Bilderserie
Mittwoch, 31. Juli 2013

Wacken Open Air startet: Ab jetzt wird stramm geschädelt

Bild 1 von 26
Es ist noch gar nichts passiert, da liegen die ersten schon am Boden - breit wie Ochsenfrösche. (Foto: dpa)

Es ist noch gar nichts passiert, da liegen die ersten schon am Boden - breit wie Ochsenfrösche.

Es ist noch gar nichts passiert, da liegen die ersten schon am Boden - breit wie Ochsenfrösche.

Ende, Aus, Micky-Maus. Abgefüllt. Hat schon jetzt zuviel geschädelt, der junge Mann.

Ach, ja: Und die Hemmschwelle ist schon jetzt bei minus 20.

Das Gemächt am Bierstand schwenken? Kein Problem.

Nicht nur eingefleischte Fans von lauten Stromgitarren wissen längst, woher die Bilder stammen.

Richtig, aus Wacken - dem kleinen niedlichen Dorf in Schleswig-Holstein, das sich ein Mal im Jahr in die Brutstätte des Teufels verwandelt.

Wo die Schwerkraft aufgehoben ist.

Wo Moral nur ein Wort mit fünf Buchstaben ist.

Wo das Laster regiert.

Wo auch der liebste Jesus-Freak plötzlich böse wird.

Schon einen Tag vor dem eigentlichen Beginn sind tausende Metal-Fans da.

Die Veranstalter erwarten 75.000.

Dann hat das Kaff zeitweise 76.800 Einwohner.

Dafür aber ein paar leckere Schweine weniger.

So manche Tradition wird übrigens aus Regionen übernommen, die den meist recht bleichen Schwarzkittelträgern im Grunde nicht so liegen.

Ist aber egal! Wichtig ist nur: Alle haben Spaß und keinen Ärger.

Die Besucher jedenfalls scheinen alle nicht sehr übellaunig.

Selbst, wenn der Untergrund matschig ist wie Opa Heinrichs Güllegrube.

Apropos Opa Heinrich: Die Wackener selbst, hört man, werden keine Rentenprobleme haben.

Die ganzen Headbanger lassen Geld da, dass es der örtlichen Sparkasse ganz schwindelig wird.

Die Versorgung der durstigen Meute kurbelt nämlich kräftig das Wackener BSP an.

Es ist auf jeden Fall soviel "flüssiges Brot" am Start, dass ...

... ganz sicher niemand verhungert.

Traditionell eröffnet wurde das Spektakel übrigens von der örtlichen Feuerwehrkapelle.

Der Auftritt der "Firefighters" ist sowas wie der inoffizielle Startschuss.

Die Blechbläser jedenfalls stehen wohl nur extrem selten vor einer solch dankbaren "Crowd".

weitere Bilderserien