Das Elbtal in Dresden kennt inzwischen jeder. Doch leider nicht, weil es zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört, …Bild 1 von 26 … sondern vielmehr, weil dieser einzigartige Status bedroht ist durch den Bau der Waldschlösschenbrücke.Bild 2 von 26 Der Kinkai-ji oder "Goldene Pavillon" ist der bekannteste Tempel im japanischen Kyoto. 1950 fiel er einem Brandanschlag zum Opfer, seit 1994 gehört er zum Weltkulturerbe.Bild 3 von 26 Lalibela in Äthiopien ist durch seine Felsenkirchen berühmt. Sie wurden in rote Basaltlava geschlagen und entstanden um das 12. und 13. Jahrhundert.Bild 4 von 26 Die Reisterrassen in den philippinischen Kordilleren zählt die UNESCO seit 1995 zum Weltkulturerbe. Sie wurden vor über 2000 Jahren mit primitivsten Mitteln errichtet.Bild 5 von 26 Aufgrund eines fehlenden Management-Plans stehen die Terrassen auf der Roten Liste.Bild 6 von 26 Die Große Moschee von Djenn in Mali ist vollständig aus Lehm gebaut. Nach jeder Regenzeit wird sie von der Bevölkerung neu verputzt.Bild 7 von 26 Das vermutlich älteste Dorf der USA, Taos Pueblo, steht im Bundesstaat New Mexico. Gebaut wurde es im 10. Jahrhundert von Anasazin-Indianern.Bild 8 von 26 Auf der Macquarieinsel in Australien landen jedes Jahr zur Brutzeit tausende Seevögel. 2006 kam es zu einem Hangrutsch, da Kaninchen den Boden unterhöhlt hatten. Unzählige Vögel starben bei dem Unglück.Bild 9 von 26 Die Grotten des Vzre-Tals in Frankreich enthalten einige der ältesten Kunstwerke aus Menschenhand. Die Höhlenmalereien sind um die 17.000 Jahre alt. 1963 mussten die Grotten geschlossen werden, da die Bilder durch die Besucher beschädigt wurden.Bild 10 von 26 Der Kluane-Nationalpark in Kanada wurde 1976 gegründet. Bereits drei Jahre später wurden große Teile des Parks im Yukon-Territorium zum Weltnaturerbe. (Mount Gibson, im Hintergrund: Mount Samson)Bild 11 von 26 Das größte Korallenriff der Erde, das Great Barrier Reef in Australien, wird durch vielfältige Einflüsse bedroht. Dazu zählen Klimaerwärmung, Tourismus und intensive Landwirtschaft. Um das Riff zu schützen, wurde ein langfristiger Strategieplan entwickelt.Bild 12 von 26 Doch nicht jedes Weltkultur- und Weltnaturerbe wird so gewissenhaft vor der Zerstörung bewahrt. Manchmal reicht bereits eine falsche Bauplanung, um Schätze der Menschheit für immer zu zerstören.Bild 13 von 26 Die Innenstadt von Prag hat mit Autoverkehr und Touristen zu kämpfen. Die barocken Statuen auf der 1357 erbauten Karlsbrücke werden nach und nach von Nachbildungen ersetzt und im Prager Lapidarium ausgestellt.Bild 14 von 26 Die Halong-Bucht in Vietnam fasziniert durch fast 2000 Kalkfelsen und Inseln. Das Kalksteinplateau, auf dem die Bucht beheimatet ist, versinkt jedoch im Meer.Bild 15 von 26 Dabei zielt das Welterbe-Konzept gerade auf die Bewahrung einzigartiger Orte ab - im Sinne zukünftiger Generationen. (Bild: Kinder vor einem Maya-Tempel in Chichen Itza)Bild 16 von 26 Doch viele Weltkultur- und Naturwunder sind bedroht, sei es durch Stadtplanung und Bevölkerungswachstum, …Bild 17 von 26 … durch Umweltverschmutzung und Tourismus … (Galapagos-Inseln)Bild 18 von 26 … oder durch Kriege und menschliche Zerstörungswut. (Taliban sprengten 2001 die Statuen des Bamiyan-Tals in Afghanistan)Bild 19 von 26 Von den über 800 Welterbe-Stätten gelten 30 als "besonders gefährdet" - sie stehen auf der Roten Liste. (Das Minarett von Samarra im Irak)Bild 20 von 26 Der Bildband "Bedrohte Paradiese - Nationalparks, Tempel, Wilde Tiere" von National Geographic Deutschland zeigt 101 Stätten, die auf unterschiedliche Weise gefährdet sind. Anhand von Fotos, Karten, Grafiken und Texten wird der Zustand des Welterbes geschildert.Bild 21 von 26 So sind die karge Vegetation und die trockenen Böden der Naturparks Air und Tnr in Niger durch Überweidung und Erosion bedroht.Bild 22 von 26 Der Tempel des Zeus in Libyen, das größte Pantheon außerhalb Athens, bröckelt erneut - trotz eines Restaurationsversuches mit Beton und Eisen in den 1960er Jahren.Bild 23 von 26 Im antiken Theben in Ägypten steht die Statue der Königin Hatshepsut vor dem Tempel Dayr al Bahri - auch er gehört zu den gefährdeten Stätten.Bild 24 von 26 Die heiligen Stätten von Machu Picchu in Peru sind durch tausende Touristen täglich bedroht. Die UNESCO fordert eine Reduzierung der Besucherzahlen.Bild 25 von 26 Alle nicht gekennzeichneten Bilder entstammen dem Buch: "Bedrohte Paradiese - Nationalparks, Tempel, Wilde Tiere", National Geographic Deutschland, 272 Seiten, über 400 Fotos, Karten und Abbildungen, 34,95 Euro (D).Bild 26 von 26