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"Unsere Herzen sind gebrochen": 20-Jähriger schießt an US-Schule um sich

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Die Fahnen an allen öffentlichen Gebäuden stehen auf halbmast. (Foto: REUTERS)

Die Fahnen an allen öffentlichen Gebäuden stehen auf halbmast.

Es ist das schlimmste Schulmassaker in der Geschichte der USA.

In einer Grundschule in dem Ort Newtown im Bundesstaat Connecticut schießt ein 20-Jähriger um sich.

Dabei tötet er 26 Menschen: ...

... 20 Kinder und sechs Schulangestellte.

Anschließend erschießt sich Adam Lanza selbst.

In der Schule waren gerade neue Sicherheitsmaßnahmen eingeführt worden.

Offenbar bleiben sie aber wirkungslos. Der Täter verschafft sich gewaltsam Zutritt zur Schule.

Dort schießt er gleich um sich.

Er ist mit zwei Pistolen und einem halbautomatischem Sturmgewehr bewaffnet. Außerdem trägt er eine schusssichere Weste.

Augenzeugen berichten von einer langen Schießerei mit rund 100 Schüssen.

In der Schule herrscht Panik und Entsetzen, Lehrer versuchen, ihre Schüler in Sicherheit zu bringen, ...

... Kinder verstecken sich in Schränken.

Die Bluttat in der Schule spielt sich innerhalb von wenigen Minuten ab.

Ermittler sprechen später von einem "Bild des Grauens".

Die Polizei selbst feuert keinen Schuss ab.

So viel bisher bekannt ist, soll der Täter sehr klug und introvertiert gewesen sein.

Bekannte beschreiben ihn als einen "ruhigen Typen".

Nach Angaben seines älteren Bruders soll er autistisch gewesen sein, wie US-Medien berichten.

Er sei ein Einzelgänger gewesen, erzählt eine frühere Klassenkameradin.

Polizeiauffällig war er jedenfalls nicht.

Die Tatwaffen sollen auf den Namen seiner Mutter registriert gewesen sein.

Die USA stehen nach dem Amoklauf unter Schock.

Landesweit wird der Opfer gedacht.

Der Gouverneur des Bundesstaates Connecticut, Dan Malloy, sagt: "Das Böse hat unsere Gemeinde besucht. ...

... Es ist eine schreckliche Zeit."

US-Präsident Barack Obama zeigt sich sichtlich erschüttert und kann seine Tränen kaum zurückhalten.

"Unsere Herzen sind gebrochen", sagt er.

"Wir haben in den vergangenen Jahren zu viele dieser Tragödien durchgemacht", so Obama stockend.

"Wir müssen zusammenkommen und bedeutsam handeln, um mehr Tragödien wie diese zu verhindern - ohne Rücksicht auf Parteipolitik."

Die Fahnen an allen öffentlichen Gebäuden stehen auf halbmast.

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