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Mit einem Jetflügel auf dem Rücken wollte Yves Rossy am 25. November 2009 von Marokko nach Spanien fliegen.
Start war in Tanger, nach etwa 15 Minuten Flug sollte die Landung im spanischen Atlanterra den ersten Interkontinentalflug beenden.
Den ersten Interkontinentalflug ohne Flugzeug wohlgemerkt.
Denn die 35 Kilometer Luftlinie wollte der Berufspilot mit seinen Karbon-Flügeln bewältigen.
Der Flügel mit einer Spannweite von 2,5 Metern wird von vier eingebauten Düsentriebwerken angetrieben.
Mit der Vorrichtung erreicht der Pilot Geschwindigkeiten von über 200 Kilometern pro Stunde.
Der Start erfolgte von einem Flugzeug aus in etwa 2000 Meter Höhe.
Doch schon kurze Zeit nach dem Start traten technische Probleme auf, die den "Flügelmann" zum Abbruch seines Rekordfluges zwangen.
Rossys Sprecher sprach von technischen Problemen und schwierigen Winden über dem Atlantik.
Rossy sei aber nicht abgestürzt, sondern habe eine kontrollierte Notlandung vorgenommen.
Bereits vor der spektakulären Aktion hatte Rossy auch diesen Notfall geübt.
Drei Helikopter, zwei Flugzeuge und Schiffe der spanischen Marine brauchten einige Minuten, um den selbsternannten "FusionMan" zu orten.
Die aufgebotenen Rettungsteams bargen den Berufspiloten aus dem Wasser ...
... und brachten ihn auf dem spanischen Festland in ein Krankenhaus.
Rossy blieb unverletzt, der Flieger wurde nur routinemäßig untersucht.
Nun werden die Flügel aus dem Atlantik geborgen.
Vor gut einem Jahr hatte Rossy mit mit seinem "Jetflügel" den Ärmelkanal zwischen Frankreich und Großbritannien überquert.
Damals dauerte der Flug weniger als zehn Minuten. Und auch wenn er diesmal noch kürzer war ...
... steht schon jetzt fest, dass der frühere Militärflieger Rossy mit seiner Flugmaschine wieder starten will.
Ein neuer Versuch kann allerdings frühestens in sechs Monaten starten.
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