Erinnern Sie sich?Bild 1 von 44 Am 26. Juni 2006 wurde Deutschlands Braunbär Bruno ...Bild 2 von 44 ... abgeschossen.Bild 3 von 44 Seitdem haben Wanderer ...Bild 4 von 44 ... und andere Lebewesen ...Bild 5 von 44 ... die bayerische Flora und Fauna wieder für sich.Bild 6 von 44 Eine Spur der Verwüstung hatte Bruno angeblich hinter sich her gezogen.Bild 7 von 44 Allem, was mindestens zwei Beine hatte, war ...Bild 8 von 44 ... das Tier ...Bild 9 von 44 ... auf den Fersen.Bild 10 von 44 Aber dann nahm der Ausflug des Migranten in die Bayerische Bergwelt ein blutiges Ende.Bild 11 von 44 Alle Aufrufe, dem Tier nur einen Schuss mit einem Betäubungsgewehr zu verpassen, verhallten in den Weiten der süddeutschen Bergwelt.Bild 12 von 44 Bruno, oder auch JJ1 genannt, hatte keine Chance. (Auf dem Foto ein amerikanischer Kollege.)Bild 13 von 44 Der seit Wochen im bayerisch-österreichischen Grenzgebiet umherstreunende Bär wurde in der Nähe des Spitzingseegebiets im Landkreis Miesbach von Jägern erschossen.Bild 14 von 44 Nach wochenlangen vergeblichen Versuchen, das Tier lebend zu fangen, war Bruno zum Abschuss freigegeben worden.Bild 15 von 44 Kurz zuvor war das Tier mehreren Mountainbikern begegnet. Sie sahen ihm zu, wie er durch den Soinsee im Landkreis Miesbach schwamm.Bild 16 von 44 Danach wurde er von drei Wanderern dabei beobachtet, wie er ins Gebirge aufstieg.Bild 17 von 44 Heute leben auf unserem Kontinent nach Angaben der Umweltstiftung WWF etwa 50.000 Exemplare, die meisten von ihnen in Osteuropa.Bild 18 von 44 Und einer war bei uns.Bild 19 von 44 "Der Braunbär ist in Bayern willkommen." Das sagte Bayerns Umweltminister Werner Schnappauf (CSU) noch am 18. Mai 2006.Bild 20 von 44 "Es ist ein Raubtier, und es wird rauben, wenn es da ist - es braucht ja etwas zu fressen." Das sagte der Sprecher des Landesjagdverbandes Bayern, Thomas Schreder, am 19. Mai.Bild 21 von 44 "Der Bär ist zu einem Problembären geworden. Der Bär ist ganz offensichtlich außer Rand und Band." So Schnappauf bereits am 22. Mai in München.Bild 22 von 44 "Es wäre besser gewesen, der Bär hätte sich vernünftig verhalten und eingegliedert." Der Sprecher des Bundesamtes für Naturschutz in Bonn, Franz Emde.Bild 23 von 44 "In den Ländern rund um Deutschland lebt der Bär friedlich mit der Bevölkerung zusammen. Dagegen greifen wir sofort zu dieser typisch deutschen Lösung und machen uns so weltweit lächerlich", bedauert der Präsident des Deutschen Naturschutzrings, Hubert Weinzierl.Bild 24 von 44 Der aus Bayern stammende Bundesminister für Verbraucherschutz, Horst Seehofer (CSU): "Mit einem Bären wird die bayerische Staatsregierung in eigener Zuständigkeit sicher noch fertig werden."Bild 25 von 44 Ach ja?Bild 26 von 44 "Der Papst hat mit der Aufnahme des Bären in sein Wappen mit hoher Autorität das Heimatrecht des Bären in Bayern neu bekräftigt." Der Sprecher des Erzbischöflichen Ordinariats in München, Winfried Röhmel.Bild 27 von 44 "Das WM-Motto 'Die Welt zu Gast bei Freunden' ...Bild 28 von 44 ... muss auch für den Bären gelten." Der Präsident des Naturschutzbundes NABU, Olaf Tschimpke, war dieser Meinung.Bild 29 von 44 "Unser Bär ist scharf auf Schafe und Honig, aber nicht auf eine Bärin." Der Sprecher des bayerischen Umweltministeriums am 21. Juni zu dem Vorschlag, den 2 Jahre alten Bruno mit einer Bärin zu locken.Bild 30 von 44 "Wenn ein normaler Bär sich wieder einmal nach Tirol verirrt, heißen wir ihn herzlich willkommen." Tirols Landesrat Anton Steixner nach Erneuerung der Abschussgenehmigung.Bild 31 von 44 Das Leben in Bayern folgt strikten Regeln: "Bären dürfen Schafe reißen und Bienenstöcke aufbrechen, aber wenn sie in Siedlungsgebiet nach Futter suchen, haben sie in Bayern nichts zu suchen."So Bärenexperte Manfred Wölfl vom bayerischen Umweltministerium am 15. Juni.Bild 32 von 44 "Es gibt den unauffälligen Bären, das ist der Bär, den wir wollen." Das Leben ist kein Wunschkonzert, möchte man da dem bayerischen Bärenbeauftragten Manfred Wölfl zurufen.Bild 33 von 44 "Bruno entwickelt sich immer mehr zum Fluchtbären." Thomas Schönherr, Sprecher der Tiroler Landesregierung.Bild 34 von 44 "Den Bären zu verfolgen ist wie Bungee-Jumping ohne Seil." Bärenbeauftragter Manfred Wölfl, nachdem drei Wanderer dem Bären ins Gebirge gefolgt waren.Bild 35 von 44 "Wir appellieren an die Jäger und an den Landesjagdverband, jetzt mitzuhelfen, dass der Bär aus der Natur entfernt wird." Bayerns Umweltstaatssekretär Otmar Bernhard nach Abreise des finnischen Fangteams.Bild 36 von 44 Bären aufgebunden? "Die Polizei ist hervorragend ausgebildet für die Jagd nach Verbrechern - aber nicht für die Bärenjagd." Rainer Riedl, Sprecher des bayerischen Innenministeriums.Bild 37 von 44 "Es ist unwürdig, das große Wildtier Bär an einem Tag zu begrüßen und am nächsten Tag zum Abschuss freizugeben." Der bayerische Landesvorsitzende des Deutschen Tierschutzbundes, Manfred Fleischer.Bild 38 von 44 "Mich kriegt ihr nie!" - ...Bild 39 von 44 ... eine der Aufschriften auf einem der T-Shirts, ...Bild 40 von 44 ... die im Internet angeboten wurden.Bild 41 von 44 Der Bär hat sein Verhalten übrigens bei seiner Mutter in Trentino gelernt - so der Bärenbeauftragte. Vielleicht hätten wir ihm einfach auch mal eine Torte backen sollen.Bild 42 von 44 Hier sehen wir den Bären auf einem letzten Foto. Ruhe in Frieden, Bruno.Bild 43 von 44 Wir werden Dich nicht vergessen! (Alle Bilder: AP/ dpa)Bild 44 von 44