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Ade, Friseusen-Porsche: Zuffenhausen präsentiert neuen Boxster

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Böse Zungen behaupten, der Boxster wäre gar kein Porsche. Spötter nennen ihn sogar "Friseusen-Porsche". Nichts scheint bei diesem Wagen die Parameter eines Porsche zu erfüllen. Nicht der Preis und nicht das Antriebsaggregat. Mit der dritten Generation des Mittelmotorsportwagens …

Böse Zungen behaupten, der Boxster wäre gar kein Porsche. Spötter nennen ihn sogar "Friseusen-Porsche". Nichts scheint bei diesem Wagen die Parameter eines Porsche zu erfüllen. Nicht der Preis und nicht das Antriebsaggregat. Mit der dritten Generation des Mittelmotorsportwagens …

Böse Zungen behaupten, der Boxster wäre gar kein Porsche. Spötter nennen ihn sogar "Friseusen-Porsche". Nichts scheint bei diesem Wagen die Parameter eines Porsche zu erfüllen. Nicht der Preis und nicht das Antriebsaggregat. Mit der dritten Generation des Mittelmotorsportwagens …

… wollen die Zuffenhausener auch den letzten Kritikern beweisen, dass das Fahren eines Porsche nicht erst mit einem 911er beginnt. Noch nie in der Geschichte der Baureihe war ein Generationswechsel so umfassend. Der offene Zweisitzer …

… kommt mit einer komplett neuen Leichtbau-Karosserie und einem vollständig überarbeiteten Fahrwerk daher. Längerer Radstand, breitere Spur und größere Räder sollen die Fahrdynamik steigern.

Insgesamt verschieben sich die Proportionen des Zweisitzers mit leicht reduzierter Höhe und Überhängen, rund sechs Zentimetern mehr Radstand sowie drei Zentimetern gewachsener Länge noch stärker in Richtung Sportlichkeit.

Die Silhouette wurde deutlich flacher und die Frontscheibe weiter nach vorne versetzt. Über die Insassen spannt sich das komplett neu gestaltete, …

… vollelektrische Verdeck, das jetzt ohne Verdeckkastendeckel auskommt. Auch der Innenraum wurde größer und luftiger und spiegelt die neue Porsche-Linie mit der ansteigenden Mittelkonsole wider, die deutliche Anleihen beim Carrera GT nimmt.

Stärker und sparsamer zeigen sich die Sechszylinder-Boxermotoren mit Direkteinspritzung, Rekuperation (Energierückführung) und Start-Stopp-Automatik. Trotz des "kleinen", auf nur 2,7 Liter Hubraum geschrumpften Motors ergibt das …

… Ersparnisse von 1,4 Litern pro 100 Kilometer. Damit sollen im Durchschnitt nur noch 7,7 Liter benötigt werden. Serienmäßig wird der Boxster allerdings mit einem manuellen Sechsganggetriebe angeboten, …

… das allerdings auch deutlich mehr Sprit verfeuert. Wer es etwas kräftiger mag, der wird am Boxster S seine Freude finden. Der kommt mit einem 3,4-Liter-Sechszylinder daher, der um fünf PS stärker geworden ist …

… und künftig 232 kw/315 PS leistet. Der von Werksseite angegebene Durchschnittsverbrauch liegt hier bei 8,0 Litern auf 100 Kilometer. Der Vorgänger schluckte bei gleichem Hubraum 9,4 Liter.

Wer auf das 315 PS starke Aggregatverzichten kann, grundsätzlich aber einen Porsche begehrt, der darf sich auf den Boxster freuen, …

.. . denn es reichen 48.291 Euro, um die Grundvariante zu erwerben. Wem das zu teuer erscheint, der sei an den Preis des 911 Cabrio erinnert. Hier rufen die Zuffenhausener mindestens 100.532 Euro auf.

Mit dem neuen Boxster hat Porsche nicht nur technisch einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht, sondern befreit sich auch aus dem Imagekäfig, der diesem Modell anhaftet. (hpr)

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