Kleiner ist schicker und schlauer: City-Flitzer sind in Mode. Wer was auf sich hält, fährt smarter durch die Gegend. Deshalb haben wir zwei Autos unter der magischen Schallmauer von 10.000 Euro Basispreis gegeneinander antreten lassen. Beide bieten vier Türen, vier Sitze und zeigen sich frech und peppig. Wer wird der Sparmeister unter den City-Flitzern?Bild 1 von 35 | Foto: Markus MechnichKandidat eins ist der Kia Picanto. Er ist schon seit einigen Jahren auf dem Markt und wurde Anfang 2008 überarbeitet. Als Underdog hat er schon für die eine oder andere Überraschung gesorgt.Bild 2 von 35 | Foto: Markus MechnichDer Suzuki Alto ist der Newcomer und erst seit diesem Frühjahr zu haben. Er ist das Produkt einer Kooperation mit Nissan und baugleich mit deren Pixo. Der Alto wird in Indien produziert.Bild 3 von 35 | Foto: Markus MechnichNeu an dem Konzept ist der Dreizylinder-Motor. Das Konzept an sich wurde natürlich nicht neu erfunden, doch im Pkw-Bau lag es lange auf Eis. Vorteile des "fehlenden" Zylinders ist ein günstigerer Verbrauch und Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen. Das Aggregat im Alto leistet 68 PS und bietet ein Drehmoment von 90 Newtonmetern.Bild 4 von 35 | Foto: Markus MechnichDamit sind natürlich keine aufregenden Fahrleistungen machbar. Dennoch zeigt sich der Alto recht spritzig und für den Stadtverkehr ausreichend motorisiert. In 14 Sekunden schafft er die 100 km/h. Bei 155 km/h endet der Vortrieb. Im Mittel verbraucht der Kleinwagen laut Hersteller 4,4 Liter.Bild 5 von 35 Dem Innenraum des Alto sieht man den Sparzwang schon etwas an. Die Serien-Ausstattung ist üppig, aber die Verarbeitung eher dürftig. Hartplastik regiert im Innenleben des Suzuki.Bild 6 von 35 | Foto: Markus MechnichKlimaanlage und ESP gibt es beim Alto serienmäßig. Ein Radio mit MP3-Funktion wird nur mit der höchsten Ausstattunsgvariante serienmäßig geliefert.Bild 7 von 35 | Foto: Markus MechnichDer Drehzahlmesser sitzt ausgelagert auf dem Armaturenbrett. Das bringt ein Flair von "Mini-Style".Bild 8 von 35 | Foto: Markus MechnichMit 3,66 Metern ist der Alto 12 Zentimeter länger als der Kia Picanto. Auf den Vordersitzen finden auch großgewachsene Menschen Platz.Bild 9 von 35 | Foto: Markus MechnichHinten merkt man von dem Platzvorteil allerdings wenig. Nur mit Mühe findet ein Erwachsener Platz. Der Einstieg ist durch die vier Türen allerdings kein Problem.Bild 10 von 35 | Foto: Markus MechnichDer Kofferaum ist mit 129 Litern sehr knapp bemessen. Die Rückbank ist asymetrisch umlegbar.Bild 11 von 35 | Foto: Markus MechnichDann werden aus den 129 schnell 774 Liter Stauvolumen. Das ist für die Fahrzeuggröße ein ordentlicher Wert. Bei sperrigen Gegenständen stören die Ausbuchtungen für die Lampen etwas.Bild 12 von 35 | Foto: Markus MechnichDas Fahrwerk des Suzuki Alto ist gutmütig und verzeiht vieles. Ein leichtes Übersteuern ist Programm. Die Bremsen sind kräftig.Bild 13 von 35 | Foto: Markus MechnichAuf der Autobahn verlassen den Dreizylinder von Suzuki allerdings etwas die Kräfte. Der Durchzug von 80 auf 120 km/h geht sehr langsam vonstatten.Bild 14 von 35 | Foto: Markus MechnichInsgesamt kann der Alto in einigen Punkten durchaus überzeugen. Er zeigt sich als günstiges und praktisches Stadtauto.Bild 15 von 35 | Foto: Markus MechnichEin solches will auch der Kia Picanto sein. In der Basisausstattung gibt es ihn für 8960 Euro. Eine Kampfansage an die Konkurrenz.Bild 16 von 35 | Foto: Markus MechnichDer Picanto