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Happy Birthday, Barbie! Seit 50 Jahren betört sie uns mit ihrem Schick und ihrer Grazie.
Und man kann sagen: Sie hat sich gut gehalten!
Eigentlich aber kein Wunder: Schließlich ist Barbie eine Ikone der US-amerikanischen Kultur.
Und wie wir von anderen Ikonen wissen, kann man da auch als 50-Jährige auf das Alter.. . äh ... pfeifen.
Seit Jahrzehnten prägt die Puppe mit der Wespentaille das Frauenbild heranwachsender Mädchen.
1959 gab es die erste Barbie (ganz rechts, im Zebra-Badeanzug).
Inzwischen gibt es die Puppe in mehr als 500 Variationen ...
... und für alle Gelegenheiten.
Als Vorbild für den "wichtigsten Tag" ...
... als Hollywood-Traum ...
... oder als Doris Day.
Als Fast-US-Präsidentin und nun Außenministerin Hillary, ...
... oder auch als Condoleezza Rice, bis vor kurzem noch US-Außenministerin.
Barbie braucht 'nen eigenen Leibwächter, ...
... und macht jede Mode mit.
Sie hat inzwischen eine ganze Schar Schwestern ...
... unterschiedlicher ethnischer Herkunft.
Zickenkrieg gibt's nicht!
Angeblich soll es mit 1,6 Milliarden mehr Barbies als Chinesen auf der Welt geben.
Doch die Dame mit den Maßen 39-18-33 ist umstritten.
Barbie vermittle den Mädchen eine völlig falsche Körpervorstellung, meinen Kritiker.
"Meine ganze Philosophie von Barbie bestand darin, dass ein kleines Mädchen alles in die Puppe hineinlegen konnte, was sie selbst sein wollte", sagte ihre Erfinderin.
Und weil irgendwann auch Jungs mit der Barbie spielen wollten, ...
... hat sich ein ganz neuer Markt entwickelt.
Barbie habe stets die Tatsache repräsentiert, dass eine Frau Wahlmöglichkeiten habe, schreibt ihre Schöpferin in ihrer Autobiografie.
Und so gibt es Barbie inzwischen als hart schuftende Zahnklempnerin, ...
... als das Eva-Herman-Prinzip verkörpernde Inbild der Hausfrau und Mutter, aber auch als Ärztin ...
... oder Stewardess.
Man könnte ja mal auf einer Briefmarke landen!
Und welches kleine Mädchen möchte nicht auch mal so sexy sein wie Barbie und ihre Freundinnen?
Manche wollen es sogar zu sehr ...
... so sehr, dass sie selbst zu Barbies mutieren.
Trotzdem erinnert die Puppe oft doch eher an Männerfantasien: In Strapsen oder unter der Käseglocke.
Barbie ist inzwischen aber auch "political correct" erhältlich.
Apropos "pc": Barbie trägt natürlich nur Kunstpelze.
Sie lebt in einer Art pinkfarbener Lindenstraße ...
... und fühlt sich als Dolly-Parton-Verschnitt genauso pudelwohl wie ...
... auf dem, Verzeihung, falsches Bild, ...
... auf dem Laufsteg.
Ja, und auf der Wiesn, da kann man es ...
... 'tschuldigung, schon wieder ein falsches Bild, ...
... also da kann man es schon ganz gut krachen lassen.
Ob Punkerin oder Milchmädchen, ...
... eleganter Vamp im Prada-Kostümchen ...
... im Saint-Tropez-Stil, als Brigitte Bardot oder Claudia-Cardinale-like ...
... Barbies kann man doch nicht genug haben, oder?
Leider doch, fand Barbie-Hersteller Mattel kurz vor dem Geburtstag heraus. Den jungen Mädchen von heute ist Barbie oft zu altbacken.
Und die Konkurrenz namens "Bratz" schläft nicht und macht Barbie schwer zu schaffen.
Deshalb kriegt Barbie von Mattel eine aufwendige Auffrischungskur zum Geburtstag spendiert.
Und so, frisch, jugendlich und schön, pardon ...
... frisch, jugendlich und schön, ...
... klappt's dann auch wieder mit den größten Fans.
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