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Mittwoch, 20. September 2017

Der 19. September in Mexiko: Erdbeben am Jahrestag einer Katastrophe

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Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage wird Mexiko von einem schweren Erdbeben erschüttert. (Foto: AP)

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage wird Mexiko von einem schweren Erdbeben erschüttert.

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage wird Mexiko von einem schweren Erdbeben erschüttert.

Mehr als 230 Menschen sterben bei den Erdstößen, die eine Stärke von 7,1 erreichen.

In der 20-Millionen-Einwohner-Metropole Mexiko-Stadt stürzen Dutzende Häuser ein, ...

... insgesamt sind in den Bundesstaaten Morelos, Puebla, México und in Mexiko-Stadt hunderte Gebäude betroffen.

Menschen werden unter den Trümmern verschüttet, Helfer suchen nach Überlebenden und ...

... räumen dafür Wege frei. Viele tragen Schutzmasken, weil es so staubig ist.

Mit bloßen Händen graben sie in den Trümmerhaufen ...

... und tragen Schuttteile weg.

In Mexiko-Stadt stürzt auch eine Grundschule ein.

Mindestens 32 Kinder und fünf Erwachsene kommen Medienberichten zufolge ums Leben. Dutzende werden vermisst.

Menschen bringen Holzpfähle und Stangen, um eingestürzte Teile der Schule zu stützen.

Familien erhalten Whatsapp-Nachrichten von verzweifelten Angehörigen, ...

... die unter Trümmern gefangen sind.

Mehrere beschädigte Krankenhäuser müssen evakuiert werden.

Die Patienten werden in andere Kliniken verlegt.

Auch Bürogebäude werden bei dem Beben geräumt, Tausende Menschen fliehen panisch ins Freie.

Nur wenige Stunden vor dem Beben, das die Mexikaner zur Mittagszeit überraschte, fand eine Katastrophenübung statt.

Einwohner reagieren geschockt, sie fühlen sich an das Erdbeben von 1985 erinnert, bei dem in Mexikos Hauptstadt mehr als 10.000 Menschen getötet wurden. Es fiel ebenfalls auf einen 19. September.

"Ich kann nicht aufhören zu weinen, es ist der gleiche Albtraum wie 1985", schluchzt die 52-jährige Georgina Sanchéz, die sich ins Freie geflüchtet hatte.

"Ich kann nicht glauben, dass es wieder an einem 19. September passiert", ruft die 45-jährige Amamia Sanchéz.

Die jetzt Betroffenen berichten, wie stark die Gebäude gewackelt haben. Die Leute seien losgerannt.

Das Zentrum des Bebens lag rund 120 Kilometer südöstlich von Mexiko-Stadt, bei Axochiapan. Dort, im ...

... Bundesstaat Morelos, sind besonders viele Opfer zu beklagen.

In den Straßen von Mexiko-Stadt riecht es nach Gas.

Mindestens 3,8 Millionen Menschen waren zeitweise ohne Strom.

Die Lage ist unübersichtlich.

Das Telefonnetz ist zusammengebrochen.

Der Flughafen von Mexiko-Stadt und die Universität sowie sämtliche Schulen in den Bundesstaaten Mexiko und Puebla werden aus Sicherheitsgründen geschlossen.

Es folgen mehrere Nachbeben unter anderem im Bundesstaat Oaxaca.

Betroffen ist auch die Küstenregion vor der Stadt Salina Cruz. Das schwerste Nachbeben hat laut dem nationalen Seismologischen Institut die Stärke 4,9.

Mexiko befindet sich in einer der weltweit aktivsten Erdbebenzonen. Erst zwei Wochen ist das letzte schwere Beben her. Es folgten weit über tausend Nachbeben. (asc/hul)

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