Suche
hier klicken, um den Ort für die Startseite festzulegen
Berlin
17
SA 9° / 23°
SO 12° / 22°
Auto

Einstiegsmodelle beim Porsche Cayenne: Zwei mal Sechs

 
Einstiegsmodelle beim Porsche Cayenne: Zwei mal Sechs

Neue Einsteiger: Porsche rundet sein Angebot beim Cayenne mit zwei Sechszylinder-Motoren nach unten ab.

Der Benziner kommt mit 300 PS daher, während sich der Diesel mit 240 PS zunächst bescheidener gibt.

Beide Modelle sollen ökonomisch orientierten Kunden das Edel-SUV von Porsche schmackhaft machen.

Mit leichten Retuschen zeigt sich der Porsche Cayenne nach dem Facelift. Neu sind die Tagfahrlichter und die schmaleren Lufteinlässe vorne.

Auch die Frontscheinwerfer wurden neu gezeichnet. Dank LED-Technik funktionieren die Tagfahrlichter auch als Blinker.

18-Zoll-Felgen gibt es serienmäßig, die 19-Zoll-Räder im Spezialdesign kosten Aufpreis.

Mit einem Verbrauch von 7,8 Litern im Schnitt im EU-Zyklus und CO2-Emissionen von 195 Gramm pro Kilometer kann sich der Diesel als Saubermann hervortun.

Sein Benzinkollege liegt da mit 11,2 Litern und 263 Gramm CO2 schon deutlich drüber.

Für politisch korrekte oder wirtschaftlich denkende Porschefahrer wird daher der Diesel die erste Wahl sein. Und keine schlechte, wie sich zeigt.

Dank dem üppigen Drehmoment von 550 Newtonmetern, das der Dreiliter-Diesel produziert, lässt sich der erste Selbstzünder von Porsche ordentlich bewegen.

Zumal diese schon zwischen 2000 und 2250 Umdrehungen pro Minute anliegen. Die serienmäßige Achtgangautomatik (nur Diesel) sorgt dafür, dass der Motor meist im richtigen Drehzahlbereich gehalten wird.

So schafft der Diesel den Sprint auf 100 km/h in 7,8 Sekunden. Der Benziner ist nominell nur 0,3 Sekunden schneller.

Subjektiv ist der Benziner keineswegs dynamischer als der Diesel-Cayenne.

Das üppige Drehmoment macht auch den Selbstzünder zum Dynamiker. Der Benziner braucht hohe Drehzahlen (300 PS bei 6300 U/Min), um seine Leistung voll zu entfalten.

Ein Empfehlung ist die Achtgang-Automatik von ZF. Sie ermöglicht bei beiden Modellen eine Start-Stopp-Funktion.

Edles im Innern: Die Komfortsitze mit elektrischer Einstellmöglichkeit sind Serie, Leder und Sportsitze kosten extra.

Die ansteigende Mittelkonsole ist eine Adaption aus dem Panamera, ebenso wie die Analoguhr darüber. Auf beiden Seiten der Vordersitze finden sich Haltegriffe.

Die Instrumente des Cayenne sind fahrerorientiert und bieten reichlich Informationen. Sehr schön gelöst ist die Einblendung des Navigationssystems auf der rechten Seite.

Ab 55.431 Euro ist der Drei-Liter-Benziner zu haben. Der Diesel hat einen Einstiegspreis von 59.596 Euro.

Der Cayenne Diesel dürfte an die Verkaufserfolge seines Vorgängers anknüpfen können. bei unseren ersten Testfahrten zeigte er sich gegenüber dem Benziner als ebenbürtig. Im Ausland könnte die Benzinversion mehr Freunde finden. (Text: Markus Mechnich, Fotos: Achim Hartmann)

Bilderserie versenden
Empfänger
Ihre Informationen
Persönliche Mitteilung

Die Daten werden nur zum Versenden der Nachricht benutzt und nicht gespeichert.

Bitte überprüfen Sie Ihre Angaben.