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Benedikt XVI. nimmt Abschied: Ein letzter Gruß, ein letzter Kuss, ein letztes Gebet

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Eine letzte Fahrt im berühmten Papamobil, ... (Foto: REUTERS)

Eine letzte Fahrt im berühmten Papamobil, ...

Eine letzte Fahrt im berühmten Papamobil, ...

... ein letzter Gruß an die gläubigen Katholiken, ...

... ein letzter Kuss, ...

... ein letztes öffentliches Lächeln als amtierender Papst.

Benedikt XVI. gibt sein Pontifikat auf und hält ein letztes Mal eine Generalaudienz auf dem Petersplatz im Vatikan.

Zur Bestürzung vieler Christen ...

... will der Deutsche mit 85 Jahren an einen neuen Pontifex übergeben.

Sein Abschied bei strahlendem Sonnenschein gerät hochemotional und persönlich.

Er dankt allen Christen und schließt die ganze Welt in sein Gebet ein.

Und aus der ganzen Welt sind sie gekommen, die Katholiken, um den Papst in den Ruhestand zu begleiten. Benedikt XVI. wird die vielen Fahnen aus der bayerischen Heimat ebenso wohlwollend registriert haben wie ...

... die vielen anderen Deutschen, die gekommen sind. Aber nicht nur ...

... europäische Christen wollen live dabei sein, wenn "Benedetto" den Weg frei macht - womöglich für einen afrikanischen oder ...

... amerikanischen Nachfolger. Doch zunächst einmal nimmt Benedikt XVI. ...

... die Huldigungen der Gläubigen entgegen und gibt sich sichtlich bewegt.

Denn über 100.000 Pilger vergießen nicht nur Tränen, ...

... sondern beleben den Petersplatz auch mit Lachen und Musik. "Benedetto, Benedetto"-Rufe hallen durch den Vatikan.

Mit einem "Vergelt's Gott" pariert der greise Pontifex die Rufe. Und fügt an: "Ich bin wirklich bewegt."

Doch sein Dank gilt nicht nur der Glaubensgemeinschaft. Auch für seine Mitarbeiter hat er warme Worte übrig.

"Ein Papst scheint allein, aber er ist nicht allein, wenn er das Schifflein Petri lenkt." Und meint damit den sicheren Halt, den ihm sein Stab in den vergangenen acht Jahren gegeben habe.

Mit eindringlichen Worten versucht Benedikt verständlich zu machen, warum er sich zu seinem ungewöhnlichen Schritt entschlossen hat.

"Die Kirche zu lieben heißt auch, den Mut zu schwierigen Entscheidungen zu haben", sagte er und fügte an, dass ein Papst "keinerlei Privatleben mehr" habe.

Benedikt blickt zurück auf ein, wie er sagt, von Licht und Freude, jedoch auch von "nicht einfachen Momenten" geprägtes Pontifikat. Probleme, mit denen sich künftig andere werden herumschlagen müssen.

Am Rande der Zeremonie formieren sich bereits seine potenziellen Nachfolger. Einer der Kardinäle, die sich demnächst im Konklave zusammensetzen, wird Benedikt auf dem Heiligen Stuhl ersetzen.

Ab dem 28. Februar, 20 Uhr, gilt es dann: Einer von ihnen wird es werden. Die Christenheit wartet mit Spannung auf den weißen Rauch.

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