Bilderserie
Donnerstag, 16. März 2017

BBC-Kamerateam verletzt: Der Ätna zeigt seine Urgewalt

Bild 13 von 13
... dennoch habe ein Vulkanologe, der Teil der Gruppe war, den Ausbruch als gefährlichstes Erlebnis seiner 30-jährigen Karriere beschrieben: Derartige Explosionen hätten auch schon Menschen getötet. (jug/dpa/AFP) (Foto: imago/Independent Photo Agency)

... dennoch habe ein Vulkanologe, der Teil der Gruppe war, den Ausbruch als gefährlichstes Erlebnis seiner 30-jährigen Karriere beschrieben: Derartige Explosionen hätten auch schon Menschen getötet. (jug/dpa/AFP)

Der Ätna auf Sizilien ist einer der aktivsten Vulkane der Welt. Seit Ende Februar 2017spuckt er nach über einem Jahr wieder Lava. An der südöstlichen Flanke des 3000 Meter hohen Vulkanbergs ...

... ist sogar ein neuer Krater entstanden, durch den sich ein Lavastrom gebildet hat. Kommt heiße Lava mit Wasser oder Schnee in Berührung, ...

... kann dadurch eine Explosion ausgelöst werden - und genau dies ist nun in 2700 Metern Höhe geschehen. Wie gefährlich das werden kann, ...

... mussten ein Mitarbeiter des Nationalen Instituts für Geophysik und Vulkanologie (INGV) sowie ein Fernsehteam der britischen BBC erfahren. Sie wurden von der Eruption überrascht ...

... und mussten mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Rebecca Morelle, eine BBC-Reporterin, twitterte nach dem Vorfall: ...

"Einen Berg hinunterzurennen, während Steine auf einen niederprasseln und ...

... man Felsbrocken und kochend heißem Dampf ausweichen muss - das möchte ich nicht noch einmal erleben." Das dramatische Erlebnis, ...

... schreibt Morelle, habe sie daran erinnert, wie "gefährlich und unvorhersehbar" Vulkane sein können. Immerhin: ...

Die Vulkan-Experten rechnen nicht damit, dass der neuerliche Ausbruch des Ätna Auswirkungen auf die nahe gelegene Stadt Catania haben wird. Trotzdem warnen ...

... Potsdamer Erdbebenforscher vor allzu viel Gelassenheit. "Vulkane führen ihr Eigenleben, man kann nie sicher vorhersagen, wie sie sich entwickeln", erklärte Torsten Dahm vom Deutschen Geoforschungszentrum (GFZ).

Gehäuft auftretende kleine Erdbeben, ausströmende Gase oder Deformationen an der Oberfläche seien Zeichen dafür, dass eine Eruption bevorstehen könnte. Touristen sollten also ...

... besser genügend Abstand zum rauchenden Berg halten. BBC-Journalistin Morelle berichtete, ihre Kollegen hätten zwar nur leichtere Schnitt-, Stoß- und Brandverletzungen erlitten, ...

... dennoch habe ein Vulkanologe, der Teil der Gruppe war, den Ausbruch als gefährlichstes Erlebnis seiner 30-jährigen Karriere beschrieben: Derartige Explosionen hätten auch schon Menschen getötet. (jug/dpa/AFP)

weitere Bilderserien