Suche
hier klicken, um den Ort für die Startseite festzulegen
Berlin
17
SA 9° / 23°
SO 12° / 22°
Panorama

2008: Die prominenten Toten des Jahres

 
Günter Schubert, einer der populärsten Fernseh-und Filmschauspieler der DDR, starb am 2. Januar im Alter von 69 Jahren. (Im Foto mit Kollegin Simone Thomalla)

Günter Schubert, einer der populärsten Fernseh-und Filmschauspieler der DDR, starb am 2. Januar im Alter von 69 Jahren. (Im Foto mit Kollegin Simone Thomalla)

Der frühere Bundesverkehrs- und Bundespostminister Werner Dollinger starb am 3. Januar. Der CSU-Politiker erlag mit 89 Jahren einer langen schweren Krankheit. Er war Gründungsmitglied der CSU und mehr als 20 Jahre lang ihr Vizechef.

Marianne Kiefer starb 80-jährig am 4. Januar. Die ostdeutsche Schauspielerin erlangte im Fernsehen der DDR vor allem durch ihre komödiantischen Rollen Bekanntheit.

Der Kriegsveteran Michail Minin, der als erster Sowjetsoldat die rote Fahne auf dem Reichstag über dem zerstörten Berlin hisste, starb am 10. Januar im Alter von 85 Jahren.

Einer der größten Abenteurer des 20. Jahrhunderts starb am 11. Januar: Sir Edmund Hillary, der vor fast 55 Jahren als erster Mensch den höchsten Berg der Welt bestieg, wurde 88 Jahre alt.

Die Schachwelt trauert: Genie Bobby Fischer verstarb am 17. Januar.

Hollywood-Schauspieler Heath Ledger starb am 22. Januar durch eine Überdosis verschreibungspflichtiger Medikamente. Er wurde nur 28 Jahre alt.

Am 27. Januar starb Haji Mohamed Suharto (im Bild mit Tochter und Enkelin), von 1967 bis 1998 Präsident Indonesiens.

Der vor allem als Guru der Beatles bekannt gewordene indische Sektenführer Maharishi Mahesh Yogi starb am 5. Februar. Er soll 91 Jahre alt geworden sein. Sein genaues Geburtsdatum ist nicht bekannt.

Hollywood-Schauspieler Roy Scheider erlag am 10. Februar den Komplikationen einer Staphylokokken-Infektion. Er war 75 Jahre alt. Scheider stand in mehr als 40 Spielfilmen vor der Kamera und war zweimal für den Oscar nominiert.

Die dänische Opernsängerin Inga Nielsen starb ebenfalls am 10. Februar, im Alter von 61 Jahren. Sie war eine der weltweit führenden Sopranistinnen und sang an allen großen Opernhäusern der Welt.

Am 27. Februar starb Ivan Rebroff (eigentlich Hans Rolf Rippert). Der deutsche Sänger hatte dank des Einsatzes seiner Falsettstimme einen Stimmumfang von mehr als vier Oktaven.

Am 3. März starb die frühere Bundestagspräsidentin Annemarie Renger mit 88 Jahren. Sie war die erste Frau und die erste Sozialdemokratin an der Spitze des Deutschen Bundestages. (Auf dem Foto mit Ludwig Erhard)

Ebenfalls am 3. März starb der italienische Star-Tenor Guiseppe di Stefano mit 86 Jahren. (Auf dem Foto mit Opern-Legende Maria Callas)

Am 5. März schied der deutsch-amerikanische Computerforscher Joseph Weizenbaum mit 85 Jahren aus dem Leben.

Erwin Geschonneck, einer der populärsten ostdeutschen Schauspieler, starb am 12. März im Alter von 101 Jahren. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen "Jakob der Lügner" (1974), als einziger DEFA-Film für einen Oscar nominiert, sowie "Karbid und Sauerampfer".

Anthony Minghella: Der britische Regisseur und Oscarpreisträger ("Der englische Patient") starb am 18. März mit nur 54 Jahren an Blutungen nach einer Operation. Zuvor war er wegen eines Tumors am Hals operiert worden.

