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Hunderte verletzt nach Meteoritensturm: In Russland regnet es Steine

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Die Ursache ist zunächst kaum sichtbar. (Foto: dpa)

Die Ursache ist zunächst kaum sichtbar.

Es ist früh am Morgen, als am Himmel über der russischen Stadt Tscheljabinsk ein dichter Kondensstreifen erscheint.

Die Ursache ist zunächst kaum sichtbar.

Doch es ist ein Meteorit, der diesen Schweif über der Region Ural hinterlässt.

Tragischerweise kracht er nicht in einem Stück auf die Erde nieder.

Der Flugkörper aus dem All explodiert über der Millionenstadt, entwickelt eine gewaltige Druckwelle, lässt Gesteinsbrocken auf Tscheljabinsk und andere Städte niederprasseln.

Die Druckwelle ...

... lässt an vielen Orten ...

... die Fensterscheiben zerbersten.

Auch das Dach einer Zink-Fabrik stürzt durch den Einschlag ein.

Laut dem russischen Innenministerium werden Hunderte Menschen verletzt.

Bis Kasachstan ist das Himmelsereignis zu sehen.

Ein außergewöhnliches Ereignis? Eigentlich nur angesichts der großen Zahl der Opfer.

Ansonsten sind Meteoriten keine Seltenheit.

Sie erscheinen in den USA ...

... genauso wie in Stonehenge im Süden Englands ...

... oder in Israel.

Bei den Besuchern aus den Tiefen des Alls handelt es sich um Gesteinsbrocken, die sich von Planeten, Kometen oder Asteroiden gelöst haben. In ihrer Urform bezeichnen Wissenschaftler sie als Meteoroiden.

Verglühen sie beim Eintritt in die Erdatmosphäre durch die große Reibungshitze noch in der Luft, ist von Sternschnuppen die Rede.

Schlagen sie tatsächlich auf dem Erdboden ein, heißen die Überreste Meteorit.

Die Körper aus dem Kosmos bestehen meist aus Silikatmineralien oder Eisen-Nickel-Legierungen. Sie können gewaltig ...

... oder ziemlich mickrig daherkommen.

Größe hin oder her - der Meteorit, der auf Tscheljabinsk niederging, hinterließ beträchtliche Schäden.

Das Tragische für die Bewohner der Region Ural: ...

Dort ist es derzeit empfindlich kalt, um die minus 18 Grad. Geborstene Fensterscheiben in Schulen, Wohnungen und Geschäften sind folglich ein echtes Problem.

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