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Das ganze Ausmaß der Katastrophe: Im Inneren des Grenfell Towers

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... können sich die Feuerwehrleute und Brandexperten ein umfassenderes Bild ... (Foto: REUTERS)

... können sich die Feuerwehrleute und Brandexperten ein umfassenderes Bild ...

Mit jedem Tag, der nach dem Hochhausbrand in London vergeht, ...

... können sich die Feuerwehrleute und Brandexperten ein umfassenderes Bild ...

... vom Ausmaß der Katastrophe machen.

Seit dem Brand ragen die Überreste des 24-stöckigen Bauwerks aschegrau in den Londoner Himmel.

Am Eingang des Gebäudes lässt sich kaum ermessen, wie es drinnen aussieht.

Der Parkplatz ist mit Trümmern übersät.

Tagelang loderten noch kleinere Feuer im Inneren.

Nun hat die Londoner Polizei erste Bilder veröffentlicht, wie es dort aussieht, ...

... wo bis vor Kurzem das Heim von bis zu 600 Menschen war.

Der mehr als 40 Jahre alte Apartment-Block mit 120 Wohnungen hatte keine Sprinkleranlage, ...

... obwohl er bis zum vergangenen Jahr noch renoviert wurde.

So konnte sich das Feuer nahezu ungebremst ausbreiten.

Vermutlich war die Gebäudeverkleidung brennbar, obwohl das verboten ist.

In den unteren Räumen steht noch das Löschwasser.

In den Wohnungen ist alles verbrannt.

Selbst die Zwischenwände fraß das Feuer regelrecht weg, zurück blieben die nackten Leitungen.

Das war einmal ein Badezimmer, lediglich die Form der Wanne lässt sich noch ahnen.

Wahrscheinlich löste ein defekter Kühlschrank das Feuer aus.

Wie sich das Feuer dann ausbreitete, ...

... könnte angesichts der verheerenden Zerstörungen möglicherweise schwer zu klären sein.

Die Ermittlungen in dem Gebäude werden Wochen dauern.

Nun geht es vor allem erst einmal darum, alle Opfer zu finden.

Derzeit wird die Zahl der Toten und Vermissten mit 79 angegeben.

Möglicherweise wird die Zahl noch weiter steigen.

"Traurigerweise" müsse man davon ausgehen, dass auch alle Vermissten tot seien, sagt die Londoner Polizei.

Einige Opfer können möglicherweise niemals identifiziert werden, ...

... weil sie so schwer verbrannt seien, heißt es von Scotland Yard.

Die Angehörigen der Vermissten werden psychologisch betreut.

In dem Gebäude läuft unterdessen die systematische forensische Suche.

Eine strafrechtliche Untersuchung des Unglücks wird wohl folgen.

Doch erstmal müssen sich die Experten im Inneren einen Überblick verschaffen und diese Bilder verarbeiten. (sba)

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