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Tausendsassa Nik Wallenda: Ein Mann schwebt über den Grand Canyon

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"Das Studium der Kinder ist bezahlt, und für die Rente kann ich auch noch etwas ansparen." (Foto: REUTERS)

"Das Studium der Kinder ist bezahlt, und für die Rente kann ich auch noch etwas ansparen."

"Das Studium der Kinder ist bezahlt, und für die Rente kann ich auch noch etwas ansparen."

Nik Wallenda riskiert sein Leben - und verdient damit sein Geld.

Sein neuester Coup ist ein ganz besonders waghalsiges Unterfangen.

Auf einem Drahtseil balanciert er über den Grand Canyon, genauer gesagt über die Schlucht des Little Colorado River.

425 Meter ist die Strecke lang, die für den Sprössling einer alten Artistenfamilie gespannt worden ist.

Aber viel wichtiger: Von dem Seil aus geht es bis zu 457 Meter tief in die Schlucht hinab.

Ein Fehler und Wallenda stürzt in den sicheren Tod.

Denn Wallenda ist durch kein zusätzliches Seil gesichert. Und der Stunt startet unter erschwerten Bedingungen.

Durch den Grand Canyon pfeift ein strammer Wind. Böen von bis zu 56 Stundenkilometern machen Wallenda zu schaffen, er muss immer wieder in die Hocke gehen, um sich zu stabilisieren.

Nach etwa 23 Minuten ist das Ziel ganz nah. TV-Kameras, sein Team und ...

... nicht zuletzt Gattin Erendira warten schon auf ihn.

Was bei vielen Schaulustige Schwindelgefühle verursacht, ...

... macht das nordamerikanische Ureinwohnervolk der Navajos wütend.

Für sie ist die Landschaft heilig. Den Draktseilakt betrachten sie als Kommerzialisierung ihrer Kultur - ohne dass sie ausreichend daran beteiligt werden.

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