Der britische Science-Fiction-Autor Arthur C. Clarke starb am 19. März im Alter von 90 Jahren. Er war weltbekannt geworden durch den Filmklassiker "2001: Odyssee im Weltraum" von Stanley Kubrick, für den eine seiner Kurzgeschichten die Vorlage bildete.

24. März: Der US-amerikanische Schauspieler Richard Widmark, der vor allem als Westernheld brillierte, starb mit 93 Jahren.

Der französisch-amerikanische Filmregisseur Jules Dassin ("Rififi", "Topkapi") ist am 31. März im Alter von 96 Jahren in Athen gestorben. In seiner rund 40-jährigen Karriere hat Dassin mit Vorliebe Krimis, Gangsterparodien und Gesellschaftskomödien gedreht.

US-Schauspieler Charlton Heston starb 84-jährig am 5. April. Er wurde durch Filme wie "Die Zehn Gebote", "Ben Hur", "El Cid" und "Planet der Affen" berühmt. Seit den 80ern erregte er Aufsehen, da er für das Recht auf Schusswaffen eintrat.

Im Alter von 102 Jahren starb am 29. April der LSD-Entdecker Albert Hofmann. Er hatte nach seinem Chemiestudium beim Pharmakonzern Sandoz gearbeitet. 1943 stieß er auf die halluzinogene Wirkung von LSD, das er bereits fünf Jahre zuvor entdeckt hatte.

Philipp Freiherr von Boeselager war der letzte Überlebende des innersten Kreises der Widerstandsgruppe, die am 20. Juli 1944 das Attentat auf Adolf Hitler verübte. Der Freiherr starb in der Nacht zum 1. Mai im Alter von 90 Jahren.

Am 12. Mai erlag Robert Rauschenberg 82-jährig den Folgen einer Lungenentzündung. Der Maler und Objektkünstler gilt neben Roy Lichtenstein und Andy Warhol als Wegbereiter der Pop-Art. Seine Arbeiten sprengten die Schranken zwischen Malerei und Skulptur.

Die jüngste der Jacob-Sisters, Hannelore Jacob, starb am 15. Mai im Alter von 58 Jahren in Frankfurt am Main. Todesursache war offenbar Herzversagen. Die vier Schwestern waren mehr als 50 Jahre lang gemeinsam im Showgeschäft.

Der US-Filmregisseur Sydney Pollack starb am 26. Mai mit 73 Jahren an Krebs. Er wurde als Regisseur von Filmen wie "Jenseits von Afrika", "Tootsie" und "Die Firma" weltbekannt. Insgesamt war er 46 Mal für den Oscar nominiert und erhielt ihn 1996 für "Jenseits von Afrika".

Gerhard Konzelmann starb am 28. Mai. Er wurde 74 Jahre alt. Konzelmann war viele Jahre das Nahost-Gesicht der ARD. Bekannt wurde er dem TV-Publikum durch die Moderation des "Weltspiegel".

Der Schauspieler Gert Haucke starb am 30. Mai. Der aus Serien wie "Der Landarzt" oder Filmen mit Dieter Hallervorden bekannte 79-Jährige hatte sich nicht mehr von den Folgen eines Herzinfarktes erholen können.

Yves Saint Laurent, einer der bedeutendsten Modeschöpfer aller Zeiten, starb am 1. Juni nach langer Krankheit in Paris.

Der US-Schauspieler und Regisseur Mel Ferrer starb am 2. Juni im Alter von 90 Jahren in Kalifornien. Ferrer gelang 1953 mit dem Film "Lilli" der internationale Durchbruch. Er war in vierter Ehe mit Audrey Hepburn verheiratet.

Peter Rühmkorf, einer der bedeutendsten deutschsprachigen Autoren der Gegenwart, starb am 8. Juni im Alter von 78 Jahren an Krebs. Er war für seine virtuosen Wortspielereien bekannt.

