Bilderserie
Montag, 02. Oktober 2017

Tote und Verletzte in Las Vegas: Konzertbesucher fliehen panisch vor Schüssen

Bild 1 von 21
Die Polizei von Las Vegas rückt zum Großeinsatz aus, denn ... (Foto: AP)

Die Polizei von Las Vegas rückt zum Großeinsatz aus, denn ...

Die Polizei von Las Vegas rückt zum Großeinsatz aus, denn ...

... ein Mann hatte während eines Country-Musik-Festivals am späten Sonntagabend (Ortszeit) vom 32. Stockwerk eines Hotels ...

... auf Besucher des Konzerts von Jason Aldean geschossen. Dort fand die Polizei später 16 Schusswaffen.

Augenzeugen berichten, bei der Veranstaltung mit rund 30.000 Besuchern seien Hunderte Schüsse gefallen.

Panisch versuchen Hunderte Menschen, das Festival-Areal zu verlassen.

Die Besucher können durch die Ausgänge nur langsam entkommen. Sie sind Augenzeugenberichten zufolge auf der offenen Fläche den Schüssen schutzlos ausgesetzt.

59 Menschen sterben im Kugelhagel, 527 weitere werden verletzt.

Über ein Dutzend Menschen befindet sich derzeit noch in kritischem Zustand.

Der Schütze selbst ist bereits tot, als die Polizei sein Hotelzimmer im "Mandalay Bay" stürmt. Er richtete seine Waffe vermutlich direkt nach der Tat gegen sich selbst.

Die Polizei geht davon aus, dass keine weiteren Täter beteiligt sind. Auch für einen extremistischen Hintergrund gebe es keine Anhaltspunkte.

"Heute Nacht war mehr als schrecklich", schreibt Countrysänger Jason Aldean. "Mir fehlen immer noch die Worte, aber ich wollte euch wissen lassen, dass ich und meine Crew in Sicherheit sind. Meine Gedanken und Gebete gelten allen, die heute betroffen wurden."

Konzertbesucherin Cari Copeland Pearson sagt: "Wir krochen über Tote." Sie habe vielfache Schüsse gehört, vermutlich aus einem automatischen Gewehr.

Die Polizei ruft die Bevölkerung dazu auf, die Gegend nahe der bekannten Casino-Meile und den Flughafen zu meiden.

Auch am Morgen danach sitzt der Schock bei den Bewohnern und Touristen von Las Vegas noch tief.

Hunderte Menschen stehen Schlange, um Blut für die Verletzten zu spenden.

Inzwischen konnte die Polizei den Todesschützen identifizieren. Es handelt sich um den 64-jährigen Stephen Paddock aus Mesquite im Bundesstaat Nevada.

Der Buchhalter - hier im Bild rechts mit seinem Bruder Eric Paddock - wird als unauffällig und wohlhabend beschrieben.

"Er hatte wahrscheinlich nicht mal einen Strafzettel", erzählt Eric Paddock über seinen Bruder. Gleichzeitig berichtet er über die Spielleidenschaft seines Bruders.

Währenddessen durchsuchten FBI-Agenten die zwei Privathäuser Paddocks in Mesquite ...

... und Reno, beide im US-Bundesstaat Nevada.

Dort stellten sie neben 18 weiteren Schusswaffen und über tausend Schuss Munition auch Sprengstoff sicher. (jug/lou)

weitere Bilderserien