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"Wir haben sehr viel Glück gehabt": Explosion an Bord von Flug D3-159

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Die Geschichte klingt unglaublich, ist aber gut belegt: Wenige Minuten nach dem Start reißt eine Explosion ein Loch in den Rumpf eines zweistrahligen Verkehrsflugzeugs. (Foto: imago/Xinhua)

Die Geschichte klingt unglaublich, ist aber gut belegt: Wenige Minuten nach dem Start reißt eine Explosion ein Loch in den Rumpf eines zweistrahligen Verkehrsflugzeugs.

Die Geschichte klingt unglaublich, ist aber gut belegt: Wenige Minuten nach dem Start reißt eine Explosion ein Loch in den Rumpf eines zweistrahligen Verkehrsflugzeugs.

Berichte von Augenzeugen sowie Amateuraufnahmen aus dem Inneren der Maschine nähren bereits früh Spekulationen über eine Bombe an Bord. Wie durch ein Wunder entgeht Flug D3-159 der Daallo Airlines einer Katastrophe.

Sicher ist bislang nur: Die Detonation ereignete sich im Inneren der Passagierkabine auf Höhe der Sitzreihen oberhalb der rechten Tragflächenwurzel.

Flug D3-159 sollte vom Aden Adde International Airport in der somalischen Hauptstadt ins Nachbarland Dschibuti führen.

Der Airbus vom Typ A321-100 mit 74 Passagieren und 7 Besatzungsmitgliedern an Bord wird schwer beschädigt, bleibt aber kontrollierbar.

Zwei Flugreisende erleiden Verletzungen. Der Attentäter wird, wie sich später herausstellt, durch die Explosion und der Druckabfall aus der Maschine gesogen. Die Piloten können die Maschine aus dem Steigflug abfangen und zum Startflughafen Mogadischu zurückkehren.

In den Minuten bis zur Landung pfeift der Fahrtwind durch das Loch in der Außenhaut. Wie durch ein Wunder bleiben tragende Teile des Rumpfes und der Flügelaufhängung unbeschädigt.

"15 Minuten nach dem Start gab es diesen Schlag, eine Art Explosion", zitiert das US-Magazin "Forbes" Daallo-Chef Mohammed Ibrahim Yassin. "Wir wissen nicht, was passiert ist. Alles ist möglich."

Für die somalisch-dschibutische Fluggesellschaft mit Sitz in Dubai ist es der erste schwerwiegende Zwischenfall seit der Unternehmengsgründung. "Wir sind seit 25 Jahren im Geschäft - ein Vierteljahrhundert ohne Unfall", sagt Daallo-Chef Yassin. "Wir hatten Glück, wir hatten sehr, sehr viel Glück."

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