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Sonntag, 09. Juli 2017

Schlamm, Tote und Vermisste: Regenfälle verwüsten Japans Südwesten

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Straßen, Autos, Bäume und Häuser werden durch die Wassermassen einfach weggeschwemmt. (Foto: AP)

Straßen, Autos, Bäume und Häuser werden durch die Wassermassen einfach weggeschwemmt.

Auch nach vielen Stunden halten die Regenfälle im Südwesten Japans an.

Straßen, Autos, Bäume und Häuser werden durch die Wassermassen einfach weggeschwemmt.

Bei den sintflutartigen Niederschlägen soll es sich um die heftigsten Regenfälle seit Beginn der Wetteraufzeichnungen handeln.

Die zu Zerstörungen, Erdrutschen und schweren Überschwemmungen führen...

... und bisher 25 Menschen das Leben kosten.

25 Vermisste werden noch immer von Einsatzkräften und Hunden unter Geröll und Trümmern gesucht.

Mehr als 12.000 Soldaten, Feuerwehrleute und andere Helfer sind vor Ort, ...

... um Menschen in Sicherheit zu bringen, ...

... Straßen zu beräumen und ...

... sogar weitere Verwüstungen und Erdrutsche zu verhindern.

Dabei müssen die Einsatzkräfte mit neuen Regenfällen, Schlamm und Geröllmassen kämpfen.

Schätzungen zufolge können 150.000 Menschen, die auf der südwestlichen Halbinsel Kyushu leben, nun nicht mehr in ihren Häusern wohnen.

Sie müssen in Notunterkünften untergebracht und versorgt werden.

Besonders schwer getroffen hat es auf der Halbinsel Kyushu die Präfekturen Fukuoka und Oita.

Hier bleiben nach den Regengüssen nur noch Schlammassen und Geröll zurück.

Ein Bild, das Fassungslosigkeit auslöst.

Manche Bewohner versuchen ihre letzten Habseligkeiten aus dem Schlamm zu ziehen und so zu retten.

Durch die Wassermassen sind noch immer hunderte Menschen von der Außenwelt abgeschnitten.

Helfer sind auf dem Weg, um auch diese Menschen zu bergen.

Dort, wo man auf dem Landweg nicht mehr hinkommt, ...

... werden Hubschrauber eingesetzt.

Wie groß die Schäden in Japan durch die Unwetter sind, ...

... und wie lange die Aufräumarbeiten dauern werden, ...

... lässt sich bislang nicht sagen.

Die Unwetter und die immensen Zerstörungen beeinflussen sogar die Pläne der kaiserlichen Familie.

Sie verschiebt aus Mitgefühl mit den Opfern die Bekanntgabe der Verlobung von Prinzessin Mako mit ihrem gleichaltrigen Studienfreund Kei Komuro.

Am Wetter, auch für die nächsten Tage sagen Meteorologen Regen für die Region voraus, wird das leider auch nichts ändern.

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