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Der Karibik-Staat Haiti liegt nach einem verheerenden Beben der Stärke 7,0 in Trümmern.
Am heftigsten betroffen ist Port-au-Prince, die Hauptstadt des Landes.
Hier bietet sich ein erschreckendes Bild.
Auf den Straßen und in den Trümmern der Hauptstadt herrschen ...
.... Chaos, ...
... Tod ...
... und Verwüstung.
Luftbilder zeigen das Ausmaß der Zerstörung: ...
... Bilder wie nach einem Bombardement.
Wie viele Tote es gibt, ist noch unklar. Klar ist: Es sind Zehntausende.
Zwischen den Leichenbergen ...
... irren die Menschen verletzt, hungernd ...
... und traumatisiert durch die Stadt.
Aus den Trümmern kommen Hilferufe, ...
... auf den Straßen herrscht pure Verzweiflung.
Die Menschen graben mit bloßen Händen nach Verschütteten ...
... bergen Opfer, ...
... manchmal auch nur Körperteile.
Viele haben alles verloren.
Sie sind in Tränen aufgelöst und ...
... völlig verstört.
Es kommt zu Plünderungen.
Die Situation ist vor allem für die Kinder dramatisch.
Viele waren zum Zeitpunkt des Bebens in der Schule und somit von ihren Eltern getrennt.
Sie streifen nun durch die zerstörten Straßen auf der Suche nach Schutz und Trost.
Die Verletzten brauchen dringend medizinische Versorgung, doch die kann derzeit kaum gewährleistet werden.
Etwa drei Millionen der neun Millionen Einwohner Haitis sind nach Angaben des Roten Kreuzes in Not.
Es mangelt am Nötigsten: Nicht nur Medikamente werden dringend gebraucht, auch frisches Trinkwasser fehlt.
Und so harren die Verletzten aus und hoffen darauf, dass die Welt hilft.
Die weltweite Betroffenheit löste indes eine gigantische Welle der Hilfsbereitschaft aus.
Ein massiver internationaler Hilfseinsatz ist angelaufen, der nun koordiniert werden muss.
Organisationen arbeiten mit Hochdruck daran, ...
... dringend benötigte Lebensmittel, Medikamente und andere Hilfsgüter ...
... sowie medizinisches Personal und Such- und Bergungsteams ins Katastrophengebiet zu bringen.
Die USA bringen einen Flugzeugträger, auch Schifffe, Flugzeuge und Hubschrauber in das zerstörte Land.
Aus Europa senden neben Deutschland auch Belgien, Luxemburg, Frankreich, Großbritannien und Irland Rettungsexperten in das Katastrophengebiet.
Die Hilfseinsätze gestalten sich jedoch schwierig.
Denn die ohnehin marode Infrastruktur des bitterarmen Landes liegt nun völlig brach. Die Straßen sind von Trümmern blockiert.
Die zusammengebrochene Strom- und Wasserversorgung und das defekte Telefonnetz erschweren die Arbeiten.
Zahlreiche Staaten stellen finanzielle Soforthilfen zur Verfügung.
Aus Deutschland kommen zunächst 1,5 Millionen Euro, die EU stellt drei Millionen bereit.
Auch andere Staaten haben Millionenhilfen zugesagt und Rettungsteams und Ärzte losgeschickt.
Das Deutsche Rote Kreuz entsendet ein mobiles Krankenhaus.
Das Armenhaus Amerikas hat die Hilfe nun mehr denn je bitter nötig - zumal ...
... noch immer weitere Nachbeben erwartet werden.
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