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Stars geben sich die Ehre: Weltpremiere des Jaguar XJ

 
Stars geben sich die Ehre: Weltpremiere des Jaguar XJ

Jaguar hat was zu zeigen. Nicht irgend etwas. Das Flaggschiff, der Jaguar XJ, feiert in London seine Weltpremiere.

Um diesem Ereignis den entsprechenden Rahmen zu geben, hat die Marke Stars und Sternchen eingeladen. US-Talkgröße Jay Leno moderierte die Premiere.

David Hasselhoff war auch eingeladen. Ist zwar nicht so schlau wie sein Auto aus "Knight Rider", aber dafür sieht der Engländer besser aus.

In der Kategorie "Besser aussehen" war auch Elle McPherson angetreten. Ist gelungen.

Nachdem alle Stars und Sternchen angetreten waren, wurde die Bühne für den Hautpodarsteller des Abends geräumt: Den neuen Jaguar XJ.

Jaguar will mit dem Spitzenodell frischen Wind in die Luxuklasse bringen. Die Oberkatze wurde von Grund auf neu konzipiert.

Sonya Kraus und Jürgen Vogel verschaffen sich, mit Erläuterungen des Chefs von Jaguar Deutschland, Jeffrey L. Scott, einen ersten Eindruck.

Selbst Schmusesänger Tony Hadley, ehemals Sänger der Band Spandau Ballet, geriet ins Träumen angesichts der sinnlichen Formen.

US-Talkstar Jay Leno moderierte die Show rund um die Premiere des XJ. Der passionierte Auto-Sammler bringt dafür ausreichend Sachverstand mit.

Und weil das Auto optisch so viel hermacht, ehrt Leno denn auch den Chef-Designer Ian Cullum (l.). Neben Leno freut sich Jaguar-Chef Mike O'Driscoll über sein neues Zugpferd.

Neu bei Jaguar ist das Panorama-Glasdach. Mehr Licht im Innern soll die Atmosphäre aufhellen. Jaguar hat intensiv mit dem Material Glas gespielt und versucht so den optischen Eindruck der Karosse leichter zu gestalten.

Im Heck und an der Front finden sich LED-Scheinwerfer, die wahlweise durch BI-Xenon-Leuchten ergänzt werden können.

Im Heck ziehen sich die LEDs über die Fahrzeugflanken in drei Streifen in die Kotflügel.

Das Chassis ist in Aluminium-Monocoque-Bauweise gefertigt. Das spart 150 Kilogramm an Gewicht. Der Anteil des recyelten Aluminiums soll bei 50 Prozent liegen und bis zu 75 Prozent gesteigert werden.

Als Einstieg dient ein Drei-Liter-Diesel mit 275 PS. Erst ist doppelt aufgeladen und soll sich mit 7,0 Litern Sprit im Mix begnügen. 185 Gramm CO2 entlässt er in seine Umwelt. Die Kraft wird über eine sechsstufige Automatikschaltung übertragen, die auch über eine Schaltwippe am Lenkrad übertragen werden kann.

Der "kleinste" Benziner ist der 385-PS-starke V8 mit fünf Litern Hubraum. Er soll im Januar bereit stehen.

Richtig dicke kommt es mit dem kompressoraufgeladenen Achtzylinder mit 510 PS. Das Gemisch wird mit 150 bar in die Zylinder gedrückt. Damit beschleunigt die Oberkatze in 4,9 Sekunden von 0 auf 100. Er kommt erst im kommenden Frühjahr auf den Markt.

Zusötzlich wird es noch eine verlängerte Version des XJ geben. Jaguar verspricht üppigen Platz für fünf Personen, speziell in der Langversion.

Im Innern berherrschen Holz und Leder das Ambiente. Ein 12,3 Zoll großes Display thront über der Mittelkonsole. Es beherbergt zwei verschiedene Screens für Fahrer und Beifahrer. Ein weiter Bogen umspannt die beiden vorderen Sitze. Zahlreiche Assistenzsysteme sind für den Xj erhältlich.

Mit dem Xj setzt Jaguar ein Zeichen. Die Marke, die seit dem vergangenen Jahr zum indischen Tata-Konzern gehört, will in der Luxusklasse neue Kundschaft gewinnen. Ab 76.900 Euro gibt es den Drei-Liter-Diesel. Die Preise für die beiden Benziner sind noch nicht bekannt.

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