Der kirgisische Schriftsteller Tschingis Aitmatow, der mit der Liebesgeschichte "Dshamilja" berühmt wurde, starb am 10. Juni an den Folgen einer schweren Lungenentzündung.

Der 24. Juni ist der Todestag des schweizerischen Schauspielers Pinkas Braun. Er starb mit 85.

Am 3. August starb der russische Literaturnobelpreisträger Alexander Solschenizyn 89-jährig in Moskau. Bekannt gemacht hat ihn sein in Russland zunächst geächtetes Werk "Archipel Gulag" aus dem Jahr 1974 über das stalinistische Justiz- und Gefangenenlagersystem.

Isaac Hayes starb mit 65 am 10. August. Der Soulmusiker und Komponist war mit seiner markanten Bassbariton-Stimme und einem Sprechgesang ein Vorläufer des Rap und Hip-Hop. 1971 gelang ihm der weltweite Durchbruch mit dem Titelsong zum Film "Shaft".

Der langjährige DDR-Unterhändler Wolfgang Vogel starb mit 82 Jahren in Oberbayern. Er erlag am 21. August einer längeren Krankheit. Vogel galt zu DDR-Zeiten als wichtiger Vermittler zur Bundesrepublik und war mit der Ausreise von Bürgern in den Westen befasst.

Der britische Musiker und Mitbegründer der Rockband Pink Floyd, Richard Wright, starb am 15. September. Der frühere Keyboarder und Sänger der legendären Band erlag im Alter von 65 Jahren einem Krebsleiden.

Ebenfalls am 15. September starb der Verleger Helmut Kindler. Er wurde 95 Jahre alt. Er hatte 1951 den Kindler Verlag gegründet und gab auch die Zeitschriften "Bravo" und "Revue" heraus.

Am 22. September erlag Thomas Dörflein nur 44-jährig einem Herzinfarkt. Er war Tierpfleger im Zoologischen Garten Berlin und wurde Anfang 2007 als Ziehvater des Eisbären Knut international bekannt.

Paul Newman starb am 26. September mit 83 Jahren. Er hatte seit langem an Lungenkrebs gelitten. Newman galt als einer der größten und vielseitigsten Schauspieler Hollywoods. 1987 bekam er den Oscar als bester Hauptdarsteller in "Die Farbe des Geldes".

Schauspieler und Regisseur Herbert Bötticher starb am 9. Oktober 79-jährig in seinem Hotelzimmer in Düsseldorf. Bis zuletzt stand er in Musicals auf der Theaterbühne. Bekannt wurde er mit der 80er-Fernsehserie "Ich heirate eine Familie".

Der österreichische Rechtspopulist und Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider kam am 11. Oktober bei einem Autounfall in Klagenfurt ums Leben. Haider war Chef der rechten Partei Bündnis Zukunft Österreich.

Levi Stubbs (l), Leadsänger der legendären US-Soulgruppe Four Tops, starb am 17. Oktober mit 72 Jahren. Die 1953 gegründete Gruppe gilt als eine der erfolgreichsten US-Formationen des 20. Jahrhunderts. Mehr als 40 ihrer Titel landeten auf den Hitlisten.

18. Oktober: Guillaume Depardieu ist tot. Zeit seines Lebens hatte der 37-Jährige mit seinem Vater zu kämpfen. Gerard, Urgestein des französischen Films, sagte sich eine Zeit lang sogar von seinem Sohn, der selbst recht erfolgreich als Schauspieler war, los. Guillaume starb an den Folgen einer Lungenentzündung.

Jacques Piccard starb am 1. November 2008. Er war ein Schweizer Ozeanograf und einer der bedeutendsten Pioniere der Tiefseeforschung.

Der US-Autor Michael Crichton starb am 5. November. Er erlag einem Krebsleiden. Crichton schrieb z.B. den Thriller "Jurassic Park" und war der Erfinder der TV-Serie "Emergency Room".

Am 7. November 2008 starb ARD-Korrespondent Heiko Engelkes im Alter von 75 Jahren. Er berichtete u.a. 17 Jahre aus Frankreich.

