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Mittwoch, 25. März 2015

Fassungslosigkeit und Ursachensuche: Die Tragödie des Flugs 4U9525

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Die Lufthansa trägt Trauerflor, ... (Foto: dpa)

Die Lufthansa trägt Trauerflor, ...

Die Lufthansa trägt Trauerflor, ...

... auch Germanwings zeigt sich in Schwarz, ...

... in Deutschland und ...

... Spanien wehen die Flaggen auf Halbmast.

Die Bestürzung über den Absturz von Flug 4U9525 über Südfrankreich ist groß. 150 Menschen waren an Bord der Maschine. Erste Bilder vom Unglücksort ließen jede Hoffnung schwinden.

Den Absturz wird wohl niemand überlebt haben.

Der Airbus 320 war nach einem neunminütigen Sinkflug in den Ausläufern der französischen Alpen aufgeschlagen.

Bewohner von Seyne-Les-Alpes, das ...

... nahe der Unglücksstelle liegt, hatten merkwürdige Motorengeräusche gehört, als der A320 über den Ort hinwegflog. Kurz darauf folgte eine Explosion.

Ob das Flugzeug noch in der Luft auseinandergebrochen war oder erst beim Aufprall zerschellte, ist bislang unklar. Die Trümmer ...

... liegen verteilt auf einem Gebiet von zwei Hektar. Der Airbus wurde, wie es ein Feuerwehrmann vor Ort ausdrückte, gleichsam pulverisiert.

Das größte Stück, das sich von Helikoptern aus erkennen ließ, ist gerade mal so groß wie ein Kleinwagen.

Hubschrauber helfen nicht nur, um sich ein Bild von der Lage zu machen, sie bringen auch die Rettungskräfte zur Unglücksstelle.

... gibt es keine Wanderwege, geschweige denn Straßen.

Hunderte Helfer von Feuerwehr, Gendarmerie und Armee wurden in das Bergmassiv geflogen, darunter auch Gebirgsjäger der Polizei sowie ...

... Mitglieder des Deutschen Bundesamtes für Flugunfalluntersuchung. Letztere stehen jetzt vor der schweren Aufgabe, ...

... das Puzzlespiel zusammenzusetzen, um herauszufinden, ...

... was zum Absturz des A320 geführt haben könnte.

Die Maschine war in Barcelona mit Ziel Düsseldorf gestartet und hatte nach etwa 44 Minuten seine Reiseflughöhe von 11.500 Metern erreicht. Eine Minute später begann der bislang unerklärliche Sinkflug.

Innerhalb von neun Minuten war das Flugzeug auf 1800 Meter hinabgesunken - ohne dass der Pilot den Kurs geändert hätte. Auch einen Notruf sendete er nicht. Um 10.53 Uhr brach der Funkkontakt ab.

Einer der beiden Flugschreiber konnte bereits geborgen werden. Er soll schnell erste Erkenntnisse über die bislang rätselhaften Vorgänge an Bord liefern.

Auch vom zweiten Flugschreiber wurde offenbar bereits ein Signal empfangen. Man ist auf der Suche nach dem Gerät.

Die Ungewissheit, was mit dem Airbus 320 geschehen ist, hat also möglicherweise schon sehr bald ein Ende.

Fassungslosigkeit und Trauer jedoch werden bleiben. (asc)

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