hat einen 1.1-Liter-Motor mit 65 PS an Bord. Das ist keine sportliche Motorisierung, bringt den Wagen aber dennoch auf eine Spitzengeschwindigkeit von 154 km/h. 97 Newtonmeter Drehmoment entwickelt das Auto.Bild 17 von 35 | Foto: Markus MechnichIm Innern des Koreaners erfreuen qualitativ recht hochwertige Materialien und eine gute Verarbeitung.Bild 18 von 35 | Foto: Markus MechnichDie Schaltung des Kia ist weich und die Schaltwege kurz. Das macht auch das schaltintensive Fahren in der Stadt angenehm. Im Antritt ist der Picanto allerdings etwas träge, obwohl er mehr Drehmoment hat als der Suzuki.Bild 19 von 35 | Foto: Markus MechnichDie Bedienelemente des Cockpits sind sinnvoll angeordnet. Im Gegensatz zum Suzuki findet beim Kia der Drehzahlmesser seinen Platz im Cockpit.Bild 20 von 35 | Foto: Markus MechnichSehr praktisch ist der USB- und "Aux"-Eingang unterhalb der Mittelkonsole.Bild 21 von 35 | Foto: Markus MechnichDen Diesel-Motor hat Kia aus dem Programm genommen. Eigentlich schade, aber auch der Benziner ist mit einem Verbrauch von fünf Litern Superbenzin auf 100 Kilometern recht sparsam. In der Praxis sind es im Mittel aber eher sechs.Bild 22 von 35 | Foto: Markus MechnichMit einer Länge von 3,54 Metern ist der Kia kurz genug - selbst für kleine Parklücken. Das smarttypische Querparken entlang der Straße funktioniert allerdings nicht.Bild 23 von 35 | Foto: Markus MechnichErwachsene finden auch auf der Rückbank ausreichend Platz. Das ist dem Radstand von 2,54 Metern zu verdanken.Bild 24 von 35 | Foto: Markus MechnichDer Kofferraum ist mit 127 Litern Volumen doch sehr überschaubar.Bild 25 von 35 | Foto: Markus MechnichDie Rückbank lässt sich geteilt umlegen. Die maximale Zuladung liegt bei 421 Kilo.Bild 26 von 35 | Foto: Markus MechnichWir alles umgelegt, dann kommt der Picanto auf ein Volumen von 868 Litern. Damit lässt sich dann doch etwas transportieren. Die Ladekante ist erfeulich niedrig und die Öffnung des Kofferraums recht groß.Bild 27 von 35 In Sachen Kofferraum und Platzangebot kann der Kia Picanto den Suzuki Alto in die Schranken weisen. Trotz des nominell kleineren Kofferraums.Bild 28 von 35 | Foto: Markus MechnichAuch bei der Verarbeitung liegt der Koreaner vorne. Der Innenraum des Picanto wirkt wertiger.Bild 29 von 35 | Foto: Markus MechnichBei den Fahrleistungen muss der Kia allerdings den Suzuki vorbeifahren lassen. Der Dreizylinder wirkt deutlich spritziger im Stadtverkehr. Das bringt mehr Freude in der City und an der Tankstelle, denn der Alto verbraucht auch weniger.Bild 30 von 35 | Foto: Markus MechnichJenseits der 80 km/h wird es für den Alto allerdings eng. Dann zeigen der leicht größere Hubraum (1.1 Liter) und das höhere Drehmoment (97 Newtonmeter) des Kia ihre Wirkung.Bild 31 von 35 | Foto: Markus MechnichKnapp wird es bei den Kosten. Den Suzuki Alto gibt es für 8900 Euro und den Kia Picanto für 8960 Euro.Bild 32 von 35 | Foto: Markus MechnichEin enges Rennen in dieser Kategorie also. Nachteil des Picanto ist, dass es ESP erst ab höheren Ausstattungen serienmäßig gibt.Bild 33 von 35 | Foto: Markus MechnichBei annähernd gleicher Ausstattung liegen die beiden Autos ebenfalls nur 100 Euro auseinander. Der Kia bringt serienmäßig schon einiges mit.Bild 34 von 35 | Foto: Markus MechnichIm Fazit ist der Sparmeister der Suzuki Alto. Wer etwas mehr Komfort und Qualität sucht, sollte dennoch zum Kia greifen, denn er bietet etwas mehr Auto fürs Geld.Bild 35 von 35 | Foto: Markus Mechnich