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Katholiken feiern ihren neuen Papst: Franziskus erhält den Fischerring

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Ein wenig scheint er noch mit seiner neuen Rolle zu fremdeln: ... (Foto: AP/dpa)

Ein wenig scheint er noch mit seiner neuen Rolle zu fremdeln: ...

Ein wenig scheint er noch mit seiner neuen Rolle zu fremdeln: ...

Vor zehntausenden Pilgern aus aller Welt tritt Papst Franziskus das Amt als Oberhaupt der katholischen Kirche an.

Wie es der Ritus vorsieht, erhält er den traditionellen Fischerring und das Pallium, eine Art Schal.

Das Pallium hatte schon sein Vorgänger Papst Benedikt benutzt.

Der Fischerring ist ein vergoldeter Silberring, der seit dem 14. Jahrhundert von Päpsten getragen wird.

Doch im Gegensatz zu seinen Vorgängern zeigt sich Franziskus anspruchsloser.

Anstelle der roten, eigens angefertigten Papstschuhe trägt er lieber seine schwarzen, doch schon recht abgenutzten Schuhe.

In seiner Predigt macht Franziskus deutlich, was ihm in seinem Ponifikat besonders am Herzen liegt: ...

Barmherzigkeit und die Sorge um die Armen.

Vor den zehntausenden Gläubigen sagt er, es sei auch seine Aufgabe, "mit Liebe und Zärtlichkeit die gesamte Menschheit anzunehmen, besonders die Ärmsten, die Schwächsten, die Geringsten".

Angesichts vieler Wegstrecken mit grauem Himmel seien aber alle berufen, "den Stern der Hoffnung leuchten zu lassen: ...

... Hüten wir mit Liebe, was Gott uns geschenkt hat!"

Jedes Geschöpf Gottes und auch die Umwelt müssten geachtet werden.

"Lassen wir nicht zu, dass Zeichen der Zerstörung und des Todes den Weg dieser unserer Welt begleiten", beschwört Franziskus die Gläubigen in aller Welt.

Hass, Neid und Hochmut verunreinigten aber das Leben.

Worte, die wohl auch an die Mächtigen aus aller Welt gerichtet sein dürften.

Dutzende Staatspräsidenten, Regierungschefs ...

... und hochrangige Vertreter der Königshäuser waren eigens nach Rom gereist, ...

... um den neuen Papst zu feiern.

Insgesamt kommen bis zu 200.000 Gläubige auf dem Platz vor dem Petersdom bei strahlendem Sonnenschein zusammen.

... und reichen ihm ihre Kinder, damit er diese segnet.

Und wieder einmal zeigt der Papst, ...

... der sich schon als Kardinal in Argentinien bescheiden zeigte, ...

... dass er keine Berührungsängste hat.

Besonders die Argentinier sind aus dem Häuschen.

Obwohl Franziskus seine Landsleute ermahnt hatte, lieber in Argentinien zu bleiben und das Geld für die Reise den Armen zu spenden, ...

... wollen doch viele in Rom ihren Papst sehen.

Wer nicht kommt, ...

... hat immerhin einen Trost:

Auch im nächtlichen Argentinien wird die Amtseinführung ihres Papstes groß gefeiert.

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