Südafrikas Musikstar Miriam Makeba erlag am 9. November in einer Klinik in Süditalien im Alter von 76 Jahren einem Herzinfarkt. Die einstige Anti-Apartheid-Aktivistin war mit dem Hit "Pata, Pata" weltberühmt geworden

Am 10. November starb der Schauspieler und Regisseur Horst Jüssen, der mit der legendären "Klimbim"-Show TV-Geshichte schrieb und mit der Sängerin Lena Valaitis verheiratet war.

Der Schlagzeuger Mitch Mitchell, der in den 60er Jahren mit Jimi Hendrix das legendäre Trio "Jimi Hendrix Experience" gründete, wurde am 12. November in einem Hotelzimmer in Portland tot aufgefunden. Laut Behörden starb der 61-jährige Musiker eines natürlichen Todes.

Jørn Oberg Utzon starb am 29. November. Der dänische Architekt, der durch den Bau des Sydney Opera House berühmt wurde, war 2003 mit dem Pritzker-Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet worden.

Die Journalisten und Fernseh-Moderatorin Sigi Harreis starb am 9. Dezember in München mit 71 Jahren. Harreis wurde in den 80er Jahren durch die Moderation der "Montagsmaler" einem breiten Publikum bekannt.

Die Pin-Up-Ikone Bettie Page erlag mit 85 Jahren am 11. Dezember einer Lungenentzündung. Das US-Fetisch- und Aktmodel wurde in den 50er Jahren für ihre Pin-Up-Bilder bekannt. Page war eine der meistfotografierten Frauen der 50er Jahre.

Horst Tappert starb am 13. Dezember in München. Er wurde 85 Jahre alt. Der Mann, der vor allem durch seine Rolle des "Derrick" ("Harry, hol schon mal den Wagen!") berühmt wurde, hatte, laut seiner Frau, "ein erfülltes Leben".

Freddy Breck starb am 17. Dezember am Tegernsee im Kreise seiner Familie. Der Schlagerbarde, der in den 1970er Jahren große Erfolge in der Hitparade feierte, wurde 66 Jahre alt.

Am 19. Dezember starb die Bochumer Schauspielerin Tana Schanzara. Die auch als "Perle des Ruhrgebiets" bekannte Künstlerin, die in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mitwirkte, verstarb an ihrem 83. Geburtstag in einer Bochumer Klinik.

Der bayerische Volksschauspieler Peter Steiner ist am 22.12.2008 im Alter von 81 Jahren gestorben. Der Star des "Theaterstadls" soll einen Herzinfarkt erlitten haben.

Am 24. Dezember starb der Literatur-Nobelpreisträger Harold Pinter. Er wurde 78 Jahre alt. Der Dramenautor war 2005 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet worden.

Ebenfalls am 24. Dezember starb der US-Politologe Samuel P. Huntington im Alter von 81 Jahren. Huntington, Autor des international beachteten wie kritisierten Buches "Kampf der Kulturen" lehrte fast sechs Jahrzehnte an der Harvard-Universität.

Am ersten Weihnachtsfeiertag, dem 25. Dezember, starb die US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin Eartha Kitt im Alter von 81 Jahren. Sie litt an Darmkrebs. Sie war für ihre eindrucksvolle, vielseitige Stimme bekannt, die vom sanften Schnurren bis zum wütenden Fauchen reichte.

Das Frankfurter Fußball-Idol Alfred Pfaff starb 82-jährig in der Nacht zum 27. Dezember. Pfaff gehörte zur Weltmeisterelf von 1954 und erzielte in der Vorrunde ein Tor gegen Ungarn. "Don Alfredo" war Kapitän von Eintracht Frankfurt und wurde 1959 deutscher Meister.

Bilderserie versenden
Empfänger
Ihre Informationen
Persönliche Mitteilung

Die Daten werden nur zum Versenden der Nachricht benutzt und nicht gespeichert.

Bitte überprüfen Sie Ihre Angaben.