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Land unter in Fischbeck: Elbdeich bricht auf 50 Metern Breite

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Noch am Sonntagmorgen versuchten zivile Helfer, den Elbdeich bei Fischbeck in Sachsen-Anhalt zu verstärken. Doch am Mittag war für sie Schluss. Die Lage war einfach zu gefährlich.

Noch am Sonntagmorgen versuchten zivile Helfer, den Elbdeich bei Fischbeck in Sachsen-Anhalt zu verstärken. Doch am Mittag war für sie Schluss. Die Lage war einfach zu gefährlich.

Noch am Sonntagmorgen versuchten zivile Helfer, den Elbdeich bei Fischbeck in Sachsen-Anhalt zu verstärken. Doch am Mittag war für sie Schluss. Die Lage war einfach zu gefährlich.

Die Bundeswehr übernahm die Regie über den Rettungseinsatz.

Während Polizeikräfte die Anwohner auf die Evakuierung vorbereitete, ...

... schaffte die Truppe mit Hubschraubern Sandsäcke herbei, um den Deich zu verstärken. Vom Wasser aus ...

... inspizierten Experten die Lage. Allerdings vergeblich.

Nachdem in der Nacht der Deich zunächst auf 10, dann auf 50 Metern Breite gebrochen ist, strömt das Wasser in das 700-Einwohner-Dorf.

Weitere Orte in der Region sind in Gefahr. Die Bundesstraße 188 steht teilweise schon unter Wasser, ...

... sie führt Richtung Westen nach Rathenow in Brandenburg. Die Behörden der 25.000-Einwohner-Stadt rechnen mit überschwemmten Kellern.

Auch nördlich von Fischbeck, elbaufwärts, stellen sich die Betroffenen auf Überschwemmungen ein. Im nahen Hämerten wurde vorsorglich die Eisenbahnbrücke gesperrt. Die Bewohner von Hohengöhren müssen ihre Häuser verlassen. Dort, kaum zehn Kilometer von Fischbeck entfernt, droht der nächste Deich zu brechen.

Doch der Deichbruch könnte auch nutzen - zumindest den Bewohnern anderer Regionen. Da das Wasser bei Fischbeck in das Umland abfließt, ...

... könnte der Druck auf noch weiter nördlich gelegene Regionen wie Wittenberge sinken.

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