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Zieht euch aus, es ist heiß!: FreiKörperKultur

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Achtung, Kinder, jetzt kommen viele Bilder mit vielen nackten Menschen.

Achtung, Kinder, jetzt kommen viele Bilder mit vielen nackten Menschen.

Achtung, Kinder, jetzt kommen viele Bilder mit vielen nackten Menschen.

Aber nicht alle sind so schön wie dieses hier.

Es wird eher offenherzig.

Also, jetzt geht's los.

Jaaaa, so stellen wir uns den Sommer vor: Ein Eis in der Hand, Wasser unter dem Allerwertesten, die Sonne auf dem blanken Busen und ab in den Pool wie Gott uns schuf. Bei dieser Dame auch durchaus noch vertretbar.

Nahtlose Bräune, ...

... (daher Hände weg bei hoher UV-Strahlung) ...

... Freiheit und Abenteuer, ...

... eine Portion Exhibitionismus, ...

... das Gemeinschaftsgefühl, ...

... das "Zeigen-was-man-hat"-Erlebnis (oder auch nicht hat, da immer mehr Freikörperkulturfans zum Rasierer greifen), ...

... das alles vereint sich in der so bekannten und geläufigen Abkürzung "FKK".

Aber ... ist das immer schön?

Sicher gibt es Gründe, sich nackt zeigen zu wollen.

Es ist kuschelig.

Man muss nicht ewig überlegen, was man anzieht.

Man spart Geld für Bikinis oder Badeanzüge.

Man weiß bei der Partnerwahl gleich, woran man ist und erlebt in dieser Hinsicht zumindest keine böse Überraschung.

Sicher ist die Freikörperkultur auch eine geschichtlich gewachsene und durchaus begründbare Bewegung.

Dennoch gibt es Situationen, da wünscht man sich ein Stückchen Stoff herbei.

Dieser sportliche Herr hier hat sich zumindest einen Nylonkniestrumpf (oder doch nur ein Söckchen?) bei der Gattin besorgt und über seinen kleinen Freund gezogen.

Manchmal bimmeln die Glöckchen so laut, dass frau sich lieber auf einen Baum flüchten möchte.

Manchmal muss man aufpassen, dass FKK nicht ins Pornographische abdriftet, wie leider schon oft geschehen.

Manchmal muss man auch im Ausland auf die Sitten und Gebräuche der Einheimischen achten. Dieses Paar wundert sich jedoch, warum Pamela Anderson am kalifornischen Strand nackt rumhüpfen darf und sie nicht.

Vielleicht gehört ihr der Strand?

Egal, damals in Woodstock ging Nackheit einher mit Love, Peace and Harmony.

Und immer schon war die Nackheit auch eine Form des Protests: Entweder FÜR etwas, ...

... hier nochmal eine Reminiszenz an den amtierenden Weltmeister, ...

... oder auch für sexuelle Neigungen.

Gern wird die Nacktheit jedoch ...

... GEGEN etwas eingesetzt.

Manchmal ist ein sogenannter "Flitzer" unterwegs, ...

... vielleicht nur, um sein Ego zu polieren, ...

... vielleicht nur, um die Leute zu belustigen, ...

... aua, tut das nicht weh? ...

... vielleicht aber auch, um seiner Ex nochmal klarzumachen, was sie in Zukunft verpassen wird.

Manchmal bedeutet Nacktheit Mode.

Der hervorblitzende Busen einer Naomi Campbell auf dem Laufsteg soll sagen: "Seht her, selbst in meinem methusalemschen Modelalter ist alles noch am richtigen Platz."

Bei Eva Herzigova auf dem Roten Teppich in Cannes soll es wohl die selbe Aussage haben, kommt aber eher ein bisschen verzweifelt rüber.

Apropos verzweifelt - man kann es auch übertreiben, wie zum Beispiel die Mutter aller Peinlichkeiten, Courtney Love, beweist.

Doch kommen wir zurück zur Nacktheit im FKK-Sinne: Ist es nicht etwas Ureigenes, nackt sein zu wollen?

Und ist es nicht etwas ganz Natürliches?

Sie denken bei diesem Anblick wahrscheinlich an Roberto Blanco, dabei heißt der einzige Angezogene auf diesem Bild Roberto Franco und er sucht seinen Papa. Die sehen sich aber auch alle ähnlich ....

Überhaupt - Männer haben immer noch gern etwas an, ...

... sind nicht ganz nackt.

Und sie machen deutlich, was ihnen wichtig ist.

Ist Ihnen schonmal aufgefallen, dass man Nackte oft in der Nähe von uniformierten Polizeibeamten trifft?

Oder Stadion-Ordnern ...

.. oder eben Polizeibeamten?

Weitere einleuchtende Gründe für Nacktheit: ...

... Karneval, ...

... Kunst ...

... ja, Kunst, ...

... Egon Schiele, ...

... oder auch Gustav Klimt .

Nicht zu vergessen: Nacktheit im Theater. Weitaus üblicher ist die Nackheit jedoch auf der Bühne, nicht in den Zuschauerreihen.

Und Nacktheit in der Werbung.

Nacktheit an gewissen Körperstellen kann nebenbei bemerkt nicht dadurch kompensiert werden, dass andere Stellen mit überdurchschnittlich viel Textil versehen werden.

Nacktheit hat was Geheimes, außer man hat einen übereifrigen Begleiter an der Seite.

Ein wenig Nacktheit kann übrigens mehr Reiz haben, ...

... als zuviel zur Schau gestellte Haut.

Okay, ...

... es kommt auch auf die Haut an.

Ausstellungen mit dem Titel "Die nackte Wahrheit" geben Ermäßigung auf den Eintritt, wenn man nackt kommt. Es funktioniert.

Am schönsten ist Nacktheit für die meisten jedoch, wenn sie unfreiwillig ist.

Bei Schlagersängerin Michelle scheint das Klebeband nicht zu halten, ...

... und bei Ilary Blasi, Frau von Weltmeister Francesco Totti, ...

... kann es sich nicht jedes Mal um einen Zufall handeln.

Dieses Bild von Marylin Monroe jedenfalls ist kein Zufall.

Und auch diese Begegnung von Hugo Chavez mit einer stillenden Mutter ist kein Zufall - man muss aber schon zur Sorte "ganz im Einklang mit der Natur" gehören, um so beherzt weiter diskutieren zu können.

Aber was wir Ihnen eigentlich mitteilen wollten, war: FKK gibt's schon ganz schön lange. Bereits 1898 entstand in Essen der erste FKK-Verein, ein paar Jahre später folgte Berlin und 1920 entstand auf Sylt der erste offizielle Nacktbadestrand. Eine lange, gute Tradition also.

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