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Explosion unter der Hitzeglocke: Feuer überzieht Australien

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Nur wenige Meter entfernt tobt Feuer. (Foto: AP)

Nur wenige Meter entfernt tobt Feuer.

Panik und Angst: Die australische Familie Holmes aus dem Ort Dunalley verschanzt sich unter einem Steg im Wasser.

Nur wenige Meter entfernt tobt Feuer.

Eine heftige Hitzewelle sorgt Anfang Januar 2013 in Australien für ausgedehnte Buschbrände. Seit Tagen liegen die Höchsttemperaturen über 39 Grad.

Zehntausende Feuerwehrleute sind im Einsatz, doch immer wieder brechen sich die Flammen ihre Bahn.

Bislang wurden nur wenige Gebäude zerstört und es gab bisher keine Berichte über Tote oder Schwerverletzte

Ein bisher glimpflicher Verlauf im Vergleich zu den Buschbränden vor knapp vier Jahren.

In der Region um Melbourne waren im Februar 2009 insgesamt 173 Menschen bei schweren Buschbränden gestorben. Etwa 2000 Häuser brannten damals nieder.

Premierministerin Julia Gillard erklärte angesichts der aktuellen Brände, noch habe die Brandbekämpfung Priorität.

Anschließend "gehen wir zur Phase des Wiederaufbaus über".

Die Regierungschefin rief für 37 Regionen den Notstand aus, damit sie staatliche Hilfen erhalten.

Auf der südaustralischen Insel Tasmanien werden weiter etwa hundert Menschen vermisst.

Die Behörden hoffen aber, dass sie sich rechtzeitig zu Verwandten oder Freunden gerettet haben.

Nach den Bränden bleibt verdorrtes, schwarzes Land zurück.

Das ist auch für die üppige Tierwelt des Landes eine riesige Belastung.

Manche Tiere entkommen nur knapp der Gefahr.

Jetzt liegt es in den Händen der Rettungs- und Löschkräfte, dass die Lage nicht noch dramatischer wird.

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