.

Mit dem Gran Cabrio MC rundet Maserati jetzt sein Angebot an offenen 2+2-Sportlern ab. Erst kürzlich feierte die Gran Cabrio Sport-Variante in Moskau Premiere, nun kommt unter dem Kürzel MC ein Topathlet mit Stoffdach, der sich an den Rennwagen der Maserati Trofeo MC World Series, aber auch an den geschlossenen Gran-Turismo-Modellen orientiert.

Mit der Studie Panamera Sport Turismo gibt Porsche einen Ausblick auf eine mögliche Kombiversion seiner Oberklasselimousine. Das Konzeptfahrzeug trägt allerdings keinen plumpen Koffer am Heck, sondern tritt als modisches Shooting-Brake-Modell auf.

Der rasende Familienvater wird wie folgt angetrieben: Ein aufgeladener 3,0-Liter-V6-Benziner und ein Elektromotor arbeiten im Verbund.

Der Verbrenner kommt dabei auf 333 PS Leistung, das Hybridmodul auf 95 PS. Bei einer Zusammenarbeit stehen im günstigsten Fall bis zu 416 PS zur Verfügung – 36 PS mehr als in der aktuellen Version.

Er konnte in Paris mit seiner Optik nicht mehr überraschen, der Skoda Rapid. Sein Bild ist bekannt. Der Preis war es noch nicht: Für lediglich 13.900 Euro soll der Tscheche in der Grundversion zu haben sein.

Schön und preiswert bereiten es Designer Peter Schreyer und Kia dem Kunden. In der dritten Generation hat Kia seinen Kompakt-Van komplett neu konzipiert: Die Kabine mit fünf oder sieben Sitzen reicht jetzt weiter nach vorn und ist deutlich luftiger, die aktuellen Komfort- und Sicherheits-Elemente sind an Bord. Für den Antrieb stehen vier Motoren mit 115 bis 177 PS zur Wahl.

Wer seiner Familie die Freude am Fahren gönnen will, darf zukünftig tiefer in die Tasche, aber auch bei den Bayern zugreifen. Das 4,35 Meter lange und 1,56 Meter hohe Fahrzeug mit erhöhter Sitzposition und angehobenem Dach soll Kunden ansprechen, die bislang eine Mercedes B-Klasse oder einen VW Golf Plus gekauft haben.

Die Plattform wird sich der Van mit dem nächsten Mini teilen, von dem auch der Frontantrieb stammt. Der gilt zwar nicht als sportlich, ist aber preiswerter und schafft Platz, da der Motor nicht mehr längs, sondern quer montiert wird. Außerdem kann auf den Kardantunnel verzichtet werden. Alles unterhalb des Dreiers, so hört man in München, wird beim jeweils nächsten Generationswechsel auf Frontantrieb umgestellt.

St.-Christol-lez-Alès liegt im Süden Frankreichs etwa 50 Kilometer vor Nimes. Dort ist die Heimat von PGO Automobiles, wo die Freunde von Retro-Design auf ihre Kosten kommen. Auf der Mondial in der Hauptstadt zeigt das Unternehmen leichte Sportwagen mit enormer Leistung, ...

... deren Designer möglicherweise ein Fan des legendären Porsche 356 ist. Die offenen Zweisitzer Cevennes und Speedster II zeigen jedenfalls deutliche Merkmale eines späten Nachkommen des Ur-Porsches. Dazu gibt es eine geschlossene Version namens Hermera.

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