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Donnerstag, 02. Juli 2015

Neuer Prunk für die Elite: Diktator Kim weiht Flughafen ein

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Es ist so weit: Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang eröffnet einen neuen internationalen Flughafen-Terminal. (Foto: REUTERS)

Es ist so weit: Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang eröffnet einen neuen internationalen Flughafen-Terminal.

Es ist so weit: Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang eröffnet einen neuen internationalen Flughafen-Terminal.

Der ist sechs Mal größer als der alte und hat so gar nicht den Stil, den man von dem abgeschotteten Land erwartet.

Denn sozialistisch wurde hier nicht gebaut. Moderne Fassade mit viel Glas, ...

... eine Halle mit Marmorfußboden - weit entfernt vom Baustil des alten Terminals.

Kim Jong Un hatte 2012 den Bau angeordnet, weil der alte als zu klein und schäbig galt.

Der junge Diktator gilt als Freund der Luftfahrt, während sein Vater Kim Jong Il unter Flugangst litt und alle Reisen im Zug absolvierte.

Bei einem Besuch im November 2014 warf er den Arbeitern vor, nicht seine Anweisung befolgt zu haben - Teile des Terminals mussten wieder abgerissen und neu gebaut werden.

Doch nun zeigt sich Kim - zumindest auf Bilder - sehr zufrieden.

Dem Machthaber geht es mit dem Flughafen-Ausbau hauptsächlich um die Repräsentation seines Landes.

Denn wie voll die Hallen werden, ist fraglich.

In das Land reisen nur verhältnismäßig wenige Touristen, die meisten davon aus Russland und China. Und im Vergleich zum Vorjahr sind die Zahlen 2014 um 40 Prozent eingebrochen.

Beim Bau des Terminals hat die Regierung keine Kosten und Mühen gescheut.

Duty-Free-Shop, ...

... Bar-Bereich, ...

... Restaurant, ...

... und eine Lounge.

Doch nutzen werden den Flughafen nur Touristen und die Elite des Landes für Auslandsreisen.

Inlandsflüge sollen weiterhin über den alten Terminal abgefertigt werden.

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