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Das Flugtagunglück in Ramstein: Als der Tod aus der Luft kam

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"Klein Amerika" liegt mitten in der pfälzischen Provinz. (Foto: imago stock&people)

"Klein Amerika" liegt mitten in der pfälzischen Provinz.

"Klein Amerika" liegt mitten in der pfälzischen Provinz.

Die Airbase Ramstein, die 1951 errichtet wurde, liegt knapp 20 Kilometer entfernt von Kaiserslautern und …

… ist der größte Stützpunkt der US-Luftwaffe außerhalb der Vereinigten Staaten.

In Deutschland verbinden viele den Militärflughafen mit furchtbaren Bildern, die 1988 um die Welt gehen. An jenem 28. August herrscht Volksfeststimmung in Ramstein. An jenem 28. August herrscht Volksfeststimmung in Ramstein. Wie seit Jahren veranstaltet die Airbase einen Flugtag.

Es sollte der letzte sein, der auf dem Gelände stattfindet. Denn es kommt zu einer Katastrophe: Die Flugschau ist fast beendet, die Figur "Das durchstoßene Herz" ist eine der letzten Aktionen.

Da kollidieren drei Jets der italienischen Kunstflugstaffel "Frecce Tricolori" in 40 Metern Höhe.

Kerosin und Trümmerteile regnen vom Himmel.

In der Menge bricht Panik aus, einige Menschen werden niedergetrampelt.

Eine der Maschinen stürzt schließlich brennend in die Menschenmasse.

70 Menschen sterben, darunter drei Piloten.

Viele Tote können später nur noch durch alte Röntgenbilder identifiziert werden.

1000 weitere Zuschauer werden verletzt, 450 von ihnen schwer.

Einige Opfer erleiden schwere Verbrennungen.

Es ist das letzte Mal, dass die Airbase in Ramstein die Tore für Besucher öffnet und Flugvorführungen zeigt.

Eine Woche nach dem Unglück findet eine Trauerfeier statt. Viele Überlebende leiden noch heute unter den Spätfolgen der Katastrophe und werden wegen ihrer Panikattacken behandelt.

Ein Gedenkstein erinnert heute an die Menschen, die damals an einem schönen Sommertag hinausfuhren, um Spaß zu haben, aber nicht mehr zurückkehrten.

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