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Großes Sicherheitsaufgebot rund um die Baptistenkirche New Hope in Newark bei New York: ...
... Fans und Journalisten hatten sich versammelt, um eine der ganz Großen des Showbusiness zu ehren.
Familie und Freunde, Kollegen und Wegbegleiter nahmen in einer rührenden Trauerfeier Abschied von Whitney Houston.
Vor der New-Hope-Kirche erinnerte ein Leuchtschild an die Sängerin.
Houston lag in einem goldenen Sarg, vor dem ...
... der Gospelchor sang, mit dem die Houston selbst als Kind aufgetreten war.
Schon als kleines Mädchen stand sie in der Kirche auf der Bühne, im Alter von elf Jahren übernahm sie erstmals Solostücke und fiel mit ihrer unglaublichen Stimme auf.
Viele Show-Größen, darunter Soul-Legende Stevie Wonder ...
... oder Alicia Keys, zollten Houston mit musikalischen Darbietungen Respekt.
Wonder sang eine ganz persönliche Version seines Hits "Ribbon In The Sky".
Keys kämpfte bei ihrem Auftritt mit den Tränen.
Eine bewegende, aber auch optimistische Trauerrede hielt Hollywoodstar Kevin Costner, Houstons Partner im Erfolgsfilm "Bodyguard".
Costner erinnerte die 1500 Trauergäste daran, dass die Sängerin unter anderem wegen ihrer Hautfarbe beinahe die Hauptrolle in "Bodyguard" nicht bekommen hätte.
Er sei aber sehr froh, dass er auf sie als Partnerin bestanden habe. Costner rief "alle in- und außerhalb der Kirche, im ganzen Land und in der ganzen Welt" auf, dem "Wunder Whitney" zu gedenken.
Laut CNN musste Houstons Patentante Aretha Franklin, die eigentlich auch singen sollte, der Trauerfeier fernbleiben. Sie leide zu sehr unter dem Tod von Houston und fühle sich zu schwach.
Die vielen Fans kamen nicht an die New-Hope-Kirche heran, denn die Polizei hatte die Gegend für die Feier weiträumig abgesperrt.
Beamte auf Pferden patrouillierten auf den Straßen.
Den blumengeschmückten Sarg der Sängerin ...
... bekamen ihre Anhänger deshalb nicht zu sehen.
Sie verfolgten die Zeremonie gemeinsam vor den Bildschirmen ...
... und trauerten ...
... auf ihre Weise.
Sie ließen es sich aber dennoch nicht nehmen, ihre Anteilnahme in vielen Botschaften auszudrücken.
Houstons Ex-Ehemann Bobby Brown verließ die Trauerfeier bereits nach wenigen Minuten.
Er sei mehrfach umgesetzt worden und habe seine gemeinsame Tochter mit Houston nicht sehen dürfen. "Darum habe ich dem Sarg meiner Ex-Frau einen Kuss gegeben und bin gegangen, weil ich keine Szene machen wollte", hieß es in einer Erklärung.
Nach vier Stunden ging die Feier mit Houstons Welthit "I Will Always Love You" zu Ende.
Das Lied erklang, als ihr Sarg aus der Kirche gebracht wurde und in einem goldenen Leichenwagen davonfuhr.
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