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Mutti ist die Beste: Die Vorbilder der Nation

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Was macht eigentlich ein richtiges Vorbild aus? Das Meinungsforschungsinstitut Forsa ist dieser Frage nachgegangen. Das Ergebnis seiner Umfrage: Vor allem Menschlichkeit zählt. Für 96 Prozent der Deutschen ist diese Tugend entscheidend. Kein Wunder also, dass die eigene Mutter den meisten Deutschen (85 Prozent) nacheiferungswürdig erscheint. (Foto: REUTERS)

Was macht eigentlich ein richtiges Vorbild aus? Das Meinungsforschungsinstitut Forsa ist dieser Frage nachgegangen. Das Ergebnis seiner Umfrage: Vor allem Menschlichkeit zählt. Für 96 Prozent der Deutschen ist diese Tugend entscheidend. Kein Wunder also, dass die eigene Mutter den meisten Deutschen (85 Prozent) nacheiferungswürdig erscheint.

Was macht eigentlich ein richtiges Vorbild aus? Das Meinungsforschungsinstitut Forsa ist dieser Frage nachgegangen. Das Ergebnis seiner Umfrage: Vor allem Menschlichkeit zählt. Für 96 Prozent der Deutschen ist diese Tugend entscheidend. Kein Wunder also, dass die eigene Mutter den meisten Deutschen (85 Prozent) nacheiferungswürdig erscheint.

Auch Hilfsbereitschaft erscheint vielen wichtig. Die schreiben die Deutschen weniger dem Papst zu, sondern der Dame vor ihm, ...

... Mutter Theresa. Den Einsatz der "Missionarin der Nächstenliebe" für Bedürftige halten 76 Prozent der Deutschen für nacheiferungswürdig.

Da können selbst die eigenen Großeltern nicht mithalten, die für 70 Prozent Vorbildcharakter haben.

Einem Raucher nachzueifern ist eigentlich verantwortungslos. Trotzdem tun es 68 Prozent der Bundesbürger.

Vielleicht weil hinter dem Qualm und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in diesem Fall wirklich ein kluger Kopf steckt: der von Altkanzler Helmut Schmidt.

Als klug gilt auch der frühere Bundespräsident Richard von Weizsäcker, dem 61 Prozent der Deutschen gern nacheifern. Intelligenz halten übrigens 85 Prozent der Bürger für eine entscheidende Eigenschaft eines Vorbilds.

Coolness hilft sicher auch. Den früheren US-Präsidenten John F. Kennedy bewundern 58 Prozent. Dass er das einflussreichste Land der Welt anführte, dürfte dabei übrigens kaum eine Rolle spielen. Nur 6 Prozent der Deutschen halten bei der Frage nach Vorbildern Macht für ein Kriterium.

Nicht ganz so cool, aber ziemlich mutig war Konrad Adenauer. Vier Jahre nach dem zweiten Weltkrieg, im noch kriegszerstörten Deutschland, übernahm er den Posten des ersten Bundeskanzlers der Bundesrepublik. Beispielgebend für 57 Prozent der Bürger.

Dass Günther Jauch sich ziemlich gut mit Wein auskennt, dürfte nicht der Grund für 49 Prozent der Deutschen sein, zu ihm aufzublicken.

Vielleicht spielt eher sein Durchhaltevermögen eine Rolle, ebenfalls ein entscheidendes Merkmal. Jauch moderiert schon seit Jahrzehnten Fernsehsendungen.

Kanzlerin Angela Merkel erkennen immerhin 48 Prozent als Vorbild an. Obwohl das Haar nicht immer sitzt. Doch Attraktivität ist auch nur für jeden Fünften ausschlaggebend.

Viel wichtiger ist die Durchsetzungsfähigkeit, die 77 Prozent der Deutschen schätzen. Und die hat Merkel nicht nur in ihrer Partei, der CDU, bewiesen,...

... sondern in den vergangenen Jahren auch immer wieder in der Europäischen Union.

Liegt es an seinem pastoralen Auftritt? Wohl eher nicht. Dass Joachim Gauck 38 Prozent der Bundesbürger für ein Vorbild halten, dürfte auf seine oft gelobte Bürgernähe zurückgehen, auf seine Menschlichkeit also.

Altkanzler Helmut Kohl hatte auf jeden Fall mehr Gegner als Gauck. Sie schreckten nicht davor zurück, ihn mit Eiern zu bewerfen.

Trotzdem schaffte er es, das Land 16 Jahre lang zu leiten. Wohl für sein Durchhaltevermögen schätzen ihn 33 Prozent der Bürger als Vorbild.

Immerhin: 30 Prozent eifern ihrem Chef nach - obwohl er so manch einem Angestellten immer wieder Kopfzerbrechen bereitet.

Erfolg, Erfolg - auch das ist ein wichtiges Kriterium. Und kaum einer war in der Formel 1 so erfolgreich wie Michael Schumacher.

Für 29 Prozent der Deutschen ist er ein Vorbild. Kein anderer Sportler kommt dem Rennfahrer nahe.

Auch der Papst hat offensichtlich Qualitäten. 28 Prozent finden das Leben von Benedikt XVI. beispielgebend. Dahinter steckt vielleicht die Kombination aus Intelligenz und Durchhaltevermögen. Wer einmal Papst ist, bleibt es in der Regel bis zu seinem Lebensende.

Genauso vorbildlich wie der Papst ist den Deutschen Maria Furtwängler. Wen wundert's? Schließlich ersetzt der Tatort am Sonntagabend heutzutage für viele den Gottesdienst in der Kirche.

Mit den Jackson Five begann seine Karriere,...

... zum König der Popmusik wurde er erst, als er alleine auf die Bühne tänzelte. Seither kennt jeder Michael Jackson. Ein Vorbild ist er aber nur 19 Prozent der Deutschen,...

... vielleicht, weil die US- Behörden wegen Kindesmissbrauchs gegen ihn ermittelten. Das kam gar nicht gut an.

Umstritten ist auch Madonna. Sie spielte immer wieder mit ihren sexuellen Reizen. Einigen war das wohl zu viel. Nur 14 Prozent finden die Sängerin beispielgebend.

Auch das Topmodel Heidi Klum ist ein Vorbild. Zumindest für 9 Prozent der Bürger.

Vielleicht sollte sie sich die eine oder andere Grimasse einfach sparen. Aber warum eigentlich? Heidi ist Mutter von vier Kindern. Für die ist ihre Mama ganz sicher die Nummer 1.

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