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Großbrand in London: Das Inferno in Bildern

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(hul/rpe) (Foto: AP)

(hul/rpe)

In der Londoner Innenstadt bricht in der Nacht des 14. Juni ein Großfeuer in einem Hochhaus aus.

Die ersten Notrufe kommen um kurz vor 1 Uhr Ortszeit.

Dicke schwarze Rauchwolken umgeben den Grenfell Tower im Stadtviertel North Kensington.

Das Feuer erfasst fast das ganze Gebäude.

Die Brandursache ist nicht bekannt.

200 Feuerwehrleute versuchen, den Brand unter Kontrolle zu bekommen und die Bewohner in Sicherheit zu bringen.

Mindestens siebzehn Menschen kommen ums Leben und über 70 Menschen werden verletzt. Viele von ihnen erleiden eine Rauchvergiftung.

Augenzeugen sagen, dass Menschen in den oberen Stockwerken eingeschlossen wurden und um Hilfe riefen.

Es seien auch Menschen aus dem brennenden Gebäude gesprungen, twitterten Zeugen.

Nachbarn sahen, wie einige Bewohner mit Taschenlampen versuchten, auf sich aufmerksam zu machen.

Für die Feuerwehrleute sind die Löscharbeiten schwierig. Sie tragen Atemmasken.

Auf Fernsehbildern ist zu sehen, wie immer wieder Glut und Trümmerteile aus den brennenden Fenstern herabfallen.

Überall ist Asche.

Vor dem Haus versammeln sich auch verzweifelte Angehörige, die versuchen, ihre Verwandten in dem brennenden Haus anzurufen.

Die Polizei bringt sie in ein nahegelegenes Restaurant, in dem auch einige Verletzte behandelt werden.

Die Feuerwehr ist mit rund 40 Löschfahrzeugen im Einsatz.

Am Morgen kommen weitere Einsatzkräfte, um ihre Kollegen abzulösen.

120 Wohnungen gibt es laut dem Stadtbezirk Royal Borough of Kensington and Chelsea in dem Hochhaus.

Es ist über 40 Jahre alt und wurde gerade umfassend modernisiert.

Ein Ingenieur untersucht die Statik des Hochhaus ständig.

Kaum zu glauben, dass dieses Gebäude stabil stehen soll.

Am Morgen des 15. Juni bricht die Londoner Feuerwehr die Suche nach Vermissten dann vorerst ab, da das Hochhaus nun als einsturzgefährdet eingeschätzt wird.

Einsatzkräfte gehen nun nur noch vereinzelt hinein.

Es werden Spürhunde eingesetzt, da sie ein geringeres Gewicht haben.

Der Einsatz ist kompliziert und verlangt den Feuerwehrleuten und Polizisten alles ab.

Hier ruhen sich einige von ihnen aus.

"In meinen 29 Jahren als Feuerwehrfrau habe ich noch nie etwas von solchem Ausmaß gesehen", sagte Dany Cotton von der Londoner Feuerwehr.

Die Polizei kümmert sich um etliche Bewohner des Hauses.

Die Menschen, die mit dem Leben davon kamen, haben vieles andere verloren.

Auch Menschen in der Nachbarschaft sind geschockt.

Um das Hochhaus herum liegen Trümmerteile.

Mahnend steht das Hochhaus gegen den blauen Himmel.

Noch immer gibt es am Donnerstag kleine Feuer, ...

Die von außen gelöscht werden.

Feuerwehrleute begutachten das Gerippe des Hochhauses aus sicherer Entfernung, ...

... die Ränder des Gebäudes seien "strukturell nicht sicher", sagt Feuerwehrchefin Cotton.

Von Cotton (l.) lässt sich Premierministerin Theresa May (r.) auch die Lage erklären.

May lässt sich von den Einsatzkräften informieren und kündigt eine unabhängige Untersuchung der Katastrophe an, abseits von Feuerwehr und Polizei.

Labour-Chef und Oppositionsführer Jeremy Corbyn zeigt sich menschennah. Hier eine Angehörige einer Vermissten 12-Jährigen.

Es ist nicht die Einzige Vermisste.

(hul/rpe)

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